Veranstaltungen - Termine - Informationen


Es ist Halbzeit. Die Ausstellung im Keller des Lepramuseums ist noch bis zum 18. September 2022 zu sehen. Neben den üblichen sonntäglichen Terminen weisen wir auf die Öffnungszeiten im Rahmen der "Nacht der Museen" und dem "Tag des offenen Denkmals" hin.

Erst ins Museum, dann ab in den Keller. Und dort sehen Sie die Installation. Aber kommen Sie und überzeugen sich selbst.

Klaus Henning, GfL, Augusti 2022



Herr Henning vom Vorstand der GfL (rechts im Bild) besuchte am 13. Juli 2022 den "Spittel". Das Ehepaar Klein (links daneben) führte über die Anlage. Das Foto zeigt im Hintergrund ein Wirtschaftsgebäude und rechts den alten Brunnen.

 

Erste Kontakte mit der Vorsitzenden des Fördervereins "Spittel e.V. Großengottern" Veronika Klein gab es im Februar 2021. Der Verein restauriert seit 2014 dieses mittelalterliche Ensemble. In der Folgezeit fand ein Austausch statt. Wir verdanken dem Verein viele wertvolle Informationen, Hinweise und Fotos. In der Ausgabe der Klapper von 2021 war der „Spittel“ die Titelgeschichte.

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Die folgende Bildergalerie gibt Eindrücke von der Anlage. Klicken Sie auf die Bilder. Das hat zwei Vorteile: das Bild wird vergrößert und Sie können Erläuterungen dazu sehen.

Fotos und Text: Klaus Henning, GfL, Juli 2022


 

 

 

Die Gesellschaft für Leprakunde lädt nach einem Jahr Pause wieder zur Tagung ein. Tagungsbeginn: 10 Uhr, Ende ca. 17 Uhr. Alle weiteren Informationen siehe links und unten (Programm).

 

Bitte melden Sie sich an (info@lepramuseum.de), damit wir Sie für Bestuhlung und Imbiss einplanen können.

 

PROGRAMM ALS PDF

 

Klaus Henning, GfL, Juni 2022


Der diesjährige Kustodenausflug der Gesellschaft für Leprakunde führte nach zweimaligem Verschieben nach Heessen (heute ein Stadtteil von Hamm) und nach Beckum - zwei ehemalige Standorte von Leprosorien. Auf der Webseite des Hospizes Hamm gibt es einen kleinen Bericht von unserem Aufenthalt am „Roten Läppchen“ in Hamm.

 

Das Bild zeigt die Delegation aus Münster mit  dem Vorsitzenden des Heessener Heimat-vereins Heinrich Klockenbusch (links), der uns die Kapelle zeigte.


 

Das Fachwerkhaus am Standort des ehemaligen Leprosoriums in Hamm-Heessen
Das Fachwerkhaus am Standort des ehemaligen Leprosoriums in Hamm-Heessen
Die Sankt-Annen-Kapelle in Hamm-Heessen
Die Sankt-Annen-Kapelle in Hamm-Heessen

In Beckum erwartete uns Herr Dr. Wunschhofer vom „Heimat- und Geschichtsverein für Beckum und die Beckumer Berge“. Er zeigte uns die Siechenhauskapelle und berichtete über den Standort des Leprosoriums in Beckum. Die Bilder unten sind Ansichten der Beckumer Kapelle.


Ein Bericht folgt in der 2022er-Ausgabe der Zeitschrift Klapper Ende des Jahres.

Gruppemfoto: Hospiz Hamm

Weitere Fotos und Text: Klaus Henning, GfL, Juni 2022



Wie schon im Januar 2019. Das Korkmännchen beehrt uns mit seinem Besuch. Diesmal auf dem Schild am Eingang zum Museum.



Klaus Henning, GfL, März 2022


Dr. Ralf Klötzer (vorn) und Jürgen Belker-van den Heuvel eröffneten die Ausstellung
Dr. Ralf Klötzer (vorn) und Jürgen Belker-van den Heuvel eröffneten die Ausstellung

Vor 65 Jahren war der Beginn der Leprahilfe des Deutschen
Aussätzigen-Hilfswerks.

 

Am Welt-Lepra-Tag, dem letzten Januarsonntag, eröffnete die Gesellschaft für Leprakunde e.V. eine Sonderausstellung im Lepramuseum. Gezeigt werden in großformatigen Fotografien die Anfänge des Lepra-Krankenhauses in Bisidimo, Äthiopien. Das damalige Deutsche Aussätzigen-Hilfswerk (DAHW), gegründet 1957 in Würzburg, begann ein Jahr später in Äthiopien sein erstes eigenes Leprahilfe-Projekt.    .....

 

Lesen Sie den ganzen Artikel

 

Sonderausstellung „Bisidimo, Äthiopien. Leprahilfe seit 1958“
Die Ausstellung ist geöffnet bis zum 10. April 2022
Lepramuseum, Kinderhaus 15, Münster.
Geöffnet sonntags 15-17 und nach Vereinbarung

Klaus Henning, GfL, Februar 2022


Bewährte Inhalte neu präsentiert.

Die Untermenüs sind nun hinter den drei waagerechten Strichen oben links versteckt.

Ansonsten alles beim Alten.

Klaus Henning, GfL, Januar 2022


 Sie können die Zeitschrift auf dieser Webseite kostenlos lesen.

 

Für eine Spende wären wir aber auch sehr dankbar.

Die Titelgeschichte

 

Im Februar 2021 bekam Herr Dr. Klötzer (Gesellschaft für Leprakunde e.V.) eine Mail von der Vorsitzenden des Fördervereins "Spittel e.V. Großengottern" Veronika Klein. Sie brachte dort ihre Freude zum Ausdruck, dass das Leprosenhaus von Großengottern in der "Klapper - Dokumentation zu mittelalterlichen Leprosenhäusern in Thüringen" aufgeführt war. Der Verein restauriert seit 2014 dieses mittelalterliche Ensemble, zu dem u.a. ein Hospizgebäude und eine Kapelle gehören. Ihre Hoffnung, dass wir als Gesellschaft mehr Informationen zu diesem Standort hätten, mussten wir leider enttäuschen. Vielmehr verdanken wir Frau Klein und dem Verein viele wertvolle Informationen, Hinweise und Fotos. Aus den ursprünglich drei Eintragungen in der Tabelle der „Klapper“ (Ort, Bundesland und Ersterwähnung 15. Jh.) konnten wir innerhalb kurzer Zeit zusammen mit Frau Klein ein zweiseitiges Datenblatt erstellen. Vielen Dank nach Großengottern. Aber lesen Sie selbst ….

 

 

Weitere Themen in diesem Heft

 

-   Joachim Gutzke berichtet von Hagioskopen der Basilika des Klosters Knechtsteden bei Dormagen.

-   Von den Statuten der Trierer Leprosorien des 15. Jahrhunderts berichtet Julia Lüken.

-   Wegen des Frühlingsbeginns um den 17. März ranken sich Bauernregeln um die heilige Gertrud, wie Werner

                                                                                                                                                            Schönhofen darlegt.

-   Andreas Jüttemann widmet sich den viereinhalb Jahrzehnten des Bestehens des Memeler Leprosoriums.

-   Hans J. Wulff analysiert Filme seit etwa 1920, die dokumentarisch oder fiktional von Spinalonga handeln.

-   Über die „Jahrhundertfrauen“ Lilly Vogel und Lily Vogel berichtet Heike Oldenburg.

Klaus Henning, GfL, Dezember 2021


Krippenausstellungen im Lepramuseum und im Heimatmuseum

28. November bis 30. Januar, sonntags 15 bis 17 Uhr

 

Für den Besuch der Ausstellungen gelten die 2G-Regeln.

Nur geimpfte oder genesene Personen dürfen das Museum betreten.

 

Klaus Henning, GfL, November 2021


 

  .... Sie sehen sie links. Aber nicht nur sie geht auf Reisen. Mehr als zwei Dutzend weiterer Exponate aus dem Lepramuseum Münster-Kinderhaus werden in den nächsten Monaten nicht an ihrem angestammten Platz zu sehen sein. Ab Oktober 2021 sind unsere Leihgaben Teil einer Sonderausstellung mit ca. 700 weiteren Exponaten in Hildesheim.

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Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim

 

S e u c h e n


Fluch der Vergangenheit – Bedrohung der Zukunft


02.10.2021 bis 01.05.2022

 

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Hier der Link nach Hildesheim

 

 

Vor wenigen Tagen wurden die Exponate von Mitarbeiterinnen des Hildesheimer Museums verpackt und „entführt“.

 


Das Gürteltier wird vorbereitet für den Transport.

Und alles wird gut in Kisten verpackt.


Klaus Henning, GfL, September 2021


 

Das Lepramuseum ist ab Sonntag, 20. Juni 2021, wieder sonntags 15-18 Uhr geöffnet.

 

Themen der Dauerausstellung sind die Geschichte und die Behandlung der Lepra sowie Darstellungen der Lepra in der Kunst.

 

Die Lepra veranlasste die Menschen, Abstand zu halten, um Ansteckung zu vermeiden.

 

Bitte Maskenpflicht beachten und Abstandsregeln beim Besuch des Lepramuseums einhalten. Kinderhaus 15, 48159 Münster, letzter Eingang.

 



Im Jahr 2021 findet zum Weltlepratag zwar keine Veranstaltung im Lepramuseum Münster statt, die DAHW und die GfL haben sich stattdessen etwas Besonderes ausgedacht.

 

Es wurde ein Video gedreht – quasi eine Führung durch das Lepramuseum in Münster-Kinderhaus. In einem Zeitungsartikel in den Westfälischen Nachrichten (WN) vom 30. Januar 2021 wurde über das Projekt berichtet.


Hier die Links zum Video und zum Artikel in den WN.



Abstracts der Referentinnen und Referenten



Elisabeth Clementz (Straßburg)

Lepra, Aussatz und Leprakranke im Elsass - Vom Mittelalter bis zur Neuzeit

 

Gegenstand des Vortrags war die Lepra im Elsass, ihre Wahrnehmung durch den Menschen im Mittelalter und ihre Entwicklung im Laufe der Zeit. Die Quellen der Leprosorien von Straßburg und Hagenau ermöglichen es, 305 bzw. 168 Leprakranke zu identifizieren.und zu untersuchen.

Hier geht es zum Abstract



Lea Reiff (Marburg)

Tamquam mortuus - Pompilius Blennus zwischen Lepra und Syphilis

 

Die Lepra wurde Mitte des 14. Jahrhunderts infolge der großen Pestepidemie von 1348 vom Schwarzen Tod überschattet. Ende des 15. Jahrhunderts als neue Seuche wahrgenommen, findet schließlich auch die Syphilis Niederschlag in der Literatur.

Hier geht es zum Abstract



Friedrich Bahmer (Münster):

Balduin IV. von Jerusalem und Aleijadinho do Vila Rica - Eine literarische Spurensuche

 

Literarische Quellen zu zwei Personen wurden im Vortrag beleuchtet:

 

Balduin IV. von Jerusalem: Er ist zur Zeit der Kreuzzüge gegen Ende des 12. Jahrhunderts König von Jerusalem. Bereits im Kindesalter erkrankt er an einer schnell fortschreitenden Lepra, der er im Alter von 24 Jahren erliegt.

 

Aleijadinho do Vila Rica: In Brasilien wird Antonio Francisco Lisboa, genannt Aleijadinho (Krüppelchen), als Nationalheld verehrt. Er wirkte als Bildhauer und Baumeister in der reichen Goldgräberstadt Vila Rica (heute Ouro Preto) und Umgebung.

Hier geht es zum Abstract



Andrea Jessen (Tamm)

Lepra in der Komplementärmedizin – Das Nosodentherapeutikum Leprominium

 

Die Nosodentherapie stellt eine Sonderform der Homöopathie dar. Sie wurde im Wesentlichen von Constantine Hering, einem deutsch-amerikanischen Arzt 1830 eingeführt (Vieracker, o. J.), basierend auf Hahnemanns Ähnlichkeitsprinzip.

 

Hier geht es zum Abstract



Walter Bruchhausen (Bonn)

Lepra als Schrittmacher der Globalen Gesundheit

 

Aus der Perspektive dessen, was heute „Global Health“ genannt wird, hat die Lepraarbeit auf verschiedenen Wegen wichtige Impulse für die Entwicklung dieses Gebiets gegeben. Es lassen sich insbesondere vier recht verschiedene Ursprünge von Global Health ausmachen, in denen Lepra eine zentrale Rolle spielte:

Hier geht es zum Abstract



Christa Kasang (Würzburg):

Aktuelle medizinische Forschungen zur Lepra

 

Was wir wissen - Was wir hofften - Was wir planen - Was wir erforschen


Die gute Nachricht:

Die 11. Kinderhauser Tagung findet dieses Jahr statt.

 

Der Wermutstropfen:

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Leider ist die Veranstaltung bereits ausgebucht.

 

Anmeldungen sind noch für die Warteliste möglich.

 

Die Ankündigung der Veranstaltung in den Westfälischen Nachrichten.

 


Es gibt auf dieser Webseite schon über 115 Datenblätter zu verschiedenen Leprosorien in Deutschland - und von Münster-Kinderhaus mit der gut erhaltenen Anlage und dem Lepramuseum ist keines dabei.

 

Nun ist es da. Ein Lageplan ist ebenfalls beigefügt mit der Markierung der Anlage. Einige Bilder ergänzen das Ganze.

 

Datenblatt Münster-Kinderhaus

 

Lageplan und Fotos

 

 

 

 

Foto: GfL


Herr Dr. Klötzer und Herr Henning haben Anfang Mai die Arbeit an der Datenbank zu den Leprosorien in Deutschland Frau Jünemann von der Lokalredaktion Münster (Westfälische Nachrichten / Münstersche Zeitung) vorgestellt. Der untenstehende Artikel von ihr erschien am 14. Mai 2020 in beiden Zeitungen.


Bestandsaufnahme zu (Nicht-) Aktivitäten der Gesellschaft

Stand Anfang Mai 2020

 


Abgesagt wurden das Konzert mit dem Niriídes Streichquartett, die Belgienfahrt und nun auch der Kustodenausflug nach Hamm, der für den 6. Juni 2020 geplant war.

 

Verschoben wurde die Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Leprakunde e.V. auf Freitag, den 5. Juni 2020 um 17 Uhr.

 

Noch im Rennen liegt die jährliche Kinderhauser Tagung zur Geschichte und Rezeption der Lepra am Samstag 11. Juli 2020. Ankündigung siehe weiter unten.

 

DAS LEPRAMUSEUM IST AB DEM 17. MAI WIEDER GEöFFNET



Für Samstag, den  11. Juli 2020 ist die jährliche Kinderhauser Tagung zur Geschichte und Rezeption der Lepra geplant. Die Gesellschaft für Leprakunde e.V. lädt zum elften Mal zu dieser Tagung ein und hält bis auf weiteres erst einmal an diesem Termin fest.

 

Bitte beachten Sie die Informationen auf dieser Seite.

 

Ort: Kinderhaus 15, 48159 Münster, erster Eingang, Obergeschoss


Frau Prof. Dr. Marion Maria Ruisinger vom „Deutsches Medizinhistorisches Museum“ in Ingolstadt trat mit folgender Meldung an uns (und an viele andere Museen) heran (Auszug):

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir erleben hier in Ingolstadt gerade ein deutlich gestiegenes Presseinteresse an unserer Expertise - obwohl das Museum geschlossen ist. Vermutlich geht es Ihnen genauso. Seuchengeschichte und die dazugehörigen Objekte sind gefragt. Das hat uns ermutigt, die aktuelle Pandemie-Diskussion mit (soliden) historischen Informationen zu bereichern.

 

Die GfL ist mit einem Bild (Holzschnitt aus Sebastian Münster 1544) und einem Text von Dr. Ralf Klötzer ebenfalls vertreten.

 

http://www.dmm-ingolstadt.de/aktuell/covid-19-history.html

 

Am 26.Januar 2020 ist Weltlepratag. In diesem Jahr ist das Ereignis wieder verbunden mit einer Ausstellungseröffnung. Das Thema der Ausstellung von Dr. Christopher Görlich:

 

„Kinderhaus 1920-2020. Das ehemalige Pfründnerhaus der Stadt Münster im Übergang in die Gegenwart“.

 

Mit dieser Ausstellung und dem begleitenden inhaltsgleichen Katalog ist es gelungen, ein mehrjähriges Projekt zum Abschluss zu bringen, das 1998 begann. In bisher sechs Ausstellungen, die parallel in Veröffentlichungen dokumentiert wurden, wurde die Geschichte von Kinderhaus, dem ehemaligen Leprosorium der Stadt Münster, aus eigenen Forschungen in chronologischen Abschnitten anschaulich dargestellt.

 

Ort: Lepramuseum, Kinderhaus 15, 48159 Münster

Die Eröffnung ist um 12 Uhr.

Die Ausstellung wird bis Ende April 2020 zu sehen sein.

Der Katalog ist auch danach noch erhältlich und kann bestellt werden.

Spenden sind willkommen.



Mittwoch, den 18. Dezember 2019 wurde die neue Ausgabe der Klapper versandt. Und hier geht es zum Heft.



Bei der diesjährigen Präsentation der Siechenkrippe stand im Mittelpunkt die Vorlage eines Büchleins zur Siechenkrippe, herausgegeben von der "Gesellschaft für Leprakunde e.V.", erstellt von Petra Jahnke, Franjo Luigs, Michael Rotz und Gisela Wittenberg. Die Fotos wurden von Horst Jahnke und Michael Rotz gemacht.

 

Das Buch zur Krippe kann hier eingesehen werden.

 

 


Ein Informationstag zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Lepramuseum und im Heimatmuseum Kinderhaus am 16. November 2019 von 10 bis 12 Uhr im Lepramuseum in 48159 Münster, Kinderhaus 15

 

Die "Westfälischen Nachrichten" berichten darüber. Hier geht´s zum Artikel.


Herrliches Herbstwetter – ca. 50 Gäste - ein kleines Festzelt – und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Es war ein prächtiger Rahmen für die Enthüllung zweier Gedenktafeln und für die Pflanzung einer Siecheneiche.

 

Und dabei waren u.a.: die Bürgermeisterin von Borken Frau Schulze Hessing. Herr Belker–van den Heuvel (DAHW), Herr Dr. Klötzer (GfL), Vertreter zweier örtlicher Heimatvereine und die Gemeinschaft der Nachbarschaft „Kreuzberg Grenzbach“.

Auf dem Beckenberg befand sich vormals das Borkener Leprosorium. 1665 legte der Johanniterorden von Borken einen Friedhof beim Siechenhaus an. Heute befindet sich im Bereich des ehemaligen Leprosenhauses das Kruzifix des Friedhofes. Dieser Ort ist in der Denkmalliste der Stadt Borken verzeichnet.

Um an die alte Lepra-Geschichte zu erinnern sind vor ca. zwei Jahren Jürgen Belker–van den Heuvel von der DAHW und Herr Joester, der eng mit der DAHW zusammenarbeitet und in Borken geboren wurde, an die Stadt Borken herangetreten mit dem Vorschlag, eine Gedenkstätte zu errichten. Die „Stadt“ war von der Idee angetan und unterstützte das Projekt.

Am 31. Oktober war es dann soweit. Im Rahmen eines kleinen Festaktes wurden die Tafeln feierlich enthüllt und die Eiche gepflanzt.

Die Bildergalerie vermittelt einen kleinen Eindruck.

Fotos und Text: Klaus Henning (GfL)

 


Die „Apokalypse“ hat begonnen. Freitag, den 23. August 2019 war der Auftakt der Ausstellungstournee am Hafenplatz in Münster. Die Bilderserie unten gibt einen kleinen Eindruck. Bis Oktober werden die drei Container (ein großer und zwei kleine) Halt an verschiedenen Orten im Münsterland machen - am 7. September auch vor dem Lepramuseum, das mit seiner Leprapuppe das Exponat Nummer 13 zur Verfügung stellt.

Fotos: Christiane Hohage-Henning