Übersicht über mehr als 1000 Leprosorien


Hier können Sie sich einen ersten Überblick mit grundlegenden Informationen über die weit mehr als 1.000 Leprosorien in Deutschland verschaffen. Über die Suchfunktion des Browsers (STRG + F) können Sie einen Ort direkt suchen.

 

Zu etlichen Standorten ist ein Datenblatt hinterlegt mit weiteren Informationen zu dem dortigen Leprosorium. Mit einem Klick auf diesen Link wechseln Sie zu der Seite mit den nach Ortsnamen alphabetisch geordneten Datenblättern.


Ort Name / Bezeichnung Topographische Lage Ersterwähnung Zweckänderung / Letzte Erwähnung / Bauliche Überreste Patrozinium
Aachen (NRW) Leprosenhaus Melaten, Domus infirmorum sancti Lazari (Uhrmacher, Klapper) Westlich vor der Stadt, an der Königsstraße nach Maastricht, in der Nähe einer Hinrichtungsstätte (Uhrmacher, Klapper) // Nahe bei dem Weiler Seffent (Zettelnotiz) 1230  Urkundliche Ersterwähnung: Verleihung eines 20-tägigen Ablasses durch den päpstlichen Legaten Kardinaldiakon Otto von St. Nikolaus in Tournai für Wohltäter der "fratres domus leprosorum".  (Uhrmacher)  1900 Bauerngehöft: Gut Melaten (Klapper) // 2000 Reste der Kapelle erhalten (Klapper)  1400: Jungfrau, Maria, Nikolaus, Hl. Kreuz, Cornelius, Hubertus, Quirinius, Georgius, Antonius, Eligius, Leonardus, Jodokus und Barbara (Uhrmacher)
Aalen (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus (Klapper) Vor dem Ellwanger Tor (Klapper) 1447 (Klapper) Bis 1873 Leprosorium bis, dann Krankenhaus. (Klapper) Leonhard (Klapper)
Abensberg (Landkreis Kehlheim Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   1350 (Klapper) Heute (1996) Leichenhaus (Klapper)  
Achern (Baden-Württemberg) Leprosenfonds (Klapper)     Später in Armenfonds eingeflossem. (Klapper)  
Adelberg (Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg) Siechenhaus   1537 (Klapper)    
Adelsheim (Neckar-Odenwald-Kreis, Baden-Württemberg) Siechenhaus Außerhalb der Stadt. (Klapper)      
Ahaus (Kreis Borken, NRW) Melatenhuis (Klapper) An der Coesfelder Landstraße vor dem Coesfelder Tor. (Klapper) // In einer Entfernung von ungefähr einer 1/4 Stunde vor dem Tore am Wege nach Coesfeld. (Tücking, Heidbrinck) // Nahe an der Gemeindegrenze zu Wüllen. (Beckers) 1490 (Klapper) Später Pesthaus, nach Erlöschen der Pest als Wohnhaus vermietet. (Heidbrinck) // 1748 Verpachtung des Siechenhauses gegen 4 Thaler jährliche Miete und einen Thaler Weinkauf an Heinrich Hemming (Beckers) // 2018 Straßenname Am Seekenkamp (Henning)  
Ahlen (Kreis Warendorf, NRW) 1661 Leprosenhäuslein (Klapper) // Sekenhus (Uhrmacher) Vor der Westerpforte der Stadt, an der Kapellenstraße. (Klapper) // 1571: Weit vor der Stadt an der "hule Eiche". (Uhrmacher) 1571 (Klapper) // 1530: Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher)   Joseph
Aichach (Landkreis Aichach-Friedberg, Bayern) Leprosenhaus (Klapper) In der unteren Vorstadt (Klapper) 1447 (Klapper) 1787 Leprosorium hat bis zu diesem Jahr bestanden. (Klapper)  
Aken (Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Sachsen-Anhalt) Siechenhof für Aussätzige, St. Georgenhospital (Klapper) Außerhalb der Stadt. (Klapper) 14. Jh. (Klapper)   Georg (Klapper)
Aldenhoven (Kreis Düren, NRW) Siechenhaus (Klapper)   1712: Im Zusammenhang mit der polizeilichen Untersuchung der Straftaten der "Großen Siechenbande". (Uhrmacher) 1711/12 Zuletzt belegt (Klapper)  
Alfeld (Landkreis Hildesheim, Niedersachsen) Domus leprosorum (Klapper) Vor dem Leinetor (Klapper) 1442 (Klapper) Mitte 17. Jh. Pesthospital, dann Armenhaus (Klapper) Elisabeth (Turowski)
Allensbach (Landkreis Konstanz, Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper) Östlich an Landstraße nach Konstanz. (Klapper)   Bis 1836 Armenhaus. (Klapper)  
Alpirsbach (Landkreis Freudenstadt, Baden-Württemberg) Gutleuthaus, Siechenhaus für Aussätzige (Klapper)   1299/1348 (Klapper) Im 17. Jh. Eingegangen. (Klapper)  
Alsenz (Donnersbergkreis, Rheinland-Pfalz) Gutleutehaus (Klapper, Uhrmacher) // Siechenhuas (Klapper)        
Alsfeld (Vogelbergkreis, Hessen) Siechenhaus mit Kapelle (Klapper) // Siechenhaus St. Elisabeth (Beck) Am Rosengärtchen nach Hersfeld zu an der Hersfelder Straße vor dem Hersfelder Tor am Flüßchen Ingel. (Klapper, Beck) 1296 Gründungsdatum unbekannt, aber Nachweis der Siechkirche St. Elisabeth (Beck) 1526 Umwandlung des Hauses in ein Hospital für arme und gebrechliche und unvermögende Leute. (Beck) // 1527 Vereint mit Hospital zum Heiligen Kreuz (Klapper) // Nach dem 30-jähr. Krieg Man ließ das Haus verfallen, das wohl schon beschädigt oder zerstört war. (Beck) // 1661 Erwähnung des Siechenhofes im Zusammenhang mit einem Begräbnis. (Beck) Elisabeth (Klapper)
Alsfeld-Liederbach (Vogelsbergkreis, Hessen) Siechenhaus mit Brunnen (Klapper) Nordöstlich des Dorfes (Beck, Klapper)   1690 Bis zu diesem Jahr wurde das Haus noch benutzt, Insassen nach Wetzlar verlegt. (Beck, Klapper)  
Altdorf (Landkreis Nürnberger Land oder Landshut, Bayern) Siechenhaus (KLapper)   15. Jh. (Klapper)    
Altenahr (Rheinland-Pfalz) Siechenhaus, Sieghaus (Klapper) Auf der Hüllenbach, heute Kalenborner Höhe. (Klapper) // Vermutlich an der Straße Trier-Bonn beim Wirtshaus Zum Siechenhaus ca. 3 km von Altenahr entfernt. Nach einer Urkunde von 1600 auf der Hüllenbach. (Uhrmacher) Vor 1600 Ersterwähnung (Klapper) // Um 1600: Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher)    
Altenburg I (Thüringen) Siechenhaus (Klapper) Vor dem Johannistor (Klapper) 1437 (Klapper)   Heilig Geist (Klapper)
Altenburg II (Thüringen) Leprosenhaus (Klapper) An Zeitzer Chaussee (Klapper)   Versorgungshaus, später Siechenhaus (Klapper)  
Altlandsberg (Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg) St.Jürgen-Hospital (Klapper) Vor dem Berliner Tor. (Klapper)   Im 30jährigen Krieg Untergegangen (Klapper) Georg
Altshausen (Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper) An der Straße nach Ebenweiler. (Klapper) 1626 (Klapper)    
Alzey (Landkreis Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) Gutleutehaus oder Aussätzigenhaus (Klapper) An der Straße Wittlich-Worms, Wormser Straße, an der Grenze der Stadtmark. (Staerk, Uhrmacher, Klapper)      
Amberg I (Bayern) Leprosorium Vor dem Nabburger Tor (Klapper) Vor 1433 (Klapper) 19. Jahrhundert Armenhaus (Klapper) Hl.Dreifaltigkeit (Klapper)
Amberg II (Bayern) Leprosorium   Bis 1634 (Klapper) Ab 1634 Pesthaus (Klapper)  
Amöneburg (Landkreis Marburg-Biedenkopf, Hessen) Siechenhaus mit Kapelle, bereits 1399 erwähnt. (Klapper) Zwei Kilometer östlich von Amöneburg, außerhalb der Stadt an der unterhalb des Berges vorbeiführenden Handelsstraße, die aus dem Rhein-Main-Gebiet über die  Wetterau nach Norden führt. (Beck, Klapper)) 1489 (Klapper) // 1489: Einziger urkundlicher Hinweis auf die Existenz des Siechenhauses in Form einer Belehnungsurkunde einer Mühle. (Beck) 30-jähr. Krieg: Zerstört (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Amorbach (Landkreis Miltenberg, Bayern) Siechenhaus (Klapper)   Um 1600 (Klapper)    
Andernach (Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz) Leprosenhaus, Leprosenheim, Siechenhaus Zum guten Mann. (Klapper) // Die armen Siechen am Platzenporn oder Die Leprosen am Platzenborn  (Uhrmacher) // Siechenkolonie  (Archiv Staerk) Südlich der Stadt am Rhein beim Weißenthurm an der Grenze zwischen den Kurfürstentümern Köln und Trier, allerdings in Kurköln. (Uhrmacher, Klapper) // In der Nähe des Weißenthurms auf kurkölnischem Gebiet. (Archiv Staerk) 1502 (Klapper) // 1601 Urkundliche Ersterwähnung ? (Uhrmacher) Bis 1601 Die Stadt hielt die mit Stroh gedeckten Häuser instand.  (Staerk) // 1601 Zerstörung der Leprosenkolonie durch einen Brand und Umsiedlung der Leprosen ins benachbarte Leprosorium Zum guten Mann bei Kärlich; Unterstützung weiterhin durch den Stadtrat von Andernach, wie drei Stellen in den städtischen Rechnungen belegen. (Uhrmacher, Archiv Staerk)  
Andernach-Namedy, Stadtteil von Andernach (Rheinland-Pfalz) Leprosorium Vermutlich zwischen Fornich (Wüstung) und Namedy an der Straße am Rhein gelegen. Die Siechensiedlung befand sich im Andernacher Gericht, also auf Kurkölner Gebiet. (Uhrmacher) 1486 Urkundliche Ersterwähnung durch den Andernacher Gerichts- und Stadtschreiber: er verzeichnet die Festnahme zweier aus der Haft in Breisig entflohener Delinquenten den Ryn uff boeven Hamerstein an die siechen lude (Uhrmacher)    
Angermünde (Landkreis Uckermark, Brandenburg) St. Georg-Hospital (Klapper) Vor dem Prenzlauer Tor (Klapper)   Im 30jährigen Krieg Zerstört (Klapper) Georg (Klapper)
Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) Leprosorium, St. Georg- oder St. Jürgenhospital (Klapper)   1348 (Klapper)   Georg, Jürgen (Klapper)
Annweiler am Trifels (Landkreis Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz) Gutleutehaus (Klapper) Westlich der Stadt (Klapper) Vor 1611 Ersterwähnung (Klapper) // 1611 Es wird an das gewesene Gutleuthaus erinnert. (Staerk)    
Ansbach (Bayern) Feldsichenspital, Siechenhaus (Klapper) Nordöstlich der Stadt im Wolfstal (Klapper) 1342 (Klapper)    
Arnsberg (NRW) Leproserie (Klapper) Südwestlich vor der Stadt am Walpkebach, einem Zufluß zur Ruhr im sog. Seufzertal. (Uhrmacher, Klapper) Wahrscheinlich 13. Jh. Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher, Klapper) 1652 Beim Abbruch des Leprosoriums bestand die Einrichtung aus dem Hof, einem (Nutz-) Garten und zwei Teichen, Abbruch durch Kurfürst Maximilian Heinrich, der einen Tiergarten anlegen ließ. (Uhrmacher)  
Arnsberg-Neheim (Hochsauerlandkreis, NRW) Leprosenhaus (Klapper) Vor der Stadt beim Hof Odenhausen (Klapper, Uhrmacher)      
Artlenburg (Landkreis Lüneburg, Niedersachsen)   Südlich von Artlenburg (Klapper) 1364/1484 (Klapper)  1900 Letzte Erwähnung (Klapper) // Keine Überreste  (Klapper)  
Aschaffenburg (Bayern) Sondersiechenhaus (Klapper) In Leider (Klapper) 13. Jh. (Klapper) // 1471 und 1487 Erwähnung (Staerk) 1552 zerstört (Klapper) // 1602 erneut verfallen (Klapper)  
Ascheberg (Kreis Coesfeld, NRW) Leprosenhaus, Siechenhaus (Klapper)   1661 (Klapper) //  1661: Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher)    
Aschersleben (Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt) Leprosorium (Klapper) Vor dem Wassertor (Klapper) 15. Jh. (1408?) (Klapper) 1644 Eingerissen (Klapper) // 1719 neu erbaut. (Klapper) Elisabeth (Klapper)
Asperg (Landkreis Ludwigsburg, Baden-Württemberg)          
Auerbach (Landkreis Amberg-Sulzbach oder Landkreis Deggendorf, Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   1330 (Klapper)    
Augsburg I (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Friedberger Straße, südöstl. der Stadt. (Klapper) 1264 (Klapper) 1284 / 1559 / 1613 Weitere Erwähnungen (Klapper) Servatius (Klapper)
Augsburg II (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) 1613 Am Schlachbühel, vor dem Jakober Tor. (Klapper) 1448 (Klapper) 1559 Weitere Erwähnungen (Klapper) Sebastian (Klapper)
Augsburg III (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) An der Wertachburg, an der Brücke. (Klapper) 1448 (Klapper) 1559 / 1613 Weitere Erwähnungen (Klapper) Wolfgang (Klapper)
Babenhausen (Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen) Siechenhäuschen (Klapper) Außerhalb am Dieburger Weg, wo der Länderbach die Straße kreuzt beim Keßlerborn. (Beck, Klapper) 1570 Plan von Sickenhofen, heute ein Stadtteil: Siechenhaus in der Nähe des Galgens. (Beck) 1632 Siechenhaus vermutlich verwüstet. (Beck) // Im 30-jähr. Krieg zerstört. (Klapper)  
Bacharach I (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) Leprosenhaus (Klapper) Am Pützbach, an der nördlichen Gemarkungsgrenze (Klapper)      
Bacharach II (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) Leprosenhaus (Klapper) // Gutleuthaus (Uhrmacher) Bei Niederheimbach, an der südlichen Gemarkungsgrenze. Klapper) // In Richtung Niederheimbach. (Uhrmacher)      
Backnang (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper)        
Bad Abbach (Landkreis Kehlheim, Bayern) Siechen- oder Leprosenhaus (Klapper) Vor dem Regensburger Tor (Klapper) 1564 (Klapper) Ab 1770 Armenhaus (Klapper) // 1962 Abgebrochen (Klapper  
Bad Aibling (Landkreis Rosenheim, Bayern) Leprosenhaus (Klapper) An der Rosenheimer Straße. (Klapper) 1510 (Klapper) 1695 / 1698 Zum Armenhaus umgebaut. (Klapper)  
Bad Arolsen - Mengeringhausen (Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hessen) Siechenhaus Außerhalb der Stadtmauer vor dem unteren Tor (Niedertor nach Helsen) vor dem Stadtteil Mengeringhausen am Arolser Weg. (Klapper, Beck) 1569/1588 (Klapper) 1569: Abgebrannt / 1588: Neuerrichtung / 1633: Baufällig. (Klapper, Beck) // 1680: Letzte Erwähnung im Kirchbuch von Mengeringhaus. (Beck)  
Bad Belzig (Landkreis Potsdam-Mittelmark,Brandenburg)   Vor Brandenburger Tor (Klapper) Nach 1383 (Klapper) Nach 1555 Eingegangen (Klapper) // Spätgotische Kapelle auf Friedhof erhalten (Klapper) Gertrud (Klapper)
Bad Bergzabern (Landkreis Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz) Gutleuthaus (Klapper) Vor dem Unteren Tor (Klapper) 14. Jh. (Klapper) 1750 Abgerissen. (Klapper) Georg (Klapper)
Bad Brückenau (Landkreis Bad Kissingen, Bayern)          
Bad Colberg - Heldburg (Landkreis Hildburghausen, Thüringen) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper)   1837 Abgebrochen  
Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) Gutleutehaus (Staerk, Klapper) Bei der Fronmühle  (Klapper) // Das Gutleuthaus war auf der Gutleutstraße zu erreichen (Staerk) 1450 (Klapper) 1587 Mit Spital vereinigt.  (Klapper)  
Bad Emstal - Merxhausen (Landkreis Kassel, Hessen) Landeshospital für Frauen. (Beck)    1535 Gründung des Landeshospitals durch Landgraf Philipp den Großmütigen im Zuge der Reformation. (Beck) 1616 Eine Rechnung bezeugt,daß u.a. aussätzige Menschen in dieser Anstalt verpflegt wurden. (Beck)  
Bad Frankenhausen (Kyffhäuserkreis, Thüringen) Siechenhaus für Lepröse (Klapper)        
Bad Hersfeld (Hessen) Sondersiechenhaus mit Kapelle (Klapper) Vor dem Peterstor, nahe der steinernen Fuldabrücke. (Beck, Klapper) 1273 (Klapper) // 1351: Urkundliche Ersterwähnung (Beck) // 13. Jh. Entstehung des Sondersiechenhauses mit Kapelle und Garten. (Beck) 1609: Zusätzlicher Neubau (Beck, Klapper) // 1807: Das leerstehende Gebäude brannte ab bei einer Strafexekution französischer Truppen (Beck) // 1819: Kapelle abgebrochen (Beck, Klapper) //   
Bad Honnef (Rhein-Sieg-Kreis, NRW) Siechenhaus (Klapper) Am Rheingelegen (Klapper) // An der Abzweigung der Augasse vom Sandweg in Richtung Rhein (Uhrmacher) 1665/66 (Klapper) // 1712 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher)    
Bad Königshofen (Landkreis Rhön-Grabfeld, Bayern) Siechhaus (Klapper)   1603 (Klapper)    
Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) Gutleutehaus, Leprosenhaus (Klapper) // Gutleuthof, Hoff guoden leidt (Uhrmacher) Nähe Hargesheim am Grafebach (Staerk, Klapper) // Weit von der Stadt entfernt am Gräfebach unterhalb des Dorfes Hargesheim an der Gemarkungsgrenze zu Roxheim. (Uhrmacher) 1487 (Klapper) // 1553 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) 1705 Abbruch (Staerk, Uhrmacher) Jakob (Uhrmacher, Klapper)
Bad Langensalza (Unstrut-Hainich-Kreis, Thüringen) Siechenhaus, Leprosenhaus. (Klapper) Vor dem Erfurter Tor. (Klapper) 1307 (Klapper)   Georgii, Elisabeth, Gangolphi
Bad Mergentheim (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1424 (Klapper) Später St. Rochus-Krankenhaus (Klapper) Rochus (Klapper)
Bad Oldesloe (Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein) Siechenhaus St. Jürgen (Klapper) Vor dem Hamburger Tor (Klapper) 1289 (Klapper)    
Bad Reichenhall (Landkreis Berchtesgadener Land, Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Außerhalb der Ringmauer bei St. Michael (Klapper) 1389 / 1576 (Klapper) 1819 Krankenhaus (Klapper)  
Bad Salzungen (Wartburgkreis, Thüringen) Siechenhaus (Klapper) Vor dem Neutor. (Klapper) 15. Jh. (Klapper) Später Friedhofskapelle. (Klapper) Wendel (Klapper)
Bad Schussenried (Landkreis Biberach, Baden-Württemberg) Leprosenhaus, Siechenhaus (Klapper) Zwischen Olzreute und Schussenried (Klapper) 1515 (Turowski) 1792 Verkauf des Hauses (Klapper) Martin (Klapper)
Bad Schwartau (Schleswig-Holstein) Siechenhaus für Frauen (Klapper) // Schwartauer Siechenhaus (Wikipedia) Vor der Stadt in Richtung Ratekau (Klapper) // Landstraße von Lübeck nach Eutin nahe dem Fluss Schwartau, dort wo sich heute die Georgskapelle befindet. (Wikipedia) 1258 Geht zurück auf die Gründung des Lübecker Bischofs Johann von Diest. (Wikipedia) Ab 1443 Zweckänderung // 1986 St. Georg-Kapelle (Klapper) Georg (Klapper)
Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) St. Jürgenshof (Klapper) Südlich der Stadt bei Gieschenhagen (Klapper) 1152 (Klapper)    
Bad Sobernheim (Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz) Gutleuthaus (Staerk) // Siechenhaus (Klapper)        
Bad Sooden-Allendorf (Werra-Meißner-Kreis, Hessen) Siechenhaus (Klapper) Vor dem Waldistor an einem Wasserlauf. (Beck, Klapper) 1363: Urkundliche Ersterwähnung (Beck) 15. Jh. Umbau zum Heilig-Geist-Hospital für Blinde, Krüppel und Arme. (Beck, Klapper)  
Bad Tölz (Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen, Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Am westlichen Ufer der Isar. (Klapper) Um 1470 (Klapper)    
Bad Waldsee (Baden-Württemberg) Siechen am Feld (Klapper)   1349 (Klapper) 1778 Verkauf des Hauses (Klapper)  
Bad Wildungen (Hessen) Siechenhaus für Aussätzige, Malatenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1346 (Klapper) 1763 Unterhospital (Klapper)  
Bad Wimpfen (Baden-Württemberg) Domus leprosorum (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1293 (Klapper)   Katharina (Klapper)
Bad Windsheim (Landkreis Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim, Bayern) Siechkobel, Siechenhaus (Klapper) Östlich vor der Stadt, vor dem Seetor. (Klapper) 1475 (Klapper) 1633 Zerstört. (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Bad Wurzach (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper) Straße nach Ravensburg und Bad Waldsee westlich des Ortszentrums (Klapper) 1355 (Klapper) 1813 (Klapper) Unser Lieben Frauen (Klapper)
Baden-Baden (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)   Vor 1559 (Klapper) Seit 1814 Altersheim. (Klapper) Vicarius leprosorum (Klapper)
Balingen (Baden-Württemberg) Feldsiechenhaus, Siechenhaus (Klapper) Außerhalb der Stadt, an Tübinger Straße gelegen (Klapper) 1357 (Klapper)   Kapelle zu Allerheiligen (Klapper)
Bamberg I (Bayern) St.-Antonius-Siechenhof. (Klapper) Auf dem Kaulenberg. (Klapper) 12. Jh. / 1425 (Klapper)   Antonius (Klapper)
Bamberg II (Bayern) Liebfrauen Siechhof (Klapper) An der Siechenstraße (Klapper) 1366 (Klapper)   Liebfrauen (Klapper)
Bamberg III (Bayern) Sebastiansiechhof (Klapper)     Seit 1497 Franzosenhaus (Klapper) Sebastian (Klapper)
Barby (Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt) Siechenhaus (Klapper) Vor dem Schulzentor (Klapper) 1505? (Klapper)   Georg (Klapper)
Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern) Leprosorium (Klapper) Vor dem Langen Tor (Klapper) 1307 / 1317 (Klapper) Später Altersheim (Klapper) // Im 30jährigen Krieg zerstört (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Bayreuth (Bayern) Siechhaus (Klapper) Erlanger Straße. (Klapper) Um 1450 (Klapper) 1580 Erneuert // Seit 1666 bis 1854 Lazarett (Klapper)  
Beckum (NRW) Domus hospitalitatis leprosorum, Sikenhuis (Klapper) Ca. 1,5 km östlich der Stadt an der Stromberger Straße in der Nähe des sog. Siechenbaches. (Uhrmacher, Klapper) 1487  Urkundliche Ersterwähnung, evtl. bereits vor 1437 (Uhrmacher) 2000 Siechenkapelle erhalten (Klapper) // 2019 Flüsschen: Siechenbach, Straßennamen: Siechenhausweg, Am Siechenhaus (Henning) Gertrud, Anna, Qurinius (Uhrmacher, Klapper)
Beeskow (Landkreis Oder-Spree, Brandenburg)   Vor dem Fürstenwalder Tor (Klapper) 1375 (Klapper) 1486 Kapelle Umgebaut (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Beilngries (Landkreis Eichstätt, Bayern) Siechenhaus (Klapper)   1445 (Klapper) Seit 1623 Lazarett (Klapper)  
Belecke (Ortsteil von Warstein, NRW) Siechhaus (Klapper) oder Spital? // 1319: Erwähnung: capella hospitalis 1 km vor dem Tor an der Möhne. (Klapper) // Nahe der evtl. Grenze der Feldmark. (GFLM Archiv) 1593 (Klapper) 1718 Noch erwähnt..(Archiv)  
Bendorf (Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz) Leprosorium Außerhalb der Stadtmauer an der Kreuzung der Vallendarer- mit der Bahnhofstrasse. (Uhrmacher) 1495 Es wurden wegen einer Pestepedemie viele Kranke ins Siechenhaus gebracht. (Uhrmacher)    
Bensheim I (Kreis Bergstraße, Hessen) Sondersiechenhaus (Beck) Vor dem Heppenheimer Tor am Klingenbach zwischen Bensheim und Heppenheim. Südliche Richtung. (Staerk, Beck, Klapper))  Gründung unbekannt (Beck)    
Bensheim I+II (Kreis Bergstraße, Hessen) - Informationen könnten auf beide Bensheimer Häuser zutreffen. (Henning)          
Bensheim II (Kreis Bergstraße, Hessen) Siechenhaus, Pestilenzhaus (Beck) Im Viertel "in der Au" vor den Stadtmauern an der Lauter in Richtung Auerbach, nördliche Richtung. (Beck) // Gegen Zell bei der Hahnemühle, wo sich heute die Darmstädter Straße befindet (Beck) // Vor dem Auerbacher Tor (Klapper, Staerk) 1518 Erwähnung eines Gutleuthauses an der Hahnmühle (Staerk) // 1534 bis 1606 Urkundliche Hinweise. Ein Gutleuthaus lag gegen Zell bei der Hahnmühle, wo sich heute die Darmstädter Straße befindet. (Beck)  1619: Verkauf pestilenhaus in der Au. (Beck)   
Berching (Landkreis Neumarkt Oberpfalz, Bayern) Sondersiechenhaus (Klapper) Südlich der Vorstadt an Straße nach Beilngries (Klapper) 1340 / 1350, 1347 (Klapper) Später Lazarett (Klapper) // Bis 1902 Krankenhaus (Klapper) Cäcilia (Klapper)
Bergen auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) St. Jürgenstift für Leprakranke mit Kapelle (Klapper) Außerhalb der Stadt an der alten Stralsunder Landstraße (Klapper) 1380 (Klapper)   Georg, Jürgen (Klapper)
Bergheim - Quadrath-Ichendorf (Rhein-Erft-Kreis, NRW) Seegenplatz, Seechenkotten (Uhrmacher) Etwa 0,5 km vor dem Ort an der alten Heerstraße, der via regia, von Ichendorf nach Königsdorf. (Uhrmacher) Zw. 1196 und 1226: Unter Bertram von Anrath, dem 12, Abt von Brauweiler, waren der Abtei Güter "in der Ville" geschenkt worden; Diese bestimmte der Abt zur Errichtung einer Herberge für Arme und Pilger, einem "hospitale pauperum et peregrinorum". Der nachfolgende Abt Godesmann von Frimersdorf (1196 bis 1226) wandelt dann das Hospital in ein Leprosorium um. (Uhrmacher) 1712 Abbruch infolge des Prozesses gegen die Große Siechenbande. (Uhrmacher)  
Berkenthin (Kreis Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein) St. Jürgen-Hospital (Klapper) Nördlich vor dem Dorf (Klapper) 1420 (Klapper)    
Berlin Domus leprosorum (Klapper) Nördlich des alten Georgentores; später an der Wegegabelung nach Bernau und Alt Landsberg. (Klapper) 1272 (Klapper) Armenhof (Klapper) Georg (Klapper)
Bernau (Landkreis Barnim, Brandenburg) Hospital St. Georg (Klapper) Vor Mühltor (Klapper) 1328 / 1339 (Klapper) 1738 Neugebaut (Klapper) Georg (Klapper)
Bethen (Ortsteil von Cloppenburg, Niedersachsen) Sykenhaus (Klapper) In Bethen a.d. alten flämischen Handelsstraße.(Klapper) 1492/1516 (Klapper) 1540 Das Haus bestand nicht mehr. (GFLM Archiv)  
Beverungen (Kreis Höxter, NRW) Sieckenhaus Außerhalb der Stadt am Springbach zwischen dem heutigen Thöneschen (früher Heinewaldschen) Haus und der Weser. (GFLM Archiv) 1797: Ersterwähnung in einem Lagebuch: Sieckenhaus "auf´n Pölen (heute Pölten) vorm niedern Tor am Burggraben. // Gründung wahrscheinlich bald nach der Stadtgründung im Jahre 1417. (GFL Archiv) Nach dem 30ig-jähr. Krieg Zerfallen, diente wohl trotzdem Armen als Unterkunft. (Archiv)  
Biberach a. d. Riß (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus, Feldsiechen (Klapper)   1307 (Klapper)   Maria Magdalena (Klapper)
Biedenkopf (Landkreis Marburg, Hessen) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt am Billerbach, an der Siechhecke (Beck, Klapper)  1417 Gründung (Beck, Klapper) 1563: Pesthaus (Beck, Klapper) Nikolaus (Klapper)
Bielefeld I (NRW) Siechenhaus (Klapper) Vor dem Niedertor am Schildescher Weg. (Klapper) 1355 (Klapper) Später Armenhaus (Klapper) Johannis (Klapper)
Bielefeld II (NRW) Leprosenhaus (Klapper) Am Wege nach Heepen zwischen Roggenbaum und Hartlage. (Klapper) 1475 (Klapper) 1750 Vernichtet. (Klapper) Antonii, Gertrud, Elisabeth, Chrispin und Chrispinian. (Klapper)
Bietigheim (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper)   1556 (Klapper)    
Billerbeck (Kreis Coesfeld, NRW) Leprosenhaus, Siechenhaus (Klapper) Im Siechenholz am Wege nach der Hameren´schen Mühle, westlich des Wigbolds vor dem Mühlentor an einem kleinen Bach (Klapper, Archiv) 2. Hälfte des 15. Jh. (Klapper) // 1661: Urkundliche Ersterwähnung. (Archiv)   Beatae Mariae Virginis (Archiv)
Bingen (Rheinland-Pfalz) Gutleuthaus (Klapper) // Domus leprosorum (Uhrmacher) // Siechenhaus zu St. Georg an der Brücke (Archiv Staerk, Uhrmacher) Vor der Stadt an der Nahebrücke (Archiv Staerk, Uhrmacher, Klapper) 1491 leprosi juxta pontem habitantes bei Trithemius erwähnt (Archiv Staerk, Uhrmacher)   Georg (Klapper)
Blankenheim (Kreis Euskirchen, NRW) Platz vur die gebrechliche und außsetzliche leuthe (Klapper) Außerhalb der Siedlung (Klapper) 1564 (Klapper) // 1564 Urkundliche Ersterwähnung. Es gab seit alten Zeiten einen "platz vur die gebrechliche und außsetzliche leuthe" außerhalb der Siedlung, der von dem Bürger Gerharty Johan in seinem Erbe verwahrt wurde. (Uhrmacher) Vermutlich bestand kein dauerhaftes Leprosorium, sondern es wurde ein Ort für Feldsiechenhütten vorgehalten. (Uhrmacher)  
Blankenloch (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)   1532 (Klapper)    
Blaubeuren (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1537 (Klapper)    
Bleckede (Landkreis Lüneburg, Niedersachsen) St.Jürgen-Hospital (Klapper)   Vor 1354 (Klapper) Späteres Tuberkuloseheim (Klapper) // 1903 Elektrizitätswerk (Klapper) Georg (Klapper)
Blieskastel (Saarpfalz-Kreis, Saarland) Siechenhaus, Kotten (Klapper) Zwischen Blieskastel und Lautzkirchen (Klapper) 1469 (Klapper)    
Blomberg (NRW) Siechenhaus (Klapper) Bei Blomberg außerhalb der Stadtmauern, an der Grenze der Feldmark bei Wilbasen. (Klapper, Archiv) 1496 Das Siechenhaus wird dem Kloster Blomberg inkorporiert // 1504: Gründung der Gertrudenbrüderschaft. (Klapper, Archiv) Nach 1496 Das Siechenhaus geht in den Besitz des Landesherrn (der Grafen zur Lippe) über / 1724: Stadt kauft das Siechenhaus bei Wilbasen. / Danach: Verfall. (Archiv) / Im 18. Jh. Aufgehoben (Archiv)  
Bocholt (Kreis Borken, NRW) Siechenhaus, Melatenhaus (Klapper) // Siekenhaus (Uhrmacher) Vor dem Neutor (Klapper) // Südlich der Stadt in der Feldmark vor dem Neutor, heute Siekenhoffstraße. (Uhrmacher) 1422 (Klapper) // 1422 Urkundliche Ersterwähnung in einer Stadtrechnung (Uhrmacher)    
Bochum-Wattenscheid (NRW) 1488 Melatenhaus der Leprosen an der Neukirche. (Uhrmacher, Klapper) // 1443 Nyes melatenhus (Archiv, Klapper) Am Hellweg bei Höntrop (Klapper) // Bei Stalleiken zwischen Steele und Bochum am Hellweg bei Höntrop (Archiv) // Ca. 5 km von Bochumg und 2 km von Wattenscheid entfernt zwischen Stalleikenund Höntrop am Hellweg. (Uhrmacher) Vor 1430 (Klapper) // 1443 Urkundliche Ersterwähnung:: nyes melatenhus (Uhrmacher, Archiv) 1710 Verordnung des Regierungsrates über die Landesaustreibungen der sogenannten Leprosen, wonach das Leprosorium nur noch als Armenhaus genutzt werden durfte. (Uhrmacher) // 2000 Kapelle noch vorhanden. (Klapper)  
Bockenem (Landkreis Hildesheim, Niedersachsen)   Am Nettedamm, vor der Stadt (Klapper) 1349 / 1351 (Klapper) 1900 Armenhaus (Klapper)  
Bodenwerder (Landkreis Holzminden, Niedersachsen) Altes Siechenhaus (Klapper) Am rechten Weserufer, vor dem letztem Schlagbaum (Klapper) 1245 / 1410 (Klapper) 1812 Niedergerissen (Klapper) Nikolaus, Gertrud (Klapper)
Bogen (?, Bayern) // Gibt es nicht (Henning) Siechenhaus (Klapper)   1490 (Klapper)    
Bohlingen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus, Leprosenfonds (Klapper)     Stiftung später für Schullehrer, dann Armenfonds (Klapper)  
Boizenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georgskapelle (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1301 (Klapper) 1630 Noch vorhanden Georg (Klapper)
Bonn - Bad Godesberg I (NRW) Siechenhaus "up der hoy" (Klapper 2000/2001) Nördlich von Plittersdorf, Nähe wüstem Dorf Stockheim. (Klapper 2000) 16. Jh. (Klapper 2000) 1569 bis 1579 Zerstört (Klapper) Georg (Klapper)
Bonn - Bad Godesberg II (NRW) Siechenhaus (Klapper 2000) An Friedrichstraße erwähnt (Klapper 2000) // Vermutlich an dem nach Rüngsdorf führenden Weg, an der heutigen Karl-Finkelnburg-Straße (Uhrmacher)  1737 Urkundliche Ersterwähnung: Nennung eines "Siechenhausweges", entspricht der heutigen  Karl-Finkelnburg-Straße (Uhrmacher) 18. Jh. Abgerissen (Klapper 2000)  
Bonn (NRW) Siechenhaus (Klapper) // Siechenhaus vor dem Stockentor, Siechheuseren, Seeghaus (Uhrmacher) Bonn Richtung Bad Godesberg am jetzigen Tulpenfeld, vor dem Stockentor (Klapper 2001) // Vermutlich in der Nähe des Zollturms. Im heutigen Stadtbild wahrscheinlich an der Kreuzung Friedrich-Wilhelm-Straße mit der Friedrich-Ebert-Allee nahe dem alten Bundestag.(Uhrmacher) 1569 Ersterwähnung (Klapper) // 1569: Urkundliche Ersterwähnung in einer Bonner Grenzbeschreibung. (Uhrmacher) 1569 Erwähnung der vormaligen Siechenhäuser in einer Grenzbeschreibung. (Uhrmacher) // 1579: Das Leprosorium wird nicht mehr genannt. (Uhrmacher)  
Bonn (NRW) Siechenhaus St. Baldrichklusen oder St. Walrichsklusen (Klapper) Anbau an das Baldrichskloster, dem ehemaligen Augustinerinnenkloster (Klapper 2000) // Innerhalb des ehemaligen römischen Militärlagers, vor dem Kölntor der Stadt in den Weingärten des Stifts Dietkirchen. (Uhrmacher)   1583 bis 1588 Truchsessischen Krieg. Vermutlich in diesem Zeitraum. (Uhrmacher)  
Bonn, Auf der Höhe (NRW) Siechenhof (Klapper) // Maladenhof, Siechenhof, up der hoy (Uhrmacher) Außerhalb an der Straße nach Köln: Auf der Höhe (Klapper) // Vor dem Köln-Tor: "auf der Höhe" an der alten Römerstraße nach Köln. (Uhrmacher) // Nahe beim Hochgericht (Notiz) 1364 Ersterwähnung (Klapper) // 1345: In einer Urkunde wird Ackerland erwähnt, gelegen "bei den Leprosen an dem orte, der up der hoy genannt wird". (Uhrmacher) // 1364: Zwei Urkunden erwähnen den "Maladenhof", darunter eine Flurbeschreibung vom 25. August. (Uhrmacher) Ab 1715 Verwendung der Rentengefälle für Hausarme und andere Bedürftige. (Uhrmacher) //  1885 Abbruch der Kapelle und Neubau einer größeren Kapelle an gleicher Stelle.  (Uhrmacher) Lazarus
Bonn-Beuel (NRW) Leprosorium Im Süden weit außerhalb der Sedlung (Uhrmacher) 1726 Flurname Am Siechhaus (Uhrmacher) 1824 Beide Flurnamen Am Siechhaus und Am Opferstock erscheinen nicht mehr. (Uhrmacher)  
Bopfingen (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus (Klapper) Nordwestlich vor der Stadt „"auf der Kappel" (Klapper) 1495 Gründung (Klapper) 19. JH: Krankenhaus (Klapper) Johannis (Klapper)
Boppard (Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz) Domus leprosorum (Klapper) // Sieches, Siechhaus (Uhrmacher) Oberhalb der Fähre gegenüber dem Dorf Camp. (Archiv Staerk, Uhrmacher, Klapper) 1597/98  Urkundliche Ersterwähnung in einer Rechnung des Bopparder Heilig-Geist-Hospitals. (Uhrmacher) 1705 Noch als Siechenhaus erwähnt. (Klapper)  
Borgentreich (Kreis Höxter, NRW) Siechenhaus für Lepröse. (Klapper) Vor dem Emmerketor?. (Klapper) 1504 (Klapper)   Gertrud? Gertrudsbruderschaft, 1504 Zusammenschluss mit Blomberg, Höxter, Lemgo, Herford, Paderborn, Brakel. (Klapper)
Borgentreich-Borgholz (Kreis Höxter, NRW) Siechenhaus   18. Jh. (Klapper) Im 17. Jh. Verfallen, 1677 erneuert. (Klapper)  
Borgholzhausen (Kreis Gütersloh, NRW) Leproserie   1647 (Klapper) 1647 Durch Brand zerstört (Archiv, Klapper)  
Borken (NRW) Leprosenhaus, Sekenhaus (Klapper) // Zykenhys, Sekenhaus an der Koningstiege (Uhrmacher) An der Koningstiege, am Beckenberge (Klapper) // An der Straße nach Ramsdorf in der Nähe des Bechenberges (Eckelt, Uhrmacher, Tageblatt Borken) 1488  Urkundliche Ersterwähnung in einer Flurbeschreibung (Uhrmacher) // 1490 Die erste erhaltene Armenrechnung berichtet von einem neuen Siechenhaus. (Eckelt)  // 1521 Es ist von Melaten am Berge Kalvarien die Rede. (Eckelt)  1680 Verpachtung der gesamten Anstalt mit Land an Dirick Schulten. Allerdings kam man überein, daß, wenn die Lepra wieder auftreten sollte der Pachtvertrag hinfällig und die Anstalt ihre alte Bestimmung von neuem aufnehmen würde. (Tageblatt Borken, Eckelt) //  Bis 1794 Haus hat bestanden, dann abgebrochen (Klapper) // 1865 und 1867 Abbruch des Hauses. (Tageblatt Borken) Evtl. Lazarus (Eckelt)
Borna (Landkreis Leipzig, Sachsen) Hospital (Klapper) Vor dem Altenburger Tor (Klapper) 1564 (Klapper) 1637 Abgebrannt (Klapper) Georg (Klapper)
Bornheim-Roisdorf (Rhein-Siegkreis, NRW) Siechenhaus Auf der Hohen Straße nach der Sieghausgassen, heutige Siegesstraße, Nähe Hinrichtungsstätte (Klapper) // Vermutlich an der Einmündung der Siegesstraße in die Bonner Straße (Uhrmacher) 1689: Ersterwähnung in einer Flurbezeichnung. (Uhrmacher)    
Bornheim-Uedorf (Rhein-Sieg-Kreis, NRW) Siechenhaus; “... von den Leprosen...” (Klapper) An der Landstraße zwischen Hersel und Widdig (Uhrmacher) 1659/60 Urkundliche Ersterwähnung in einem Grundbesitzverzeichnis (Uhrmacher)    
Bornheim-Waldorf (NRW)   In der Nähe von Bonn (Klapper)      
Brakel (Kreis Höxter, NRW) Leprosenhaus (Klapper) Vor dem Suthemer Tor bei der Siechenbrücke. (Klapper, Archiv) 1504 Gertrudsbruderschaft, Zusammenschluss mit Blomberg, Höxter, Lemgo, Herford, Paderborn. (Klapper)   Gertrud, Gertrudenbruderschaft (Klapper)
Bramsche (Landkreis Osnabrück, Niedersachsen) Siechenhaus (Klapper)   Mitte 16. Jh. (Klapper) Seit 1917 Krankenhaus (Klapper)  
Brandenburg (Brandenburg) St. Gertrud-Hospital (Klapper)     Ab 1560 Im ehemaligen Franziskanerkloster (Klapper) Gertrud (Klapper)
Braunschweig (Niedersachsen)   Vor dem Magnitor, auf der Anhöhe im Osten, an großen Heerstraße nach Magdeburg (Klapper) 1230 (Klapper) 19. Jh. Elendsherberge (Klapper) // Seit 1946 Kapelle für Christusgemeinde (Klapper) Leonhard (Klapper)
Breisach (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper) (Klapper) Vor den Toren (Klapper) 1375 (Klapper, Staerk)    
Bremen I Domus leprosorum (Klapper) Zwischen Herden- und Ostentor (Klapper) 1226 (Klapper) 1597: Wieder aufgebaut (Klapper) // 17. Jh. Armenhaus, Kirche (Klapper)  
Bremen II Capella d.l. extra moenia civitatis Bremensis (Klapper)   1318 (Klapper)    
Bremen III Hus zunte Remabertes (Klapper)   1405 (Klapper)   Rembert (Klapper)
Breuberg - Neustadt (Odenwaldkreis, Hessen) Ein Hinweis auf ein Gutleuthaus in einem populären Zeitschriftenaufsatz (Beck) // Gutleuthaus (Klapper)        
Brilon (Hochsauerlandkreis, NRW) Siechenhaus (Klapper) Westlich von der Stadt vor dem oberen oder ledriker Thore zwischen den Gärten und der Lehmenkaule, wo es noch jetzt Am Seikenhause heißt. (Archiv, zitiert aus einem Buch von 1864) // Vor dem Oberen Tor, am Weg nach Lederke, Altenbüren. (Klapper) Vor 1350 (Klapper)   Rochus (Klapper)
Bruchsal (Baden-Württemberg) Leprosenfonds (Klapper)     Später in den Armenfonds eingeflossen (Klapper)  
Brüggen (NRW)          
Buchau (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus (Klapper) In Kappel, zwischen Wegen nach Riedlingen und Saulgau (Klapper) 1580 (Klapper) 1783 Verkauft (Klapper)  
Buchen (Hessen) Ergänzt durch Turowski, Ortsname nicht auffindbar          
Büdingen (Wetteraukreis, Hessen) Siechenhaus, Den Außsetzigen im guten Hauß zu Büdingen (Klapper) Vor der Stadt am Kälberbach (Klapper) // Außerhalb der Mauern am Kälberbach und am sog. "gemainen fah Wegk", in der Nähe befand sich ein Friedhof die Remigiuskirche und das Hospital (Beck) 1533 Urkundliche Ersterwähnung in einem versiegelten Kaufbrief (Beck) 1578 Man benötigte das Leprahaus zur Isolierung Pestkranker. (Beck) // 1635 letzte Erwähnung Remigus (Klapper)
Bühl (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper) Vor dem Oberen Tor. (Klapper) Erwähnung ohne Jahreszahl (Staerk) Vor 1628 Verschwunden. (Klapper)  
Büren (Kreis Paderborn, NRW)     1620 Urkundliche Ersterwähnung: Der Fürstbischof von Paderborn vermittelt in einer Angelegenheit, die die Zuständigkeit der Gerichtsbarkeit regelt. Erwähnt wird in diesem Zusammenhang ein Siechenhaus. (Archiv)    
Burg (Landkreis Jerichower Land, Sachsen-Anhalt) Georghospital (Klapper) Vor dem Magdeburger Tor (Klapper) 1299 (Klapper)   Georg (Klapper)
Burg auf Fehmarn (Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein) St. Jürgen-Hospital (Klapper) Südöstlich der Stadt (Klapper) 1439 (Klapper)    
Burgdorf (3 mal in Niedersachsen) Siechenhaus (Klapper) Vor dem Hannoverschen Tor (Klapper)   1900 Armenhaus (Klapper) // Heute (1988) Fachwerkbau mit Lazarusrelief (Klapper)  
Burghausen (Landkreis Altötting, Bayern) Domus leprosorum (Klapper) 1 km vor dem Stadttor (Klapper) 1332 / 1449 (Klapper)   Hl. Kreuz (Klapper)
Butzbach (Wetteraukreis, Hessen) Feldsiechenhaus, Gutleuthaus (Klapper) Vor dem Weiseler Tor, neben St.-Wendelin-Kirche  (Klapper) // oder Hospitalkirche in Richtung Nieder-weisel 1344 (Klapper) // 1310 Ersterwähnung (Staerk) 1635 Letzte Erwähnung / Untergang im 30jähr. Krieg (Klapper) Hl. Kreuz (Klapper)
Bützow (Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern) Leprosenhaus St. Georgshospital (Klapper)   1286 (Klapper) Kapelle nach 1544 eingegangen (Klapper) Georg (Klapper)
Calau (Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Brandenburg) Siechenhaus (Klapper) Vor dem Cottbusser Tor (Klapper)   1627 Zerstört (Klapper) // 1649 Wieder aufgebaut (Klapper) Katharina (Klapper)
Calw (Baden-Württemberg) Gutleut- und Siechenhaus (Klapper)   Vor 1423 (Klapper)    
Castrop-Rauxel (Kreis Recklinghausen, NRW) Leprosen- oder Siechenhaus (Klapper) An der Straße von Castrop nach Herne, nahe der Bladenhorster Straße, vor dem Abhang der Steinhaardt, westlich des Schlans. Das Leprosorium befand sich außerhalb der Freiheit nahe bei einem Gewässer. (Uhrmacher) Zwischen 1469 und 1499 Stiftung des Leprosenhauses durch die Familie der Herren von Düngelen auf Bladenhorst für eine an Aussatz erkrankte Magd. (Uhrmacher) Um 1750 Schließung der zuletzt als Armenhaus genutzten Anstalt. (Klapper, Uhrmacher)  
Celle (Niedersachsen) Leprosenhaus (Klapper) Vor dem Steintor, an der Braunschweiger Heerstraße (Klapper) 1392 (Klapper) 1658 zur Pfarrkirche erweitert, später Armenhaus (Klapper) Georg, Gertrud (Klapper)
Cham (Bayern) Sundersieche pey Chamb (Klapper)   1379 (Klapper)   Nikolaus (Klapper)
Chemnitz (Sachsen) Siechenhof zum heiligen Geist (Klapper) Vor dem Klostertor (Klapper) 1365 (Klapper) 1836 Abgebrochen (Klapper) Heiliger Geist (Klapper)
Coburg (Bayern) Siechenhaus (Klapper) Vor dem Ketschentor (Klapper) 1336 / 1473 (Klapper)   Nikolaus (Klapper)
Cochem (Rheinland-Pfalz) Siechenhauß (Uhrmacher, Klapper) Am Fuße des St. Petersberges unmittelbar an der Mosel (Uhrmacher, Klapper) 1576 (Klapper) // 1576 Urkundliche Ersterwähnung auf einem Holzschnitt der Stadt Cochem von Braun und Hogenberg. (Uhrmacher)     
Coesfeld (NRW) Leprosenhaus: arme uetzettschen menschen voer Coesfel. (Klapper) // Haus "der armen seyken verwyseden lüde" (Darpe) Vor dem Münstertor, bei der Klinke, bie Byspinck Mühle, am Honigbach. (Klapper) // Außerhalb des Stadthagens bei der Klinke (Darpe) // Außerhalb des Münstertores hinter der Klinke. (Hüer) // Östlich der Stadt an der Klinke vor dem Münstertor, in der Bauerschaft Harle by der Byspinck-mollen (Elynck) 1409 Ersterwähnung (Klapper) // 1435 Urkundliche Ersterwähnung. (Weyand) // Spätes 15. Jh. Urkundliche Ersterwähnung in einem angelegten Kopiar, eine Sammlung von Abschriften lose verwahrter Schenkungsurkunden.(Elynck) 1900 Kleines Kötterhaus. (Klapper) // 1993 Keine Reste vorhanden. Anstelle des früheren Anwesens befindet sich heute ein Wohnhaus mit Garten zwischen der Gaststätte Zur Klinke und einem Autohaus. (Elynck) // 2018 Straßenname An der Klinke (Henning) Georg
Corvey (Stadt Höxter, NRW) Leprosenhaus, Insula prope leprosorum (Klapper)   1508 (Klapper)    
Cottbus (Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor dem Sandower Tor (Klapper) 14. Jh. (Klapper)    
Crailsheim (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper)   1477 (Klapper) Verkauft als Armenhaus (Klapper) Wolfgang (Klapper)
Dannenberg (2 mal in Niedersachsen) St.Jürgen-Hospital (Klapper) Vor dem Marschtor (Klapper)   Später Armenhaus (Klapper) // 1885 Abgebrochen (Klapper) Georg (Klapper)
Dassel (Landkreis Northeim, Niedersachsen) Siechenhaus (Klapper) An der Straße nach Einbeck (Klapper)   18. Jh. Herberge (Klapper)  
Dassow (Landkreis Nordwestmecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern)          
Deggendorf (Bayern) Leprosenhausstiftung (Klapper)   1469 (Klapper)    
Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern) Leprosorium St. Georg- oder St. Jürgenhospital mit Kapelle, 1331 erwähnt (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1269 Gründung (Klapper) Kapelle bis 1731 bestanden (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Dessau (Sachsen-Anhalt) St. Georgshospital (Klapper)   1408 (Klapper)   Georg (Klapper)
Detmold (NRW) Leprosenhaus, Siechenhaus   1460 (Klapper) Noch 1631 erwähnt. (Klapper)  
Dettelbach (Landkreis Kitzingen, Bayern) Siechhaus (Klapper) Außerhalb der Stadt (Klapper) Mittelalter (Klapper)    
Dieburg (Hessen) Siechenhaus “"den guthen leuthen"”  oder Leprosorium (Klapper) Westlich der Stadt, Nähe Mainzer Straße (Klapper) 1362 (Klapper) // 1508 bis 1514 wird der Siechenbrunnen erwähnt (Beck)    
Dietfurt an der Altmühl (Landkreis Neumarkt, Bayern) Siechenhaus (Klapper) Am Weg nach Mühlbach (Klapper) 15. Jh. (Klapper)    
Dillenburg (Lahn-Dill-Kreis, Hessen) Gutleuthaus, Asyl für Aussätzige und Pestkranke (Klapper) Vor den Toren der Stadt nahe beim ehemaligen Dorf Feldbach (Beck, Klapper) 15. Jh. (Klapper) // 1310 Ersterwähnung (Staerk) Vermutlich Abriss zur Zeit der Errichtung des neuen Siechenhauses. (Beck)  
Dillingen an der Donau (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Vor dem oberen Tor (Klapper) 1359 (Klapper) Pfründ- und Armenhaus / Bis Mitte 18. Jh. erwähnt (Klapper)  
Dingolfing I (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   Vor 1421 (Klapper) 1750 Krankenhaus (Klapper) Antonius (Klapper)
Dingolfing II (Bayern) Siechkobel (Klapper)   1464 (Klapper)    
Dinkelsbühl (Landkreis Ansbach, Bayern) Siechen-, Feldsiechen-, Sondersiechenhaus   Ende 13. Jh., Kapelle 1357   Leonhard und Nikolaus (Klapper)
Dinslaken (Kreis Wesel, NRW) Melatenhuis (Uhrmacher, Klapper) Südlich der Altstadt an der Kreuzung der Duisburger Straße mit der Alleenstraße, zwischen dem ehemaligen Gutshaus Bärenkamp und dem Averbruch. (Uhrmacher) 1553 Urkundliche Ersterwähnung in einer Stifung  (Uhrmacher) 1703: Letzte urkundliche Erwähnung. / Zwischen 1716 und 1734 In einem Rechnungsbuch erscheinen Haus- und Melaten-Arme. (Uhrmacher) // 1800 abgebrochen (Klapper)  
Dischingen (Baden-Württemberg) Siechenhaus/Lepro-sodochium (Klapper)   1407 (Klapper) Später Armenhaus (Klapper)  
Döbeln (Landkreis Mittelsachsen, Sachsen) Hospital zum fernen Siechen (Klapper) Östlich der Stadt (Klapper) Mittelalter (Klapper)    
Donauwörth (Landkreis Donau-Ries, Bayern) Siechenhaus (Klapper)+F26 Vor der Donaubrücke (Klapper) 1330 (Klapper) 1695 Leer (Klapper)  
Dorfen (Landkreis Erding,Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   1406 (Klapper)    
Dormagen (Rhein-Kreis Neuss, NRW) Leprosenhaus (Klapper)   ???? Sieche aus Dormagen werden mehrmals als Taufpaten des Wesselinger Siechenhauses genannt. (Uhrmacher)    
Dornhan (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)   1564 (Klapper)    
Dorsten (Kreis Recklinghausen, NRW) Domus leprosorum mit Kapelle (Klapper) Südwestlich der Stadt an der Straße nach Kirchhellen. (Uhrmacher) 1481 (Klapper) // 13., 14. Jh. Urkundliche Ersterwähnung. (Uhrmacher) // 13. Jh. Errichtung der "Seykenkapelle". Der "Seykenkotten" wird schon bereits bestanden haben. (Drecker) Um 1670 Das Leprosorium bestand noch. (Uhrmacher) // Bis 1670 Lepröse oder Aussätzige (Klapper) // 2000 Kapelle noch vorhanden. (Klapper)  
Dorsten-Wulfen (NRW) Seikenhaus, ...nostri leprosis… (Klapper)   1649 (Klapper) 1800 Das Leprosorium bestand bis zu diesem Jahr noch. (Uhrmacher)  
Dortmund (NRW) Domus leprosorum, Leprosenhaus auf der Gracht, St. Johannis-Siechenhof (Klapper, Uhrmacher) 1 km vor dem Ostentor der Stadt am Hellweg (Klapper, Uhrmacher) 1263: Urkundliche Ersterwähnung im Juli des Jahres in einer Schenkung. (Uhrmacher) Ab 1500 Krankenhospital, Armenfürsorgeanstalt. // Seit 1762 Verwendung der Einkünfte für andere Zwecke.// 1786 Versteigerung des Leprosoriums für 670 Taler zugunsten des Waisenhauses. (Klapper, Uhrmacher) // Waisenhaus an Privatmann verkauft. (Klapper) Johannes
Drensteinfurt (Kreis Warendorf, NRW) Siechenhaus (Klapper) Nordöstlich der Stadt (Klapper) // Nördlich des Ortes an der Straßengabel Sendenhorst-Albersloh. (Uhrmacher)   1726 Siechenkapelle abgerissen. (Klapper)  
Dresden I (Sachsen) Bartholomäushospital für aussätzige Frauen (Klapper) Am heutigen Freiberger Platz (Klapper) Nach 1250 (Klapper)   Bartholomäus (Klapper)
Dresden II (Sachsen) Neubau für Männer und Frauen (Klapper) Südöstlich des Brückenhospitals (Klapper) 1517 (Klapper)    
Duderstadt (Landkreis Göttingden, Niedersachsen) Domus leprosorum (Klapper) Vor dem Westertor an der Hahle gelegen (Klapper) 1347 (Klapper) 1747 Altersheim  (Klapper) // 1908 Krankenhaus (Klapper) Martin (Klapper)
Duisburg (NRW) Melatenhaus (Uhrmacher, Klapper) // Melatenhuys, Kinderen (Uhrmacher) Ca. 1 km vor dem Marientor im kleinen Hochfeld bei der Kreuzung der Straßen nach Köln und Ratingen in unmittelbarer Nähe des Dickelbaches, heute Siechenhausstraße im Stadtteil Hochfeld. (Uhrmacher) 1405: Urkundliche Ersterwähnung in einer Stadtrechnung; es werden kinderen und gesinde genannt. (Uhrmacher) // 1435: Melatenhus (Uhrmacher) // 1435 (Klapper) 1566 Anlage hat aus zwei Häusern bestanden (Klapper) //  Ab 1691 Das Gebäude stand nach dem Tod des letzten Leprosen leer. (Uhrmacher) // Bis 1695 Kleinere Reparaturen am Gebäude. (Uhrmacher) // 1700 Die Einkünfte des leerstehenden Siechenhauses wurden zwischen Gast- und Waisenhaus aufgeteilt. (Uhrmacher) // 1720 Eingestürzt (Uhrmacher, Klapper)  
Dülmen (Kreis Coesfeld, NRW) Siechenhaus (AP) // Domus leprosorum (Klapper) Vor dem Lüdinghauser Tor an der Stelle des heutigen Kriegerdenkmals (Archiv Hermanns) // Vor dem Osttor, dem Lüdinghauser Tor, am Übergang der Lüdinghausener Landstraße über die Wette (Uhrmacher, Klapper) // Anm.: heute Lüdinghauser Straße (Henning) 1414 Ersterwähnung in einer Schenkungsurkunde des Kanonikus Johan Voteken. (AP) Ab 1814 Nach Auszug des letzten Siechen bekamen städtidsche Arme auf Kosten des Heiliggeisthospitals freie Wohnung. (Archiv Padberg) // 1895 Abbruch des Gebäudes. (Archiv Padberg) // 1895 Das Haus war zuletzt bewohnt vom alten Küster der Kreuzkapelle. (Archiv Hermanns) // 1897 An der Stelle des Siechenhauses wurde ein Kriegerdenkmal errichtet. (Archiv Hermanns) // 2018 Kreuzkapelle vorhanden  (Henning) Maria, Maria-Magdalena, Elisabeth, Anna (Klapper) //  Hl. Kreuz, Korpus Christi, Hl. Jungfrau, Antonius de Bekenner. Georg, Fabian, Sebastian, Gertrud, Lazarus. (Archiv Hermanns)
Düren I (NRW) Domus leprosorum (Uhrmacher, Klapper) // Siechenhoff, Malaitschen huse, Melaten, Leprosorium Mirwieler (Uhrmacher) Auf dem linken Rurufer etwa 1,5 km vom Stadtzentrum nahe dem Dorf Mariaweiler an der Kreuzung der Aachen-Kölner Straße mit der nach Süden abzweigenden Aachen-Frankfurter Heerstraße. (Uhrmacher, Klapper) 1358 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher, Klapper) 1712 Niederlegung auf Befehl des Herzogs; Prozeß Siechenbande. (Uhrmacher) // Ab 1713 Stadtrechnungen enthalten keine Zahlungen mehr an die Leprosen (Uhrmacher)  Lazarus (Klapper)
Düren II (NRW) Siechhuys (Klapper) Ca. 3 km nordöstlich am Weg nach Meisheim vor dem Kölntor (Klapper) 1554 (Klapper) 1711 Abgerissen, Kapelle bis 1731 bestanden (Klapper) Lazarus (Klapper)
Durlach (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper) Am Grötzinger Weg (Klapper)   Später ist daraus ein Spital hervorgegangen (Klapper)  
Dürmentingen (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) An Straße nach Heudorf (Klapper) Vor 1610 (Klapper) Noch 1674 Leprosenheirat (Klapper)  
Düsseldorf (Gotskotten) (NRW) Gotskotten (Uhrmacher) An der Straße nach Ratingen. Uhrmacher) 1603 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) 1712 Schließung als Folge des Prozesses gegen die Große Siechenbande (Uhrmacher)  
Düsseldorf (NRW) Siechenhaus (Klapper)   1556 (Klapper) 1712 Aufgehoben und 1720 abgerissen. (Klapper)  
Düsseldorf-Derendorf (NRW) Siechenhaus (Klapper) Nördlich der Stadt beim späteren Collenbach-Gut. (Uhrmacher, Klapper) 1556/1557 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) // 1603 (Klapper) 1712 Schließung als Folge des Prozesses gegen die Große Siechenbande  (Uhrmacher, Klapper) // 1720 Abbruch. (Uhrmacher, Klapper)  
Düsseldorf-Wittlaer - Ortsteil Froschenteich (NRW) Siechenhauß, Sieken Hauß (Uhrmacher) // Siechenhaus (Klapper) Wittlaer (Klapper) // Nahe bei Froschenteich an der Landstraße Düsseldorf-Duisburg. (Uhrmacher) 17. Jh. (Klapper) // 1663 Es ist ein Flurname Auf der Dinge bey dem Siechenhauß belegt. Möglicherweise wurde das 750 m nördlich gelegene Siechenhaus von Wittlaer hierhin verlegt. (Uhrmacher) 1712 Niedergelegt im Zusammenhang mit den polizeilichen Untersuchungen der Straftaten der Großen Siechenbande. In den Prozeßunterlagen wird das Leprosorium nach dem benachbarten Winckelhausen benannt Es hatte als Schlupfwinkel der Bande gedient. (Uhrmacher) // Ab 1806 Verpachtung als Ackerland. (Uhrmacher)  
Ebern (Landkreis Haßberge, Bayern) Siechenhaus (Klapper) Am Wege nach Eyrichshof (Klapper) 1463 / 1582 (Klapper)    
Eberswalde (Landkreis Barnim, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor dem Untertor (Klapper) 1359 (Klapper) Um 1620 verfallen (Klapper) Georg (Klapper)
Ebingen (Baden-Württemberg) Gutleuthaus mit Kapelle (Klapper)   1405 (Klapper)    
Ebrach (Landkreis Bamberg, Bayern) Siechhaus, Siechenkapelle (Klapper)   1352 (Klapper)   Nikolaus oder Rochus (Klapper)
Eckendorf (Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) Leprosorium An der Heerstraße Aachen-Düren-Frankfurt. (Uhrmacher) Bis 1606 nachweisbar (Uhrmacher) Bis 1606 nachweisbar (Uhrmacher)  
Edenkoben (Rheinland-Pfalz)     14. Jh. Siechenhaus nachweisbar. (Staerk)    
Eggenfelden (Landkreis Rottal-Inn, Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1393 (Klapper)   Lazarus (Klapper)
Ehingen a. d. Donau (Baden-Württemberg) Leprosenhaus, Siechenhaus (Klapper)   1327 (Klapper) 1808 aufgelöst / 1812 Verkauf des Hauses (Klapper) Katharina (Klapper)
Eichstätt (Bayern) Siechhof (Kiera) // Siechhof, Leproserie (Wikipedia) An der Ingolstädter Straße, eineinhalb Kilometer südöstlich außerhalb der heutigen Altstadt (Kiera) // Am Rand der Stadt jenseits der Altmühl und der sie begleitenden Bundesstraße 13 am Fuße des südlichen Talhanges (Wikipedia) 1307 Erste urkundliche Erwähnung unter dem Eichstätter Bischof Philipp (Wikipedia) // 1345 Als Gründervater und Stifter gilt der Bürger Heinrich aus Rebdorf, der in seinem Testament sein Haus außerhalb der Stadtmauern den Eichstätter Leprösen vermachte. (Kiera) 15. Jahrhundert: man nahm in den Siechhof auch andere Kranke oder Bedürftige auf. Wandlung zum städtischen Armenhaus und Altersheim. (Wikipedia) // 1999 Zunehmender Verfall macht eine denkmalpflegerische Notsicherung des Stadels erforderlich. (Wikipedia) Lazarus, Maria Magdalena (Kiera, Wikipedia)
Einbeck I (Landkreis Northeim, Niedersachsen) Leprosorium, Siechenhaus (Klapper) Am Weg nach Salzderhelden vor dem Altendorfer Tor (Klapper) Nach 1200 (Klapper) Später Altenheim (Klapper) // Kapelle erhalten (Klapper) Bartholomäus (Klapper)
Einbeck II (Landkreis Northeim, Niedersachsen)     Um 1400 (Klapper) Seit 16. Jh. Armenhaus (Klapper) Georg (Klapper)
Eisenach I (Thüringen) Aussätzigenhaus, Männersieche (Klapper)   1204 (Klapper)   Clemens (Klapper)
Eisenach II (Thüringen) Aussätzigenhaus, Weibersieche (Klapper)   1226 (Klapper)   Spiritus (Klapper)
Eisleben (Landkreis Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt an der alten Heerstraße (Klapper) 1373 (Klapper)   Heiliger Geist (Klapper)
Eixen (Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern) St. .Georg oder St. Jürgen erwähnt (Klapper)   1386 (Klapper)   Georg, Jürgen (Klapper)
Ellingen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Bayern)   Nördlich vor der Stadt (Klapper)   Reste: Jörgentor / Rosental (Klapper)  
Ellwangen (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper)   1335 oder 1385 (Klapper)   Nikolaus (Klapper)
Eltville (Hessen) Siechenhaus mit Kapelle (Klapper) Außerhalb der Kappelpforte (Klapper)     Vor 1313 Nikolaus (Klapper)
Elzach (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)        
Emden (Ostfriesland, Niedersachsen) Lazarus-Haus, Ziekenhuis (Klapper) Vor dem Herrentor (Klapper) 1408 (Klapper) Bis ca. 1620 Überreste (Klapper) // Jetzt (1988) Heerens Hotel (Klapper) Lazarus (Klapper)
Emmendingen (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus, Malazzehaus (Klapper) Südöstlich vor der Stadt. (Staerk) 14. Jh. (Staerk)    
Emmerich (Kreis Kleve, NRW) Siechenhaus, Melatenhaus (Klapper) // Melatenhuys (Uhrmacher) Vor dem alten Steintor am Weg nach Elten, In der Nähe der Hinrichtungsstätte nahe der Steinmühle (Uhrmacher, Klapper) 1382 (Klapper) // 1364 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) 1736 Das Leprosenhaus bestand höchstwahrscheinlich noch, denn in einem Pachtvertrag wird ein Grundstück achter het Melatenhuys genannt. (Uhrmacher) Lazarus (Uhrmacher)
Endingen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)   Vor 1589 (Klapper) Später Armenspital (Klapper)  
Engen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)   Vor 1503 (Klapper)    
Eppstein (Main-Taunus-Kreis, Hessen) Gut-Leut-Hof, Aussätzigenheim, Siechenhaus (Klapper) Lage ist unbekannt. (Beck) 15. Jh. Stadt hatte ein Gute-Leute-Haus // 1592 wird ein Siechenhaus bezeugt. (Beck, Klapper) // 1310 (Staerk)    
Erbach (Odenwaldkreis, Hessen) Gutleuthaus (Klapper)   15. Jh. bzw. 1590 (Klapper) // 1310 Ersterwähnung (Staerk)    
Erbendorf (Landkreis Tirschenreuth, Bayern) Siechenkobel (Klapper)   1435 (Klapper)    
Erding (Bayern)   Vor der Stadt am Ortsrand von Klettham (Klapper) 1465 (Klapper) Später Armenhaus (Klapper)  
Erftstadt (Rhein-Erft-Kreis, NRW) Leprosorium Zwischen Lechenich und Bliesheim. (Uhrmacher) // Zwischen Lechenich und Bliesheim = Claven, NRW (???) 1678 Ein Register der Pfarrkirche zu Wesseling erwähnt zwischen 1678 und 1712 eine Sieche aus Cloaven, darunter 13 Kinder von Leprosen. Als Paten der Täuflinge erschienen u.a. Leprose aus Claven. (Uhrmacher)    
Erfurt I (Thüringen) Domus leprosorum (Klapper) Vor dem Lübertor (Klapper) 1227 (Klapper)    
Erfurt II (Thüringen) Leprosenhospital (Klapper) Ilversgeholfen (Klapper) 1265 (Klapper)    
Erfurt III (Thüringen) Leprosenhaus (Klapper) Vor dem Schmidtstädter Tor. (Klapper) 13. Jh. (Klapper)   Georg (Klapper)
Erfurt IV (Thüringen) Domus infirmorum ante Krampfentor (Klapper) Vor dem Krampfentor. (Klapper) 1293 (Klapper)    
Erfurt V (Thüringen) Siechenhaus für aussätzige Weiber (Klapper) Vor dem Krämpfertor. (Klapper) 1389 (Klapper)    
Erkelenz (Kreis Heinsberg, NRW) Leprose von dem Sieckhuys buyten Erkelenz. (Klapper) Nordöstlich an der Fernstraße Köln-Antwerpen, auf dem Weg nach Östrich. (Klapper) 1535 (Klapper)    
Erkelenz-Gerderath (Kreis Heinsberg, NRW) Blateshaus (Uhrmacher) Zwischen Gerderath und Myhl, am Schnittpunkt der Fernstraßen Neuß-Maastal und Köln-Erkelenz-Roermond. (Uhrmacher) 1560 Urkundliche Ersterwähnung in einer Kirchenvisitation. (Uhrmacher)    
Erkelenz-Kückhoven (Kreis Heinsberg, NRW) Leprosen von Kuckhoeven (Uhrmacher)   1638: Urkundliche Ersterwähnung. (Uhrmacher)    
Erkelenz-Oerath (Kreis Heinsberg, NRW) 1587, 1599, 1634: Siechen alhier, Siechen zu Ercklens (Uhrmacher) Nordwestlich von Erkelenz vor dem Oerather Tor an der Kreuzung der Straße Köln-Roermund mit der Straße nach Venlo kurz vor dem Dorf Oerath (Uhrmacher) 1567 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) 1719 Der Rat beschließt den Abbruch und Verkauf des Siechenhauses nach dem Tod des letzten Bewohners. Das zugehörige Land wurde auf 12 Jahre verpachtet. (Uhrmacher) // 1722: Endgültiger Verkauf. (Uhrmacher)  
Erkelenz-Oestrich (Kreis Heinsberg, NRW) Siechenhuys, Sieckhuys (Uhrmacher) 1535 Das Leprosorium befand sich buyten Erkelentz by den Kaerle kerken. Die genannte Kapelle gehörte zur Pfarrei Erkelenz.Standort lag nahe dem heutigen Ziegelweiher. (Uhrmacher) 1535 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) Vor 1619 Zerstörung, Schließung oder Verfall. In einer Urkunde wird erwähnt der platz, da das Melatenhaus gestanden, am Carl gelegen (Uhrmacher) Karl der Große (Uhrmacher)
Erkelenz-Unterwestrich (Kreis Heinsberg, NRW) Siechenhaus zu Westrich. (Uhrmacher)   1648 Urkundliche Ersterwähnung. (Uhrmacher)    
Erlangen (Bayern) Siechenkobel (Klapper) Am Burgberg an der Schwabach (Klapper) Mitte 14. Jh. (Klapper)    
Eschach (Baden-Württemberg) Sondersieche (Klapper)   16. Jh. (Klapper) Gebäude 1901 abgerissen (Klapper)  
Eschwege (Werra-Meißner-Kreis, Hessen) Siechenhaus mit Kapelle, Sondersiechenhaus (Klapper) // Hospital Zum guten Geist (Beck)  Vor dem Brückentor, Nähe Mainbrücke (Klapper) 1236: Der Eschweger Pfarrer Rabode gründete ein Leprahaus und stellt es unter den Schutz des Mainzer Erzbischofs. (Beck) 1433 Umbau zum Heiligen-Geist-Hospital; Kapellenneubau. (Beck) // Haus im 30ig-jähr. Krieg zerstört. (Beck) // Kapelle, heute noch Gotteshaus (Klapper) Hl. Geist ? (Klapper)
Eschweiler (NRW) Ex domo leprosa, Siechenhaus (Klapper) An der Straße Aachen-Jülich, am Ostrand des Dorfes Hehlrath, an der Köln-Aachener Straße. (Uhrmacher, Klapper) 1680 (Klapper) // 1696 Mathias Garding, ein Mitgliede der Großen Siechenbande und einer der Hauptschuldigen in den Leprosenprozessen von 1712 hatte sich in diesem Jahr mit einem gefälschten Leprosenschaubrief Zugang zum Eschweiler Leprosorium verschafft. (Uhrmacher) 1712 Abbruch in Folge des Prozesses um die Große Siechenbande (Uhrmacher)  
Essen (NRW) Seichenhuise, ziekenkotten vur Essinde, casa infirmorum extra portam Kettwig. (Uhrmacher) Südlich der Stadt vor dem Kettwiger Tor am Hellweg an der Gabelung der Straßen nach Werden und Kettwig. (Uhrmacher) // Vor dem Kettwiger Tor, 1 km südlich am Weg nach Rüttenscheid. (Klapper) 1322 Ersterwähnung (Uhrmacher) // 1371 In der Fundationsurkunde des St. Martini-Altares der Münsterkirche ist ein zum Altar gehörender Acker prope casam infirmorum extra portam Kettwich genannt. (Uhrmacher) // 1323 Ersterwähnung (Klapper) Seit 1644 Aus dem Leprosenfonds werden Gelder an Arme, Reisende und arme Studenten gezahlt. (Uhrmacher) // Ende 17. Jh. Verwendung des Vermögens zur Armenfürsorge. (Uhrmacher) // Seit 1726 Verpachtung des unbewohnten Siechenhofes auf Anordnung des Essener Rates. (Uhrmacher) // 1860 Verkauf des Hofes. (Uhrmacher) // 1784 Abbruch und Neubau (Klapper) // 1864 Verkauf (Klapper) Hl. Jungfrau Maria (Uhrmacher)
Essen-Borbeck Pater der Salesianer bezieht ein Haus Borbeck, Straße Weidkamp (Koerner) 1930 (Koerner)    
Essen-Werden (NRW) Siechenkaite (Uhrmacher) Vor der Stadt in Heidhausen, in einem Braicken genannten Busch der Abtei Werden, upper Hoigerstraiten by Bredeney (Uhrmacher) 1556 des cloester sieckenhuiß wird erwähnt. Ob es sich um das Leprosenhaus oder das Kloster-Infirmarium handelt, ist ungewiß. (Uhrmacher)    
Esslingen I (Baden-Württemberg) Feldsiechenhaus für Frauen (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1282 (Klapper)    
Esslingen II (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus für Männer (Klapper) Vor dem Mettinger Tor (Klapper) 1331 (Klapper)    
Ettlingen (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper) An der Straße nach Durlach (Klapper) Vor 1292 (Klapper) Haus 1859 Abgebrochen (Klapper) Georg (Klapper)
Eutin (Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein) St. Jürgenstift (Klapper) Vor dem Lübecker Tor (Klapper) 1439 (Klapper) 1986 Kreisheimatmuseum (Klapper) // 2017 Stadtbauamt Lübecker Straße 9 (Hartmut)  
Falkenstein-Ermsleben (Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt) Siechenhaus (Klapper)   15. Jh. (Klapper)    
Fellbach (Rems-Murr-Kreis, Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) An der Hochstraße (Klapper) 1394 (Klapper)    
Feuchtwangen (Bayern) Aussätzigenhaus (Klapper) Vor dem oberen Tor (Klapper) 1396 (Klapper) 1647 Kapelle verfallen (Klapper) Jodok und Nikolaus (Klapper)
Fladungen (Landkreis Rhön-Grabfeld, Bayern) Siechenhaus (Klapper)   1534 (Klapper)    
Flensburg (Schleswig-Holstein) St.Jürgen-Hospital (Klapper) Jetzige St.Jürgen-Kirche (Klapper) 1283 (Klapper)    
Forchheim (Bayern) Leprosenhaus, Siechenhaus (Klapper)        
Frankenberg (Hessen) Hospital St. Elisabeth (Beck) // Isolierhaus für Lepröse (Klapper)   1288 (Klapper) 1335 Zweckänderung // 1476 Abgebrannt (Klapper) // 1550 Neugründung (Klapper) Elisabeth (Klapper)
Frankfurt (Hessen) Domus leprosorium extra muros (Staerk, Klapper) 2 1/2 km von Stadtmauer entfernt, mainabwärts am rechten Flußufer, dem Verlauf eines alten Fußweges nach Griesheim folgend. (Beck) 1283: Urkundliche Ersterwähnung des Frankfurter Leprosenhofes mit Kapelle und Friedhof. (Staerk, Beck, Klapper) 1644 Versorgungsstätte für Söldner, die vom ungarischen Feldzug heimkehrten. dann Waisenhaus (Beck, Klapper) // 1801 Völlige Zerstörung des bereits zerfallenen Gutleutehofes durch einen Brand. (Beck, Klapper)  
Frankfurt a.d.O. (Brandenburg) Hospital (Klapper) Lebuser Vorstadt (Klapper) 1312 (Klapper)   Georg (Klapper)
Frankfurt-Sachsenhausen (Hessen) Leprosorium, nicht zweifelsfrei gesichert (Beck)   1559 bis 1669 wird ein "Pestilenzhaus auff das Klapperfeld gebauet" erwähnt (Beck)    
Franzburg (Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georg oder St. Jürgen erwähnt (Klapper)       Georg, Jürgen (Klapper)
Frechen (Rhein-Erft-Kreis, NRW) Altes Siechenhauß (Klapper) //  Vermutlich sind Frechener und Kerpener Siechenhaus identisch (Uhrmacher) An Straße nach Düren (Klapper) Vor 1685 (Klapper) 1780 Haus war noch bekannt. (Klapper)  
Freiberg I (Landkreis Mittelsachsen, Sachsen) Fernesiechenhospital für Männer und Frauen (Klapper) Nordwestlich vor der Stadt (Klapper) Um 1250 (Klapper) 1843 Abgebrochen (Klapper) Bartholomäus (Klapper)
Freiberg II (Landkreis Mittelsachsen, Sachsen) Siechenhaus (Klapper) Nordöstlich vor der Stadt (Klapper)      
Freiburg (Baden-Württemberg) Sondersiechen, Siechen am Felde, Gutleuthaus (Klapper) Südlich der Stadt, an der Basler Straße. (Klapper) // Im Süden der Gemarkung. (Staerk) 1251 (Staerk)   Hl. Geist (Staerk)
Freising (Bayern)   Bei Neustift (Klapper) 1450 (Klapper)   Nikolaus (Klapper)
Freistett (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)   1620 (Staerk)    
Fremersdorf (Ortsteil von Rehlingen-Siersburg, Landkreis Saarlouis, Saarland) Siechenhaus (Klapper), Das gueten Leudehaus (Uhrmacher) An der Saar (Uhrmacher) 1507 (Klapper) // 1507 Urkundliche Ersterwähnung in einem Weistum; demnach gehörte dem Grafen von Nassau zu Fremersdorf ein Fischwasser. (Uhrmacher)    
Freyburg (Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt) Fernen Siechen zu St. Barhtolomäus (Klapper) Vor dem Peterstor (Klapper) 1371 (Klapper)   Bartholomäus  (Klapper)
Fridingen (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)   1791 (Klapper)    
Friedberg (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   Um 1440 (Klapper)    
Friedberg (Wetteraukreis, Hessen) Feldsiechenhaus, später Leprosenhof, Gutleuthaus (Klapper) Nordöstlich der Stadt nahe der alten Heerstraße nach Butzbach (Beck, Klapper) 1310 (Klapper) // 13. Jh. Vermutliche Entstehung des Feldsiechenhauses. (Beck) // 1310 Urkundliche Ersterwähnung des Leprahofes mit mehreren Gebäuden, Stallungen, Holzschuppen (Staerk, Beck) 18. Jh. Hof wird versteigert und zu einem Ökonomiehof (Knorrhof) umfunktioniert. (Beck) // Krankenhaus bis ins 18. Jh. (Klapper)  
Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georgshospital (Klapper)   1408 (Klapper)   Georg, Jürgen (Klapper)
Friedrichshafen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)   1476 (Klapper) Anfang 19. Jh. Aufgehoben (Klapper)  
Friesack (Landkreis Havelland, Brandenburg) Hospital (Klapper) Südlich der Stadt (Klapper) 1541 (Klapper) 1616 Leprosorium hat nicht mehr bestanden. (Klapper) Georg (Klapper)
Friesenheim (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)        
Friolzheim (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper)        
Fritzlar I (Hessen) Leprosenhaus (Klapper) Vor dem Werkeltor (Klapper) // Vor dem Werkeltor neben dem Hospital St. Georgen außerhalb des ehemaligen Stradtbereiches (Beck) 1283 (Klapper) // 15. Jh. Zeugnisse über ein leprosenhaus (Beck) //  1284 Stiftungsurkunde erwähnt "das huße der guden lude" (Beck) 1308 Vom Hl.-Geist-Hospital übernommen. (Klapper) Georg (Klapper)
Fritzlar II (Hessen) Gutleutehaus (Klapper)   15. Jh. (Klapper)    
Fulda I (Hessen) Haus der guten Leut für Frauen (Klapper) // Katharinenhof (Beck) An der Fulda in der Nähe der Langenbrücke. (Klapper) // Katharinenhospital  "Huis der guten Lüte" am linken Ufer des Flusses - nur für Frauen (Staerk) 1272: Gründung des Fuldaer Leprosorium mit einer Kapelle außerhalb der Stadt am Fuldafluß nach der Reformation (Beck) 1810 Das Haus der guten leut wiurde in ein Pfründnerhaus verwandelt, wo vor allem sieche Frauen und uneheliche Kinder wohnten. (Beck) Katharina (Klapper)
Fulda II (Hessen) Siechenhaus der guden Luddehus für Männer; Capella sancti Nicolai in leprosorio extra muros foldenses (Klapper) // St. Nikolaus-Hospital (Beck) Vor dem Peterstor (Klapper) 1319 Gründung des St. Nikolaus-Hospitals, einem 2. Siechenhaus für Männer mit einer Capellasancti Nikolai vor dem Peterstor (Staerk, Beck) 1824 Hospital von Stadt aus der Armenkasse aufgekauft. (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Fürstenfeldbrück I (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) An der Amper unterhalb der Brücke (Klapper) 13. Jh. (Klapper)   Wolfgang (Klapper)
Fürstenfeldbrück II (Bayern)   Münchner Straße (Klapper) Anfang 14. Jh. (Klapper)    
Fürth (Bayern) Siechenhaus (Klapper) An Würzburger Landstraße (Klapper)      
Füssen (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) An der Tiroler Straße (Klapper) Um 1300 / 1494 (Klapper)    
Gadebusch (Landkreis Nordwestmecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern) Georgenhospital (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1327 (Klapper) 1603-26 Alle Kapellen eingegangen (Klapper) Georg (Klapper)
Gaildorf (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1512 (Klapper) Später Armenhaus (Klapper)  
Gaimersheim (Landkreis Eichstätt, Bayern) Leprosenhaus (Klapper)        
Gandersdorf (Niedersachsen) Gibt es nicht Siechenhaus (Klapper) Südlich der Stadt beim Dorf Rimmerode (Klapper) // Rimmerode ist eine Wüstung in der Stadt Nordharz im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt zwischen Wasserleben und Veckenstedt (Henning/Wikipedia) Mittelalter (Klapper) 18. Jh. Armenhaus (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Gardelegen (Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt) St. Georgshospital (Klapper) Vor dem Salzweder Tor.  (Klapper) 1446 (Klapper)   Georg (Klapper)
Gartz Oder. (Landkreis Uckermark, Brandenburg) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper)     Georg (Klapper)
Garz auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) Leprosenhaus St. Jürgen, St. Jürgenhospital (Klapper)   1380 (Klapper)   Georg, Jürgen (Klapper)
Gau-Bickelheim (Landkreis Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) Das gude mans huschin. (Uhrmacher)   1461 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher)    
Geiselhöring (Landkreis Straubing-Bogen, Bayern) Leprosenhaus (Klapper)       Maria-Hilf (Klapper)
Geisenfeld (Landkreis Pfaffenhofen, Bayern) Leprosenhaus (Klapper) An der Ilm (Klapper)      
Geisenheim (Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen) “Leprosorium, Die guten Leute”, Gut-Leute-Häuschen (Klapper) “Auf der Lach”, vor der Stadt. (Staerk, Uhrmacher, Klapper) 1565: Erwähnung eines Hauses für die "guten Leute". (Uhrmacher) // 1565 Erwähnung  eines Hauses für Aussätzige für "die guten Leute" in einem Werk von Struck: "Die Geschichte der Stadt Geisenheim". (Beck)    
Geisenheim-Johannisberg (Rheingau-Taunuskreis, Hessen) Leprosorium In der Nähe des Klosters. (Uhrmacher) 1496/97 Ersterwähnung nach Angaben im Wanderbüchlein des Johannes Butzbach. (Uhrmacher)    
Geisingen (Baden-Württemberg) Leprosenhospital (Klapper)   16. Jh. (Klapper) Später Fürstenbergisches Landesspital, dann Kreispflegeanstalt (Klapper)  
Geislingen (Baden-Württemberg) Feldsiechenhaus, Leprosenhaus (Klapper) Südlich der Altstadt (Klapper) 1418 (Klapper) 1811 Abgebrochen (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Geldern (Kreis Kleve, NRW) Leprosenhaus, Siechenhaus (Klapper) Im Norden der Stadt an der Kreuzung der Köln-Klever- mit der Kapellen-Straelener-Straße nahe der Niers. (Uhrmacher, Klapper) 1468 Urkundliche Ersterwähnung in einer Stadtrechnung (Uhrmacher) 1703 Zerstörung während der Beschießung der Stadt. Nach dem Abbruch wurden die Stiftungen mit dem Armenfonds vereinigt. (Uhrmacher) // im 18. Jh. Verfallen (Klapper)  
Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) Siechenhaus (Klapper) Am Röderberg, an der Straße nach Roth, westlich vor der Stadt. (Klapper) 1319  Urkundliche Ersterwähnung eines Gutleuthauses mit einem  Born und einer dem hl. Georg geweihten Kapelle in einem Zinsregister des Spitals  (Beck) 1687 Letzte Erwähnung in einem Ratsprotokoll. (Beck) Georg (Beck, Klapper)
Gemünden (Landkreis Main-Spessart, Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Leprosorum iuxta aquam dictam Raemse (Klapper) 1326 (Klapper)    
Gengenbach (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)        
Gera (Thüringen) Sundersieche (Klapper) Auf dem Stadtanger, später Rossplatz. (Klapper) 1482 (Klapper) Später Wallfahrskapelle. (Klapper) // 1841 Abgebrochen (Klapper) Wolfgang (Klapper)
Gerlingen (Baden-Württemberg) Melatschenhaus (Klapper)   1381 (Klapper)    
Germersheim (Rheinland-Pfalz) Leprosenhaus (Klapper)        
Gernsbach (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)     Heute Wohnhaus (Turowski) Maria (Klapper)
Gerolzhofen (Landkreis Schweinfurt, Bayern) Sondersiechenhaus (Klapper) Im Heunthal (Klapper) 14. Jh. / 1616 (Klapper)    
Gerresheim (NRW) Aldenhoven (Uhrmacher) Östlich von Gerresheim an der Kreuzung wichtiger Straßen. (Uhrmacher) 1537 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) 1712 Abbruch des Siechenhauses. (Uhrmacher)  
Geseke (Kreis Soest, NRW) Leprosenhaus Südwestlich der Stadt, bei der Siechenlinde (Klapper) 1486 (Klapper) // Jacobsbruderschaft wird erwähnt. (Klapper) 1587 Geschlossen. (Klapper) Jakobus
Geyer (Erzgebirgskreis, Sachsen) Hospital mit Friedhof und Kapelle (Klapper) Vor der Straße nach Zwönitz (Klapper) Um 1500 (Klapper) Friedhofskapelle (Klapper) Wolfgang (Klapper)
Gießen (Hessen) Gutleuthaus Zzu den guten Leuten (Klapper) Südlich der Stadt an der Straße nach Selters, Nähe Wieseckbrücke. (Klapper) // Auf dem Feld rechts von der Straße nach Selters, jetzt Frankfurter Straße, wo sich nahe der Wieseckbrücke der Name Siechenloch erhalten hat (Beck) 1342 (Klapper) // 1457 Urkundliche Ersterwähnung in einem Arnsberger Zinsbuch (Beck) // 1342 Siechenhaus ist bekannt (Staerk) 1530: Abriß des Siechenhauses mit der Peterkirche zu Selters durch Philipp dem Grpßmütigen; die Steine wurden beim Festungsbau von Gießen verwendet. (Beck) Bartholomäus, Peter (Klapper)
Gifhorn (Niedersachsen)   An der Ise gelegen, nördlich der Stadt, am Weinberg, Lüneburger Straße (Klapper) 1382 (Klapper) 1841 Als Fachwerkbau wieder aufgerichtet (Klapper) Georg (Klapper)
Gingen a. d. Brenz (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper) Nördlich der Stadt (Klapper) 1650 (Klapper) Bis 19. Jh. Leprosorium, dann Armenhaus (Klapper)  
Gingst auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) Leprosenhaus (Klapper)   1346 (Klapper)    
Glimbach (NRW) Dat Mellaet Hoeyes. (Klapper) Am Weg von Körrenzig nach Glimbach. (Klapper) 15. Jh. (Klapper)    
Gnoien (Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern) St. Jürgenhospital (Klapper)   1350 (Klapper) 1662 Verfallen (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Goch (Kreis Kleve, NRW) Leprosenhaus, Melaeten-Huys, Melaten Huys by onser stat Goch, Lazarus-Huys (Klapper) // Lazarus-Huys, Melaeten Huys (Uhrmacher) An der Niers gelegen, vor dem Frauentor an Hülmer Straße. (Uhrmacher, Klapper) 1531: Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher, Klapper)  Bereits Ausgang des Mittelalters verschwunden; auch für Pestkranke genutzt. (Klapper)  
Goldberg (Landkreis Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern) Leprosorium, St. Georgshospital (Klapper)   1335/1348 (Klapper) 1557 Eingegangen (Klapper) Georg (Klapper)
Göppingen (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper) An den Pfingstwasen (Klapper) 1401 (Klapper)   Wolfgang (Klapper)
Görlitz (Sachsen) Domus leprosorum, Siechen uf dem Velde (Klapper) Außerhalb der Stadt (Klapper)   1567 Als Franzosenhaus genutzt (Klapper) Jakob (Klapper)
Goslar (Niedersachsen) Domus leprosorum (Klapper) Vor dem Breiten Tor (Klapper) 1265 (Klapper) 2019 Straße Am Siechenhof (Henning) Pankratius (Klapper)
Gotha (Thüringen) Siechenhof, Domus leprosorum (Klapper) Vor dem Erfurter Tor (Klapper) Vor 1347 (Klapper) Später Armenhaus (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Göttingen I (Niedersachsen) Domus leprosorum (Klapper) Vor dem Weender Tor (Klapper) 1311 / 1325 (Klapper) 1626 Abgebrochen (Klapper) Bartholomäus (Klapper)
Göttingen II (Niedersachsen) F.d. armen lüde de de Suke hebben" Siechenhaus (Klapper) Reinhausen, am Siekenberg (Klapper) Vor 1460 (Klapper) 1756 Abgebrochen (Klapper)  
Göttingen III (Niedersachsen) Siechenhaus (Klapper) Rittmarshausen (Klapper) 1636 (Klapper) Ende 17. Jh. (Klapper) // 1930 Klushof (Klapper)  
Grafenwöhr (Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab, Bayern) Siechenhaus (Klapper) Außerhalb der Stadt, bei der alten Kirche (Klapper) Bis 1593 (Klapper) 1593 Abgebrochen (Klapper)  
Grafing (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) An Str. nach Straßdorf (Klapper) 1636 (Klapper) 19. Jh. Armenhaus (Klapper)  
Gransee (Landkreis Oberhavel, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor dem Ruppiner Tor an der Straße nach Lindow (Klapper) Anfang 14. Jh. (Klapper) 1715 Niedergelegt (Klapper) // Im 18. Jh. Kapelle verfallen (Klapper) Georg (Klapper)
Greding (Bayern) Siechenhaus (Klapper)   1422 / 1480 (Klapper)    
Grefrath-Oedt (Kreis Viersen, NRW) Meladenhaus (Klapper) An der Straße nach Vorst. (Klapper)      
Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) omus leprosorom, St. Georgshospital (Klapper) Vor dem Mühlentor (Klapper) 1301 (Klapper) 1631 Zerstört (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Grevenbroich (NRW) Leprosenhaus , Siechenhaus (Klapper) // Siegenhuis (Uhrmacher)   1560 Urkundliche Ersterwähnung in einem Visitationsprotokoll (Uhrmacher)    
Grevesmühlen (Landkreis Nordwestmecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern) St. Jürgenhospital (Klapper)   1283/1298 (Klapper) 1513 Kapelle hat noch bestanden, später Armenhaus, brannte 1863 ab (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Grieth (Ortsteil von Kalkar, NRW) Siekenhuys (Uhrmacher) Direkt am Rhein auf der Höhe von Kalkar. (Uhrmacher) 1587 Nach der Zerstörung durch ein Hochwasser wurde mit Zustimmung des Herzogs von Kleve ein Neubau an einem sicheren Ort vorgenommen. (Uhrmacher)    
Grimma (Landkreis Leipzig, Sachsen) Hospital St. Georg mit Kapelle für Aussätzige (Klapper)   13. Jh. (Klapper) Bis 1541 Für Aussätzige / Bis 1835 für alte Frauen / 1835 Abgebrochen (Klapper) Georg (Klapper)
Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern) St. Jürgenhospital mit Kapelle (Klapper) Vor dem Stralsunder Tor (Klapper) 1346 (Klapper) 1566 Zerstört (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Gronau (Landkreis Hildesheim, Niedersachsen) Hospital St. Georgii (Klapper)   1439 (Klapper) 1900 Altenheim (Klapper) Georg (Klapper)
Gröningen (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)        
Groß Salze (Stadtteil von Schöneck, Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt) Leprosenhaus, St. Georghospital (Klapper)   14. Jh. (Klapper)   Georg (Klapper)
Großengottern (Unstrut-Hainich-Kreis, Thüringen) Siechenhaus (Klapper)   15. Jh. (Klapper)    
Großenhain (Landkreis Meißen, Sachsen) Jakobshospital mit Kapelle (Klapper) Vor dem Wildenhauser Tor (Klapper)   1850 und 1884 Abgebrochen (Klapper) Jakob (Klapper)
Groß-Umstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen) Spital (Beck)   15. Jh.: Spital ausserhalb der Stadtmauer wird erwähnt. (Beck)    
Grünberg I (Hessen) Zu den guten Leuten (Klapper) // Nikolaushospital Zu den guten Leuten (Beck) Vor der Neustadt am Steinweg (Beck, Klapper) 1320 (Staerk, Klapper) // 1320 Urkundliche Ersterwähnung des Nikolaushositals zu den guten Leuten. (Beck)  1481-1483 Mehrfache Hinweise auf das Gutleuthaus, anschließend finden sich keine urkundlichen Aussagen mehr. (Beck) Nikolaus (Klapper)
Grünberg II (Hessen) Feldsiechenhaus (Klapper) // Feldsiechenhaus St. Elisabeth (Beck) Vor der Neustadt am Steinweg, "“extra muros oppidi Gruneberg”" (Beck, Klapper) 1329 (Klapper) // 1329  Urkundliche Ersterwähnung des Feldsiechenhauses St. Elisabeth, das zwei Mühlen erhielt. (Beck) 1817 Haus bestand bis zu diesem Jahr (Klapper) Elisabeth (Beck, Klapper) // Anna (Beck)
Gudensberg (Hessen) Siechenhaus mit Kapelle (Klapper)   Vor den Toren der Stadt an der ehemaligen Heerstraße nach Fritzlar (Beck, Klapper) 1365 (Klapper) // 1365 Stiftung eines Adligen (Beck) Armenhaus (Klapper) Hl. Kreuz (Klapper)
Gundelfingen (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)        
Gundelfingen (Bayern) Sondersiechenhaus (Klapper) Vor dem Medlinger Tor, nördlich der Stadt (Klapper) 1363 / 1481 (Klapper)   Wedelin (Klapper)
Günzburg (Bayern) Altes Leprosenhaus, Siechenhaus (Klapper)   1382 / 1397 / 1471 / 1561 (Klapper)   Nikolaus (Klapper)
Gunzenhausen (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Bei Eschenbach (Klapper)   Später Kranken- und Armenhaus (Klapper)  
Güstrow (Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern) Leprosenhaus St. Georg/St. Jürgen (Klapper) Alt-Güstrow, am rechten Nebelrufer (Klapper) 1313/1345 (Klapper) 1552 Nicht mehr bestanden (Klapper) Georg (Klapper)
Gützkow (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georg- oder St. Jürgenhospital (Klapper)   1415 (Klapper)   Georg, Jürgen (Klapper)
Haag (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)        
Hadamar (Landkreis Limburg-Weilburg, Hessen) Siechenhaus (Klapper) An der Grenze zwischen Hadamar und Niederhadamar, östlich der heutigen Hexenschlucht. (Beck, Uhrmacher, Klapper) // 1646: An der Alten Chaussee. (Uhrmacher) 1510 (Klapper) // 1510 Urkundliche Ersterwähnung (Beck, Uhrmacher)    
Hadmersleben (Stadtteil von Oschersleben, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt) Leprosenhaus, Siechenhof, Georgshospital (Klapper)   1470 (Klapper)   Georg (Klapper)
Hagen (NRW) Leprosorium   1716 Urkundliche Ersterwähnung in einer Flurbeschreibung. (Uhrmacher)    
Haigerloch (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus (Klapper) Ein Kilometer außerhalb von Haigerloch (Klapper) 1472 (Klapper) 1900 Wohnhaus (Klapper)  
Haina (Gemeinde Biebertal, Landkreis Gießen, Hessen) Landeshospital für Männer in der Zisterzienserabtei Haina. (Beck)   1533 Gründung des Landeshospitals für Männer durch Landgraf Philipp den Großmütigen im Zuge der reformation. (Beck) 1588 Johannes Lezner bezeugt, daß u.a. aussätzige Menschen in dieser Anstalt verpflegt werden. (Beck)  
Halberstadt (Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt) St. Kathrarinenhof (Klapper) Leprosis ante civitatem, Leprosis extra muros (Klapper) // Vor dem Gröpertor (Zettelnotiz) 1195 (Klapper)   Katharina (Klapper)
Haldensleben  (Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt) Georgenhospital (Klapper)       Georgen (Klapper)
Halle (Sachsen-Anhalt) Leprosenhaus (Klapper)   1241 (Klapper)    
Hallstadt (Bayern) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt an Straße nach Bamberg (Klapper) 1433 (Klapper) Seit 1773 Pfründner und Armenwohnung (Klapper)  
Hals (Bayern) Siechenhaus (Klapper)   1351 (Klapper) Später Spital / 1882 abgebrochen (Klapper)  
Haltern am See (Kreis Recklinghausen, NRW) Leprahaus (Klapper) // 1589 Siechenhaus (Bernhardt) Im Kirchspiel Sythen. (Klapper) // Im Kirchspiel Haltern und im Amt Dülmen, bei Sythen an der Straße über Lehmbraken nach Dülmen. (Uhrmacher) // Im kerspell von Halteren vor (Haus) Syten gelegen (Bernhardt) 1600  Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher, Klapper) // 1589 Ersterwähnung (Bernhardt)    
Hamburg          
Hameln (Landkreis Hameln-Pyrmont, Niedersachsen) De seken to wangelist (Klapper) An der Straße nach Pyrmont (Klapper) 1439 (Klapper) 1556 Armenhaus (Klapper) Anna (Klapper)
Hamm-Daberg (NRW) Den armen leprosen up dem Daberge; Leprosenstift (Klapper, Uhrmacher) Vor dem Westentor an der Landstraße nach Pelkum (Webseite Hamm, Uhrmacher, Klapper) 1410: Urkundliche Ersterwähnung. (Webseite Hamm) // 1419 Urkundliche Ersterwähnung anläßlich einer Kollekte für die Fertigstellung der Kapelle und für den Neubau des Leprosenhauses. (Uhrmacher) 1676 Das Siechenhaus fällt auf Beschluß des Rates an das Waisenhaus. // 1765 Die mittlerweile zur Wohnung umgebaute Kapelle wurde an den ehemaligen Pächter Dietrich Boll übergeben. (Uhrmacher) // 1760 Verkauf (Klapper) // 1801 Verkauf (Uhrmacher)  
Hammelburg (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Am Diebacher Weg bei der Happ´schen Brauerei (Klapper)   1763 Letzte Erwähnung (Klapper)  
Hamm-Heessen (NRW) Seiken hause, Siechenhaus, Rotes Läppchen (Uhrmacher) An der Landstraße von Hamm nach Ahlen (Uhrmacher) Älteste Nennung: augmentatio vicarie sanctorum Christopheri, Antonii, Cornelii, Annae et Catharinae in ecclesia Hessensi // 1514 (23. Oktober): Urkundliche Ersterwähnung: Dietrich von der Recke stiftete eine Dienstagsmesse in der Capellen der Armen off von den Melaten von der h. frowen sünte Annen. (Uhrmacher) 30ig-jähriger Krieg: Aufnahme von Pestkranken, dann Verfall von Kapelle und Leprosorium. // 1630 Verwahrloste Kapelle diente als Unterschlupf für Straßenräuber und Vagabunden. Die Dotation des Altars war an die Pfarrkirche verlegt worden. (Uhrmacher) // Spätestens ab 1749 Armenhaus. (Uhrmacher) Anna
Hamminkeln-Ringenberg (Kreis Wesel, NRW) Sieckenhuis (Uhrmacher) Im Garten des Klosters Marienfrede. (Uhrmacher) 1607 Urkundliche Ersterwähnung anläßlich des Verkaufs an einen Ringenberger Bürger. (Uhrmacher) 1608 Haus wird niedergelegt. (Uhrmacher)  
Hamm-Mark (NRW) Leprosenhaus (Klapper) Jenseits von Mark, wenn man die Brücke über die Ahse passiert, auf dem daran grenzenden Sandberge. (Webseite Hamm, Klapper und Uhrmacher) 1517 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) Ca. 1880 Abgerissen (Klapper)  
Hanau (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) Gutleutehaus (Klapper) // Siechenhaus, dem Hl. Nikolaus gewidmet (Beck) Südlich der Stadt, nahe am Main und dem Zufluß der Kinzig (Beck, Klapper) 1547 (Klapper) 1632 Das Siechenhaus wird abgerissen und an der Frankfurter Landstraße, wo der Weg nach Kesselbach über den Saligisberg führt, neu aufgebaut. (Beck) // Im 17. Jh. nordöstlich vor die Stadt an die Frankfurter Straße verlegt, (Klapper) // 1720 Zerstörung des Hauses. (Beck) Nicolaus (Beck, Klapper)
Hannover (Niedersachsen) Capella leprosorum extra muros (Klapper) Vor dem Steintor (Klapper) 1284 / 1325 (Klapper) Ab 1732 Versorgungsanstalt für gebrechliche Frauen (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Hannoversch Münden (Landkreis Göttingen, Niedersachsen)   An der Straße nach Kassel (Klapper) 1443 (Klapper) 1731 Abgebrochen (Klapper) // 2019 Straße Siechenbergweg (Henning)  
Harburg (Bayern) Siechenpflege, Leprosenhaus (Klapper)   1591 (Klapper) Zuletzt Armen- und Krankenhaus (Klapper) // 1903 Aufgelöst (Klapper)  
Hardegsen (Landkreis Northeim, Niedersachsen)   Vor dem Unteren Tor, östlich der Stadt (Klapper)   1725 Abgebrochen als Armenhaus (Klapper) // 1900 Leutshaus (Turowski) Nikolaus (Klapper)
Haselünne (Emsland, Niedersachsen) Siechenhaus (Klapper) Außerhalb der Stadt (Klapper)   1623 Zerstört (Klapper) Hl. Geist (Klapper)
Haslach (Baden-Württemberg) Leprosenhäuslein (Klapper) Beim Friedhof (Klapper) 1328 (Staerk) Später Krankenhaus (Klapper)  
Haßfurt (Bayern) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper)   Noch im 17. Jh. erwähnt (Klapper)  
Hattingen (NRW) Die leprosen häußer.  (Uhrmacher) Am nördlichen Ruhrufer unmittelbar bei der Ruhrbrücke, auf der die von Köln kommende Handelsstraße Richtung Norddeutschland den Fluß überquert. (Uhrmacher) 1624 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher)    
Hausach (Ortenaukreis, Baden-Württemberg) Leprosorium (Klapper)   Ab 1599 (Staerk)    
Havixbeck (Kreis Coesfeld, NRW) Leprakotten. (Klapper) Auf der Masbecker Heide. (Klapper) 1577 (Klapper) 1792 Zuletzt erwähnt. (Klapper) // 1843 Der Fonds des Leprosenhauses wurde mit dem des Frauenarmenhauses zusammengelegt. Der Havixbecker Bürgermeisters Zurmühlen berichtete: „Nachher ist er [der Kotten; K.B.] armen Leuten unentgeldlich zur Wohnung angewiesen worden, und der jetzige Bewohner Tagelöhner Görk ist der erste, welcher gegen einen Mietzins in selbem wohnt“. (Bernhardt)  
Hayingen (Baden-Württemberg)   Leprosenhaus (Klapper)      
Hechingen (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper) Zwischen Klosterkirche St. Lutzen und der Stadt (Klapper) 1486 (Klapper) 1900 Gasthaus Zum Klösterle (Klapper)  
Heideck (Landkreis Roth, Bayern) Siechenhaus (Klapper) Unterhalb der Nachstmühle. (Klapper) 1455 (Klapper)    
Heidelberg (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper) Am Schlierbach (Klapper) 1430 Pfalzgraf Ludwig III.stiftete "in der Auwe … basilicam … domui leprosorum vicinam". (Staerk) Später für arme Reisende und Pilger. (Klapper) // 1972 Kapelle steht noch. (Staerk) Laurentius (Staerk, Klapper)
Heidelberg I (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus (Klapper) In der oberen Vorstadt (Klapper)      
Heidenheim an der Brenz (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) Auf dem Siechenberg (Klapper) 1424 (Klapper)    
Heidesheim (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) Leprosorium mit Georgskapelle       Georg
Heidingsfeld (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   1325 / 1585 (Klapper)    
Heilbronn (Baden-Württemberg) Leprosorium, Sondersiechenhaus, Gutleuthaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 13. Jh. (Klapper) Neubau, dann Pockenspital, Armenhaus (Klapper) // 1634 zerstört (Klapper) Jakob (Klapper)
Heiligenstadt (Landkreis Eichsfeld, Thüringen) Leprosenhaus, Siechenhaus (Klapper) Außerhalb der Stadt. (Klapper) 1387 (Klapper)   Heiliger Geist (Klapper)
Heilsbronn (Bayern) Siechhaus (Klapper)        
Heimerdingen (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper) Am Ditzinger Weg (Klapper) 1424 (Klapper)    
Heimsheim (Baden-Württemberg) Siechenhaus, Gutleuthaus (Klapper) An der „Zeinselwiesen" (Klapper)      
Heitersheim (Baden-Württemberg) Gutleuthaus, Leprosenhaus (Klapper)   1277 (Klapper) // 1547 (Staerk) 1893 Neubau Spital für Kranke und Alte (Klapper)  
Helmstedt (Niedersachsen) St. Annenhospital (Klapper) Vor der Stadt, an den Lübbensteinen (Klapper) 1488 (Klapper) 1642 Zerstört (Klapper) Anna (Klapper)
Hengersberg (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   1262 / 63 (Klapper)    
Heppenheim (Kreis Bergstraße, Hessen) Gutleuthaus (Klapper) 1,5 km nördlich der Stadt nahe der Bergstaße (heute B3), nördlich von Hambach (Beck, Klapper) 1589 Urkundliche Ersterwähnung (Beck) Bis Anfang 18. Jh. bestanden. (Beck, Klapper)  
Herborn (Hessen)     Etwa 1200 (Staerk)    
Herford (NRW) Domus leprosorum, Siechenhaus, Siechenhof (Klapper) Vor dem Lübbertor an der Mindener Straße. (Klapper) 1333 (Klapper) Bis 1781 Haus hat bestanden (Klapper) // 1808 Kapelle abgebrochen. (Klapper) 1504 Heilige Drei Könige. (Klapper)
Heringen (Landkreis Nordhausen, Thüringen) Siechenhaus, Leprosenhaus (Klapper)   13. Jh. (Klapper)    
Herrenberg (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)   1483 (Klapper) Später Lazarett und Armenhaus (Klapper)  
Herrieden (Bayern)         Maria Hilf (Klapper)
Hersbruck (Bayern) Siechkobel (Klapper) Vor dem Altensittenbacher Tor (Klapper) Vor 1537 (Klapper) Seit 1675 leer (Klapper)  
Herzfeld (Gemeinde Lippetal, Kreis Soest, NRW) Leprosenhaus, Siechenhaus mit Kapelle. (Klapper) // Ein Leprosenhaus mit Kapelle (Uhrmacher) 10 Minuten vom Ort entfernt. (Klapper)     Emmaus (Klapper)
Herzogenaurach (Bayern) Siechenhaus (Klapper) Außerhalb der Stadt (Klapper)   1706 Baufällig (Klapper)  
Hessisch Oldendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont, Niedersachsen) Siechenhaus (Klapper) Vor dem Ostertor (Klapper) 1464 (Klapper) Seit 1530 Hospital zum Hl.-Geist (Klapper) // 19. Jh. Armenhaus (Klapper) Hl. Geist (Klapper)
Hildburghausen (Thüringen) Siechenhaus (Klapper)   1497 (Klapper) 1860 Abgebrochen (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Hildesheim I (Niedersachsen) Domus leprosorum (Klapper) Vor dem Ostertor (Klapper) 1270 (Klapper)   Katharina (Klapper)
Hildesheim II (Niedersachsen) Aussätzigenhospital (Klapper) Vor dem Goschentor (Klapper) 1416 (Klapper)   Hl. Kreuz (Klapper)
Hildesheim III (Niedersachsen) Domus leprosorum (Klapper) Vor der Dammstadt (Klapper) 1430 (Klapper)   Nikolaus (Klapper)
Hilpoltstein (Bayern) Sondersiechenstiftung (Klapper)   um 1400 (Klapper)    
Hirschau (Bayern) Siechenhaus (Klapper) An Str. nach Schnaittenbach (Klapper)   1822 Bis auf Kapelle (Klapper)  
Höchst (Odenwaldkreis, Hessen) Gutleuthaus (Klapper) Außerhalb der Stadt in der Nähe des Klosters Höchst an der Straße nach Landbach, wo der Bach Mümling vorbeiführte. (Beck, Klapper) 1345 Urkundliche Ersterwähnung in einer Stiftungsurkunde (Beck)    
Höchstadt a.d. Aisch (Bayern)   Jenseits der Aisch (Klapper) 1348 (Klapper) Später als Armenhaus (Klapper)  
Hof (Bayern) Apud antiquos leprosus (Klapper) 700 m vor der unteren steinernen Brücke (Klapper) 1302 (Klapper)    
Hofgeismar (Hessen) Sonder-Siechenhaus “Capella leprosorum”. (Klapper) // Siechenhaus (Beck) Im Norden der Stadt bei der Siechenbrücke an der Straße nach Hümme. (Beck, Klapper) 1464 (Klapper) // 1464 Urkundliche Ersterwähnung (Beck) Altenheim (Klapper) // 1770: Abgerissen. (Beck, Klapper) Gertrudis, Gertrudisbruderschaft (Klapper)
Hofheim (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   1597 (Klapper) 1664 Erneuert (Klapper)  
Hollfeld (Bayern)   Vor der Stadt (Klapper) 1464 / 1500 (Klapper)   Bartholomäus (Klapper)
Homberg (Vogelsbergkreis, Hessen) Sondersiechenhaus (Klapper) // Hospital St. Wendelin (Beck) Südlich der Stadt am Fuße des Schmückeberges. (Klapper) // Vor den Toren der Stadt am Fuße des Schmückeberges gegenüber der Glaswalt- und Kupfermühle. (Beck) 1274 (Klapper) // 1274 Urkundliche Ersterwähnung des Sondersiechenhauses St. Wendelin. (Beck) 1652 Letzte Erwähnung eines Leprosen. (Beck) // 18. Jh.: Seuchenhaus, Obdachlosenasyl. (Klapper) // 1786: Abgebrochen. (Beck, Klapper) //  Wendelin (Klapper)
Homburg (Saar-Pfalz-Kreis, Saarland) Siechenhaus, Kotten (Klapper) Homburg besaß auf der Limbacher Dorfgemarkung seinen Kothen (Staerk) 1437 (Klapper) // 1437 Es wird bei einem Verkauf von Gütern zu Limbach der Flurname  "an der Straße bei dem Kodenbaum" zur Ortsbeschreibung angeführt. (Staerk)    
Homburg-Einöd (Saar-Pfalz-Kreis, Saarland)          
Horb am Neckar (Baden-Württemberg) Siechen Leute am Feld, Gutleuthaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1345 (Klapper) 1882 Abgebrannt Katharina und Nikolaus (Klapper)
Horn (Baden-Württemberg) Leprosenfonds (Klapper)     Später zur Unterstützung des Schullehrers, dann in Armenfonds geflossen (Klapper)  
Hornbach (Landkreis Südwestpfalz, Rheinland-Pfalz) Siechenhaus (Klapper)   1434 Eine Wiese bi dem koden wird in einer Beschreibung des Schwalber Hofgutes (Wüstung) in der Nähe von Hornbach angesprochen. (Staerk)    
Horn-Bad Meinberg (NRW) Siechenhaus An der Seekenbrücke. (Klapper) 1452 (Klapper)    
Hornberg (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) Am Hohenweger Fußpfad (Klapper) 1491 (Staerk)    
Hoßkirch (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)   1530 (Klapper)    
Höxter (NRW) Siechenhof Südlich der Stadt vor dem Stummrigento. (Klapper) 1504 Gertrudsbruderschaft, Zusammenschluss mit Blomberg, Höxter, Lemgo, Herford, Paderborn. (Klapper) 1621 Zuletzt erwähnt. (Klapper) Gertrudis
Hückelhoven-Brachelen (Kreis Heinsberg, NRW) Gewesenen Siechenhausplatz und Garten (Klapper)   17. Jh. (Klapper) // 1667  Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) 1712 Versteigerung des gewesenen siechenhausplatz und garten, angeordnet durch Herzog von Jülich-Berg. (Uhrmacher)  
Hüfingen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus, Sondersiechenhaus (Klapper) Vor Unterem Tor (Klapper) 1427 (Staerk, Klapper)   Leonhard? (Klapper)
Hünfeld (Hessen)     Etwa 1200 Ersterwähnung (Staerk)    
Husum (Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein) St. Jürgen-Hospital, Siechenhaus (Klapper) Ursprünglich im Nordosten, seit 1571 im Osterende  (Klapper) Um 1440 (Klapper)    
Illertissen (Bayern) Altes Leprosenhaus (Klapper)   1537 (Klapper) 1537 In Spital umgewandelt (Klapper)  
Ilshofen? Siechenhaus (Klapper) Vor dem Haller Tor (Klapper)      
Immenhausen (Landkreis Kassel, Hessen) Siechenhaus (Klapper) 1000 Schritte vor der Stadt, am Grebensteiner Weg, in der Nähe der untersten Mühle, heute Mühlendorf (Klapper) 1563 (Klapper) // 1563 Stiftungsurkunde (Beck) 1982 Verkauf an die DRK-Ortsvereinigung (Beck, Klapper) Elisabeth (Klapper)
Immenstadt (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   1683 (Klapper)   Josef (Klapper)
Ingelheim-Nieer-Ingelheim (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) Leprosorium 1450 Laut Flurbezeichnung In der schaffauwe naher den guden luden (Uhrmacher) 1450 Urkundliche Ersterwähnung in einer Flurbezeichnung. (Uhrmacher)    
Ingelheim-Ober-Ingelheim (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) Leprosorium 1507 Siehe Flurbezeichnung. Die Leprosen lebten also vor der heutigen Altegasse südwestlich der Stadt. (Uhrmacher) 1507 Urkundliche Ersterwähnung in einer Flurbezeichnung. (Uhrmacher)    
Ingolstadt (Bayern) Aussätzigenhaus (Klapper)   1317 (Klapper) 1805 Stiftung aufgelöst (Klapper)  
Iphofen (Landkreis Kitzingen, Bayern)     1477 (Klapper)    
Iserlohn (Märkischer Kreis, NRW) Siechenhaus für Leprose (Klapper) Nördlich des Unnaer Tores am sog. Siechenplatz, an Straße nach Unna. (Uhrmacher, Klapper) 1719 (Klapper) // 1719 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher)    
Isny (Baden-Württemberg) Feldsieche Leute zu Schweinebach, Leprosorium (Klapper) Westlich vor der Stadt (Klapper) 1345 (Klapper) 1446 Neubau (Klapper) Leonhard (Klapper)
Itzehoe (Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein) St. Jürgenspital (Klapper) Am Sandberg (Klapper) 1240 (Klapper) St. Jürgenkirche (Klapper) Jürgen ? (henning)
Jarmen (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) Leprosorium, St. Georg- oder St. Jürgenhospital (Klapper)   1415 (Klapper)   Georg, Jürgen (Klapper)
Jena I (Thüringen) Siechenhaus, Leprosenhaus (Klapper)   1416 (Klapper)    
Jena II (Thüringen) St. Jakobspital für ansteckende unheilbare Kranke (Klapper) In der nördlichen Vorstadt. (Klapper) 1482 (Klapper) 1381 Mit Maria Magdalena Hospital vereinigt. (Klapper)  
Jestetten (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)     Später in das Spital von Thiengen aufgegangen (Klapper)  
Jülich (NRW) Siechen up der Roer.  (Uhrmacher, Klapper) Vor der Stadt, an der Kreuzung nach Engelsdorf und Aldenhoven.  (Klapper) // Jenseits der Rur in der Gemarkung des Dorfes Koslar juxta viam regiam, hier an der Kreuzung der Königsstraße Köln-Aachen mit einer Nebenstraße nach Kirchberg bzw. Koslar. (Uhrmacher) 1552 (Klapper) // Vor 1535 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) 1712-16 Landessiechenhaus des Herzogtums Jülich. (Klapper) // 1712 Abbruch auf herzoglichen Befehl in Folge des Prozesses gegen die Mitglieder der Großen Siechenbande; möglicherweise bestand das Leprosorium noch bis 1716 und diente als einzige Unterkunft für alle tatsächlich an Lepra erkrankten Personen in Jülich-Berg. Die Gefälle wurden an das Düsseldorfer Hubertus-Hospital abgeführt. (Uhrmacher) // 1716 Abgerissen. (Klapper)  
Jüterbog (Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg) Siechenhaus Hospital (Klapper) Vor Zinnaer Tor (Klapper) Um 1350 (Klapper) 1711 Hospital abgerissen (Klapper) Gertrud (Klapper)
Kahla (Thüringen) Siechenhaus (Klapper) Vor dem Mühlentor. (Klapper) 15. Jh. (Klapper)    
Kaiserringen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)   16. Jh. (Klapper)    
Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) Kodenhaus, Feldsiechenhaus (Uhrmacher, Klapper) // Gutleutehaus, Die armen elenden feldsiechen im Koden, Kotten (Uhrmacher) Vor der Kernst- oder Kerschpforten, heute Apostelkirche (Klapper) // An der Stelle der heutigen Apostelkirche vor der Kernst- bzw. Kerschpforte der Stadtbefestigung. (Uhrmacher) 1348 / 1349 ?, 1350 Urkundliche Ersterwähnung in einer Feldsiechenordnung. (Uhrmacher) 1698 Verkauf der Steine des verfallenen Leprosenhauses an Konrad Busch für 1 1/2 Gulden. (Uhrmacher)  
Kalbe a. d. Milde (Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1463 (Klapper) Um 1600 In die Stadt verlegt. (Klapper)  
Kalkar (NRW) Melatenhuis, Melatenhof, Siekenhuis, Ziekenhuis, Leprosenhuis, Domus leprosarum, Lazarenhuis  (Uhrmacher) Auf dem Wildenberg an der Straße Monterberg-Kleve wie an der Straße Kleve-Goch (Uhrmacher) 1358 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) 1598 Zerstörung durch spanische Soldaten im Zuge der Einnahme der Stadt. / 1606 Die Stadt bittet um Überlassung eines Landstückes zum Aufbau eines neuen Leprosenhauses. / 1607 Wiederaufbau wahrscheinlich an der alten Stelle. In der Folgezeit Nutzung als Alten- und Armenhaus; die Bewohner mußten sich verpflichten evtl. aufgenommene Kranke gegen Entschädigung zu verpflegen. / 1640 Vermutlich Niederlegung im Zuge des Festungsausbaus; möglicherweise erneuter Umzug, da 1689/1690 ein Melatenhaus genannt wird. (Uhrmacher)  
Kalkar I (NRW) Melatenhaus, Melatenhuyse, Domus leprosorum (Klapper)   1441 (Klapper) 1473 Umzug in das bereits vorhandene, günstiger gelegene private Melatenhaus des Melaten Bosch. (Klapper)  
Kalkar II (NRW) Melatenhaus. Leprosenbehausungh (Klapper) An der Kreuzung auf dem Wildenberg, an der Gocher Landstraße (Klapper) 1473 (Klapper) Vor 1473 Als privates Melatenhaus bereits bestanden / 1698 Abgebrannt und neu errichtet. / 1630 Zuletzt erwähnt / 1640 Abbruch (Klapper)  
Kamen (Kreis Unna, NRW) Leprosenhof (Uhrmacher) Vor dem Ostentor der Stadtbefestigung in Rottum an der Straße nach Hamm. (Uhrmacher)   1834 Anläßlich des Baues einer neuen evangelischen Kirche wurden einige Besitzungen veräußert, darunter auch der Leprosenhof und einige Morgen Land. (Uhrmacher)  
Kandel (Landkreis Germersheim, Rheinland-Pfalz) Siechenhaus (Klapper)  Zwischen Kandel und Minderslachen. (Klapper)  Wies im Mittelalter ein Leprosorium auf.  (Archiv Staerk)    
Kassel I (Hessen) Siechenhaus mit Kapelle und Friedhof. (Klapper) // Elisabethhospital (Beck) Vor der Stadt: Elisabethhospital vor dem alten Ihwehrentor am Steinweg (Beck, Klapper) 1297 (Klapper) // 1297  Stiftung von Landgraf Heinrich I. zweiter Gattin Mechthild von Kleve. (Beck) 1586 Landgraf Wilhelm IV. ließ das baufällige Leprosorium durch ein Armen- und Krankenhaus ersetzen. (Beck, Klapper) Elisabeth (Klapper)
Kassel II (Hessen) Domus leprosorium, Sondersiechenhaus mit Kapelle (Klapper) // Siechenhof (Beck) Vor der Neustadt an der Leipziger Straße. (Klapper) 1325 (Klapper) // 1325: Siechenhof wird in einer Urkunde des Klosters Nordhausen erwähnt. (Beck) 1762 Abgebrannt. (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Kassel III (Hessen) Leprosenhaus mit Kapelle. (Klapper) Ferenhospital vor dem Frankfurter Tor in der Nähe der Richtstätte. (Beck, Klapper) 1331 (Klapper)  Ende 14. Jh. Eingegangen (Klapper)  
Katzow (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georg- oder St. Jürgenhospital (Klapper)   1415 (Klapper)   Georg, Jürgen (Klapper)
Kaufbeuren (Bayern) Sondersiechenhaus (Klapper) Siechenhaus zu den hohen Stegen vor dem Siechentor östl. der Stadt 1316 (Klapper) 18. Jahrhundert Armenhaus (Klapper) Dominikus
Kehlheim (Bayern) Leprosen-, Sondersiechenhaus (Klapper) An der Altmühl bei Gmünd (Klapper) 1170 / 1464 (Klapper) // 1168  Urkundliche Ersterwähnung (Archiv BW))    
Kemnath (Bayern) Siechenhaus (Klapper)        
Kempen (Kreis Viersen, NRW) Leprosenhaus, Melatenhaus (Klapper) // Melatenhaus (Uhrmacher) Vor dem Petertor, am Weg zur Kreuzkapelle (Klapper) // 1659: Karte des Amtes Kempen zeigt das Melatenhaus an der Straße auf halbem Weg zwischen dem Engertor und der Kreuzkapelle. (Uhrmacher) 1483 (Klapper) // 1481: Urkundliche Ersterwähnung im Zusammenhang mit Bauarbeiten am Leprosorium. (Uhrmacher) 1700 Letzter Beleg in Ratsprotokollen. (Uhrmacher)  
Kempten (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Vor der Illervorstadt (Klapper) 1313 (Klapper) 1769 Geschlossen (Klapper) // 1846 Stiftung mit Spitalstiftung vereinigt (Klapper) Stephan (Klapper)
Kenzingen (Baden-Württemberg) Domus leprosorum. (Klapper)   1395 (Klapper) // 14. Jh. (Staerk)    
Kerpen (Rhein-Erft-Kreis, NRW) Leprosenhaus (Klapper) // Siechenhauß (Uhrmacher) // Vermutlich sind Frechener und Kerpener Siechenhaus identisch. (Uhrmacher) Nähe Mündung Neffelbach in Erft. (Klapper) // Bei der Mündung des Neffelbaches in die große Erft nahe der Sraße Frechen-Düren. (Uhrmacher) 1587 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher, Klapper) 1685 Das Haus wird als altes Siechenhaus bezeichnet. (Uhrmacher)  
Kerpen-Blatzheim (Rhein-Erftkreis, NRW) Siechenhaus (Klapper) An der Straße von Bonn nach Düren. (Klapper) Zw. 1678 u. 1712 Urkundliche Ersterwähnung in einem Register der Pfarrkirche zu Wesseling (Uhrmacher)    
Kevelaer (Kreis Kleve (NRW) Malathenhaus am Willigenbosch (Klapper, Uhrmacher) Vermutlich an der Straße nach Geldern. (Klapper, Uhrmacher) 1640 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher, Klapper)    
Kiel (Schleswig-Holstein) Domus informorum leprosorum, Siechenhaus (Klapper) Im Gebiet des heutigen Bahnhofs (Klapper) 1271 (Klapper)    
Kirchhain (Hessen) Städtisches Siechenhaus für ansteckende Kranke (Beck) Am Steinweg 500 m vom Steigerstor entfernt auf dem Wiesengelände hinter dem linken Ufer der Ohm, jenseits der Brücke (Beck) 14. Jh. (Klapper) 1641 Letzte Erwähnung (Beck)  
Kirchheim unter Teck (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1328 (Klapper)   Katharina (Klapper)
Kirchheimbolanden (Donnersbergkreis, Rheinland-Pfalz) Leprosorium, Existenz ungewiß (Uhrmacher) Gutleutbachermühle wird erwähnt. (Staerk)   Das in der frühen Neuzeit bei der Gutleutbachermühle belegte Pestspital war vermutlich ursprünglich ein Leprosorium. (Uhrmacher)  
Kirn (Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz) Gutleuthaus (Klapper) // Gutleutehof (Beck) // Gute Leut Hauß (Uhrmacher) Am Hülsbach, heute Bahnhofsgebäude. (Klapper) // Außerhalb des Ortes am Hülsbach in der Nähe der Liebfrauenkapelle, wo die Kranken dem Gottesdienst beiwohnen durften. (Beck) // Ca. 20 Minuten vor der Stadt an der alten Nahestraße nahe beim Hochgericht auf der Hülsbach. (Uhrmacher) 1388 Urkundliche Ersterwähnung in einer Schenkung. (Uhrmacher) // 16. Jh.: Nachweis des Gutleutehofes (Beck) 1810 Die Reste der Kapelle wurden abgerissen und verkauft. (Beck) // Heute Bahnhofsgebäude (Klapper) Liebfrauen (Uhrmacher, Klapper)
Kisslegg (Baden-Württemberg) Leprosenhaus zu St. Anna (Klapper)     Armenhaus (Klapper)  
Kitzingen (Bayern) Sondersiechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1390 / 1478 (Klapper) Hat noch im 19. Jh. bestanden (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Kleve (NRW) Leprosenhaus (Klapper, Uhrmacher) // Melaten-, Lazaren- oder Siechenhaus (Klapper) Kreuzung Materbornallee, Fulkestraße, Triftstraße, an der Hagschen Wiese, vor dem Hagschen Tor. (Klapper) // An der Kreuzung der Materborner- und der Fulkstegstraße bzw. der linksrheinischen Heerstraße mit mehreren abzweigenden Straßen. (Uhrmacher) 1408 Urkundliche Ersterwähnung im Testament des Kanonikers Hermann Wanghe aus Essen. (Uhrmacher) 1668 Ausweisung der Melaten aus dem Leprosorium, Vermietung des Hauses für 40 Taler zum Nutzen der Stadtarmen. Die Leprosen baten daraufhin das Stadtkapitel um die Erlaubnis, sich hinter St. Thönisbaum Hütten aufbauen zu dürfen. (Uhrmacher) // 1694 Abbruch des für 1100 Taler an den Postkommissar Schüpelenberg verkauften ehemaligen Leprosoriums. Dieser ließ hier ein Postgebäude errichten. (Uhrmacher)  
Knetzgau (Bayern) Siechenhaus (Klapper)   16. Jh. (Klapper)   Nikolaus oder Rochus (Klapper)
Koblenz (Rheinland-Pfalz) Leprosen in Laubach, Leprosenhaus (Klapper) // Leprosen in Laubach, Guden lude an der Bruckbach, Siechenleute an der Brückbach. (Uhrmacher) Straße nach Boppard oberhalb der Königsbacher Brauerei, Straßenname Am Siechhaustal (Klapper 2001 S. 6) // Unweit der Mündung des Brückenbaches, nahe der Laubach am Weg nach Kapellen. (Archiv Staerk) // An der Straße von Koblenz nach Boppard, unmittelbar vor Kapellen (heutiger Ortsname Stolzenfels) am Brückbachtal (heutige Bezeichnung Siechhaustal). (Uhrmacher) 1267 Urkundliche Ersterwähnung in einem Testament: Zuwendung von 3 Schilling Zins. (Uhrmacher, Archiv Staerk) // 1267 Testament sieht vor, daß nach Auflösung des Siechenhauses die Summe den Armen von Koblenz zufallen solle. (Staerk) 1666 Für Pestkranke geräumt (Klapper) // 1686 Letzter Kranker für rein befunden (Klapper) Alexius (Uhrmacher, Klapper)
Koblenz-Güls (Rheinland-Pfalz) Siechenhaus (Klapper) Möglicherweise vor dem Ort in Richtung Winningen in der Nähe eines Heiligenhäuschens auf dem Honvell (Uhrmacher) // Kirchenregister: Auf dem Hofell hinter dem Heiligenhäuschen unter dem Leierweg. Heiligenhäuschen Richtung Winningen. (Staerk) 1682 In einer Flurbeschreibung (Uhrmacher) Am 23. Februar 1683 und am 26. Februar 1686 starb jeweils ein Bewohner an den Folgen der Lepraerkrankung. (Uhrmacher)  
Köln - Deutz (NRW) Siechenhaus (Klapper) // Sieghus (Uhrmacher) An der Straße Köln-Aachen (Klapper) // Westlich der Stadt an der Kreuzung der Köln - Olpener Landstraße mit der Kirchstraße unmittelbar bei der Kapelle der schmerzhaften Mutter zu Kalk. (Uhrmacher) 17. Jh. (Klapper) // 1650 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) 1672 Zerstört von Lüneburgischen Soldaten. (Uhrmacher) // 1712: Der Brunnen wurde zugeschüttet. (Uhrmacher)  
Köln - Judenbüchel (NRW) Leprosorium Im Süden der Stadt an der Straße nach Bonn am Judenbüchel, dem jüdischen Friedhof. (Uhrmacher) 1463 Ersterwähnung in einem Kopiar. Darin werden zwei Morgen Land genannt. (Uhrmacher) 1474 Das Leprosorium war im Zuge des Neusser Krieges zunächst niedergelegt kurz darauf aber wieder neu aufgebaut worden. (Uhrmacher)  
Köln - Judenbüchel I (NRW) Domus leprosorum (Klapper) Vor dem Severinstor, an der Kreuzung Bischofsweg, Köln-Bonner Heerstraße. (Klapper) 1429 (Klapper)    
Köln - Judenbüchel II (NRW) Leprosenhaus (Klapper) An Straße nach Neuss. (Klapper) 1474 (Klapper) Bis ins 19. Jh. Hat als Isolierstation bestanden. (Klapper)  
Köln - Junkersdorf (NRW) Siechenhaus (Klapper) // Leprosenhaus (Uhrmacher) An der Köln-Aachener Straße. (Uhrmacher) 1552 Urkundliche Ersterwähnung. (Uhrmacher) Ab Mitte 17. Jh. Zusätzliche Nutzung als Armenhaus // 1671 Einkünfte von zwei Pfründplätzen werden für kirchliche Zwecke verwendet. (Uhrmacher) // 1712 Abbruch. An der selben Stelle wird das Kloster vom guten Hirten errichtet. (Uhrmacher, Klapper)  
Köln - Melaten (NRW) Melaten, Domus leprosorum, Leprosenhaus (Klapper) Vor dem Ehrentor, am Weg nach Aachen (Klapper) 1180 (Klapper) 1765 Zucht- und Arbeitshaus (Klapper) // 1810 Abbruch; Kapelle erhalten; Grundfläche als Friedhof genutzt. (Klapper)  
Köln - Riehl (NRW) Siechenhaus (Klapper) Nördlich der Stadt am Rhein. Auf dem Kölner Umgebungsplan von Hogenberg aus dem Jahre 1603 ist das Leprosorium verzeichnet. (Uhrmacher) 1474 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) // 1672 (Klapper) 1610 Aus militärischen Gründung während des Jülich- Klevischen Erbfolgekrieges von der Stadt niedergelegt, jedoch im selben Jahr als Pesthaus wieder aufgebaut. (Uhrmacher) // Bis 1720 ? Bestanden (Klapper)  
Köln - Rodenkirchen (NRW) Bi de melaten-cotten (Klapper) Zwischen Köln und Rodenkirchen am Rheinufer oberhalb des Bayenturms gelegen. (Klapper) // Südlich der Stadt am Rhein nahe der Bannmeile. (Uhrmacher) 1376 Das Belagerungsheer Erzbischof Friedrichs III. lagerte zwischen Köln und Rodenkirchen bi de malatten-cotten (Uhrmacher) 1712 Abbruch wahrscheinlich in Folge des Prozesses um die Große Siechenbande (Uhrmacher) // 1712 Pfründnerhäuser abgebrochen (Klapper) //  1792: Kapelle abgebrochen (Klapper)  
Köln-Merkenich (NRW) Leprosorium Vermutlich nahe am Rhein. (Uhrmacher) In einem frühneuzeitlichen Weistum der Latenbank. (Uhrmacher)    
Königsberg (Bayern) Sondersiechenhaus (Klapper)     1754 Aufgehoben (Klapper)  
Königslutter am Elm (Landkreis Helmstedt, Niedersachsen) Sondersiechenhaus mit Kapelle (Klapper) Nordwestlich vor dem Braunschweiger Tor (Klapper) 1470 (Klapper) 1538 Armenhaus (Klapper) // Reste: zweigeschössiges Fachwerkhaus (Klapper)  
Konstanz (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus für die Untertanen der Deutsch-Ordens-Kommende Mainau. (Staerk) Außerhalb der Stadt auf dem Salzberg. (Staerk)      
Konstanz I (Baden-Württemberg) Herberge der Sondersiechen (Staerk) // Herberge der "armen Kinder im Feld vor Kreuzlingen" (Staerk) Vor Kreuzlingen gelegen (Klapper) 1259 (Klapper) // 13. Jh. (Staerk)   Ulrich (Klapper)
Konstanz II (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus, Keprosenhaus "Zur inneren Tanne" (Klapper)        
Korbach (Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hessen; seit 2013 Hansestadt) Melatenhuys (Beck, Klapper) Vor dem Dalwigker Tor, an der Straße nach Meneringhausen. (Klapper) 1467 Urkundliche Ersterwähnung eines Melatenhuys in einer Stiftungsurkunde (Beck) 1727 Der Siechenhof wurde verkauft, das Haus wurde abgebrannt. (Beck) Heilig Kreuz (Klapper)
Kork (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)        
Kranenburg (Kreis Kleve, NRW) Siechenhaus: Met een klep op zijn bost - mit einer Klapper auf der Brust (Klapper)   1442 (Klapper) // Existenz ist ungesichert (Uhrmacher)    
Krefeld (NRW) Siechenhaus (Klapper) // Blaeten- oder Melatenhaus (Uhrmacher) Vor dem Fischelner Tor an Wegkreuzung, heute Lindenstraße (Klapper) // Südlich der Stadt, nach einer Karte von 1642 an der Hochstraße, vermutlich in der Nähe des heutigen Neumarktes (Uhrmacher) 1447 Stiftung des Siechenhauses durch Graf Friedrich von Mörs und Saarwerden und seiner Gemahlin Engelberta. (Uhrmacher) 1519 Erwähnung des Melatenhauses. (Uhrmacher)  
Krefeld-Linn (NRW) Siechenhaus (Klapper) // Leprosenhaus am Kohlenplatz. (Uhrmacher) Südwestlich der Stadt (Klapper, Uhrmacher) 1622 oder 1631 (Klapper) // 1622 Urkundliche Ersterwähnung. (Uhrmacher)    
Krefeld-Uerdingen (NRW) Leprosenhaus, Siechenhaus (Klapper) // Siegen Hauss (Uhrmacher) Vor dem Niedertor der Stadtbefestigung. (Klapper, Uhrmacher) 1561 (Klapper) // 1646/1647 Urkundliche Ersterwähnung; das Leprosorium wurde für zwei aussätzige Bürger gebaut. (Uhrmacher)    
Krempe (Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein) Siechenhaus (Klapper) Westlich vor der Stadt (Schulze, Klapper) 1361: Erste urkundliche Erwähnung: der Kieler Ratsherr Emekinus Tonor setzt für St. Georg in der Kremper Marsch ein ebenso großes Legat aus wie dem Kieler St. Jürgen-Spital. (Schulze) 1584 Das Haus war erneut baufällig. Es wurde abgebrochen und dafür ein neues in der Stadt gebaut. (Schulze)  
Kreuzau-Stockheim (Kreis Düren, NRW) Sehechhauß, Siechen uff der schoußen (Uhrmacher)  Südlich von Düren an der Straße Düren-Zülpich in der Herrschaft Burgau bei Stockenheim; hier unmittelbar an der Grenze von Düren und der Herrschaft Burgau. (Uhrmacher)  1531 Urkundliche Ersterwähnung in einer Prozeßakte von 1561. (Uhrmacher) 1685 Zerstörung des Leprosenhauses durch französische Truppen. Danach Wiederaufbau durch den einzigen verbliebenen Bewohner. (Uhrmacher) // 1712 Abbruch (Siechenbande). Der letzte Leprose erhielt das erhaltene Bauholz sowie 16 der 21 Reichtaler, die beim Verkauf des Grundstückes erzielt wurden. Die wenigen noch bestehenden Renteneinkünfte fielen an das Hubertus-Hospital in Düsseldorf. (Uhrmacher)   
Kronach (Bayern) Altes Siechhaus (Klapper)     1615 Neu gegründet (Klapper) // 1634 Nach Zerstörung aufgestockt (Klapper) // Bis ins 19. Jh. ansteckenden Krankheiten vorbehalten (Klapper)  
Kröpelin (Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern) Leprosorium (Klapper)   1396/1406 (Klapper) 1653 Kapelle eingegangen, Armenhaus bestand weiter (Klapper) Georg (Klapper)
Kröslin (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georg- oder St. Jürgenhospital (Klapper)       Georg, Jürgen (Klapper)
Kulmbach (Bayern) Siechenhaus (Turowski)   Vor 1573 (Klapper)   Nikolaus (Klapper)
Künzelsau (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt jenseits der Kocherbrücke (Klapper) Vor 1500 (Klapper) Später Armenhaus (Klapper) Wolfgang (Klapper)
Kusel (Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan, Rheinland-Pfalz) Kodenhaus, Gutleuthaus (Klapper, Uhrmacher) // Koten (Uhrmacher)   1538 (Klapper) // 1538 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher)    
Kyritz (Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor Holzhausener Tor (Klapper)   1900 Durch Neubau ersetzt (Klapper) Georg (Klapper)
Laage (Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern) St. Jürgenhospital (Klapper) Vor dem Breeser Tor (Klapper)   1663 Kapelle verfallen (Klapper) Jürgen (Klapper)
Laer (Kreis Steinfurt, NRW) Altes Leprosenhaus (Klapper) Am Horstmarer Landweg. (Klapper)     Ewaldi
Lahnstein (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz)          
Laiz (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper) Am Weg nach Göppingen (Klapper)      
Landau (Landkreis Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz) Domus leprosorum (Klapper) // Gutleuthaus (Staerk) Außerhalb der Stadt in der Oberbornheimer Gemarkung bei der St.-Justinskapelle (Staerk) 1473 Ersterwähnung, vermutlich aber älter. (Staerk)   Johannes der Täufer, Johannes Evangelist, Laurentius (Klapper)
Landau a.d. Isar (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   Mittelalter (Klapper)    
Landsberg a. Lech (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Bei alter Katharinenkirche (Klapper) Im 14. Jh. (Klapper)   Katharina (Klapper)
Landshut I (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Bei St. Nikolaus (Klapper) 1252 (Klapper)   Bartholomäus (Klapper)
Landshut II (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Am Gries (Klapper) 1403 (Klapper)   Lazarus (Klapper)
Landstuhl (Landkreis Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz) Siechenhaus, Kottenhaus (Klapper) Am Emser ("Imser") (Klapper) 1501 (Klapper) // Zwischen 1600 und 1615 ist in Landstuhl dreimal die Ortsangabe "hinder Koden" bzw. "am Koden" belegt. (Staerk, Uhrmacher)    
Langenau (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) An Weggabelung nach Setzingen (Klapper) 15. Jh. (Klapper) Später Armenhaus (Klapper) Markus (Klapper)
Langenenslingen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)   16. Jh. (Klapper)    
Langerringen (Bayern) Leprosenhaus   1516 (Klapper)    
Lassan (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georg- oder St. Jürgenhospital (Klapper)       Georg, Jürgen (Klapper)
Laucha (Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt) Leprosorium (Klapper) Vor dem Untertor (Klapper) Um 1600 (Klapper)    
Lauf a.d.P. (Bayern) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper)   Später Armenhaus (Klapper)  
Laufen (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   1347 /1349 (Klapper) 1785 verkauft (Klapper) // 1752 neues Leprosenhaus südlich vor der Stadt (Klapper)  
Lauingen (Bayern) Sondersiechen-, Leprosenhaus (Klapper) Vor dem Brudertor (Klapper) 1395 / 1405 (Klapper) 17./18. Jh. Armenhaus (Klapper) // Bis 1890 Städtisches Krankenhaus (Klapper) Johannis (Klapper)
Lauterbach (Vogelsbergkreis, Hessen) Siechenhaus (Klapper) Außerhalb der Stadtmauern unterhalb des Siegberges an einem Graben. (Beck, Klapper) 1461 (Staerk, Klapper) 1759 Es starb der letzte aussätzige Insasse. (Beck)  
Lauterecken (Landkreis Kusel, Rheinland-Pfalz) Gutleuthaus (Klapper, Uhrmacher) In der Nähe des Kirchhofs (Staerk, Klapper, Uhrmacher) 1598 (Klapper) // 1598 Urkundliche Ersterwähnung (Staerk, Uhrmacher)    
Leipzig I (Sachsen) Leprosenhaus St. Johannes mit Kapelle und Friedhof (Klapper) Vor dem Johannistor (Klapper) 1278 (Klapper) Im 15. Jh. Auch Hospital für Syphiliskranke (Klapper) // Seit 1569 Altenheim // Heute 2006 Grassimuseum, alter Friedhof (Klapper) Johannes (Klapper)
Leipzig II (Sachsen) Leprosenhaus (Klapper) Vor dem Ramstädter Tor an der Pleiße (Klapper) 1213 (Klapper) 1631 Zerstört (Klapper) Georg (Klapper)
Lemgo (Kreis Lippe, NRW) Leprosorium St. Jürgen. (Klapper) Vor dem Neuen Tor an Straße nach Rinteln. (Klapper) 1342 (Klapper)   Georg
Lengerich (Tecklenburger Land, Kreis Steinfurt, NRW) Siechenhaus Zwischen Lengerich und Tecklenburg. (Klapper) 1485 Stiftungsurkunde vom 14. April (Klapper)    
Leonberg (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)   1617 (Klapper) Bis 1803 bestanden (Klapper)  
Leutershausen (Bayern) Siechhaus (Klapper)   1602 (Klapper)   Wolfgang (Klapper)
Leutkirch (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus, Leprosenhaus (Klapper) An Memminger Straße (Klapper) 1530 (Klapper) Kapelle 1805 abgebrochen (Klapper) // 1819 Krankenhaus (Klapper) Leonhard (Klapper)
Leverkusen-Opladen (NRW) Siechenhaus von Upladen (Uhrmacher) In der Nähe der St. Remigiuslirche. (Uhrmacher) 1585 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher)    
Lich (Hessen) Leprosenhaus mit Kapelle Vor den Toren der Stadt 1461 (Staerk, Klapper)    
Limburg (Kreis Limburg-Weilburg, Hessen) Leprosenhaus (Klapper) Zwischen Limburg und Diez (Klapper, Beck) // Zwischen Limburg und Diez an der Meinweide. (Uhrmacher) 1494 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) // ???? Gründung von einem unbekannten Stiftsgeistlichen zu Diez. (Staerk, Beck)  1494 Aus diesem Jahr stammt die Bestimmung, daß es dem Gebiete von Limburg und Diez gemeinsam sein und bleiben müsse und daß von jeder Seite vier aussätzige Personen Aufnahme erhalten sollten. (Staerk, Beck)  
Lindau (Bayern) Sondersieche auf dem Felde von Aeschach (Klapper) In Äschach (Klapper) Mitte 13. Jh. / 1290 / 1303 (Klapper) 1759 Aufgelöst (Klapper) Gangolf (Klapper)
Lindenfels (Kreis Bergstraße, Hessen) Gutleuthaus (Klapper)   1557 (Klapper) // 1557/58 Urkundliche Ersterwähnung in einer Stadtrechnung (Beck) 1765 Letzte Erwähnung  
Lingen (Landkreis Emsland, Niedersachsen) Antonius-Gasthaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1350 (Klapper)   Antonius (Klapper)
Linz (Landkreis Neuwied, Rheinland-Pfalz) Leprosenhaus, Gutleutehof (Klapper) Im Klostergarten am Leetor gelegen. (Klapper, Uhrmacher) Ca. 1660 Ein Pest- und Leprosenhaus wird von Kapuzinern errichtet. (Uhrmacher) Die Einrichtung wurde später als Backhaus benutzt. (Uhrmacher) // Später Pesthaus (Klapper) // Im 2. Weltkrieg Zerstört // Heute ? Wohnhaus. (Turowski)  
Lippborg (Gemeinde Lippetal, Kreis Soest, NRW) Siechenhaus (Bernhardt)   1589 Urkundliche Ersterwähnung (Bernhardt) 1680 Armenhaus (Bernhardt)  
Lippstadt (Kreis Soest, NRW) Domus leprosorum, Sekenhus (Klapper) Vor dem Südtor. (Klapper) 1365 (Klapper)   Mathias
Löffingen (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus, Leprosenhaus (Klapper)   1600 (Klapper, Staerk) 1796 Abgebrannt (Klapper)  
Lohmar-Honrath (Rhein-Sieg-Kreis, NRW) Leprosenhaus, Siechenhaus, Hauptsiechenhaus des Klosters Brauweiler, Ursprung aus Feldsiechen, Aussätzigenkolonie. (Klapper) An der Ville (Klapper) 15. Jh. (Klapper)    
Lohr (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Außerhalb der Stadt (Klapper)      
Loitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) Hospital zu St. Jürgen mit St. Jürgen-Kirche (Klapper)   1359 (Klapper) 1813 Als Hospital neu erbaut. (Klapper) // Heutige Friedhofskapelle St. Jürgen von 1619 (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Lorch (Rheingau-Taunuskreis, Hessen) Leprosenhaus (Klapper) An der Stadtmauern in der Nähe der Hl.-Geist-Kapelle, begrenzt von Rhein und Wisper (Beck, Klapper) // Vor der Stadtmauer, direkt hinter der Brücke über die Wisper auf einer ehemaligen Wisperinsel, gegenüber dem Hl.-Geist-Hospital und dem Strunkturm der Stadtmauer (Uhrmacher). 1304 Urkundliche Ersterwähnung (Beck, Uhrmacher) 1569 Erweitert, 1657 und 1705 Haus erneuert. (Klapper) // 1981: Beginn der Restauriereng  des Leprosenhauses. (Beck) // 1993 Haus und Kapelle wird als Wohnhaus genutzt (Beck)  
Lößnitz (Erzgebirgskreis, Sachsen) Hospital mit Georgskapelle und Friedhof (Klapper) Vor dem Hospitaltor (Klapper) 1286 (Klapper) Friedhofskapelle (Klapper) Georg (Klapper)
Lübbecke (Kreis Minden-Lübbecke, NRW) Bi den seken hus. (Klapper) Vor dem Ostertor. (Klapper) 1351 (Klapper)    
Lübeck I (Schleswig-Holstein) St. Jürgen-Hospital (Klapper) Vor dem Mühlentore (Klapper) 1260 (Klapper) St. Jürgenkapelle (Klapper)  
Lübeck II (Schleswig-Holstein) St. Jürgen-Hospital (Klapper) Klein-Grönau (Klapper) 1265 (Klapper) Wohnhaus, Kapelle, Wirtschaftsgebäude (Klapper)  
Lübeck III (Schleswig-Holstein) St. Jürgen-Hospital (Klapper) Travemünde, Siechenbucht (Klapper) 1289 (Klapper)    
Lüchow (Wendland ? oder Lauenburg ?, Niedersachsen) St.Jürgen-Hospital (Klapper) Vor dem Drawehner Tor (Klapper) 1417 (Turowski) // 1477 (Klapper) Später Altenheim (Klapper) Georg (Klapper)
Luckau (Landkreis Dahme-Spreewald, Brandenburg) Siechenhuas (Klapper) Vor der Calauer Vorstadt (Klapper)   Anfang 19. Jh. als Krankenhaus umgebaut. (Klapper)  
Luckenwalde (Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg) Siechenhaus (Klapper)   Vor 1471 (Klapper)    
Lügde (Kreis Lippe, NRW) Siechenhaus An der Landstraße nach Schieder. (Klapper) 1575 (Klapper) 1583 Arme Leute Haus (Klapper) // 1670 Nicht mehr vorhanden. (Klapper)  
Lüneburg (Niedersachsen) Nikolaihof (Klapper) // Nikolaihospital, heute Nikolaihof (Druzynski) Vor Bardowick (Klapper) // 6 km von der Stadt entfernt im heutigen Bardowick.(Druzynski) Mitte 13. Jh. (Klapper) // 1251: Urkundliche Ersterwähnung (Druzynski) Später Altenheim (Klapper) // 16. Jh.  Zweckänderung und letzte Erwähnung (Druzynski) // Viele Gebäude erhalten. (Klapper) // Alte Bausubstanz: Kapelle, Männerhaus, evtl. Pastorat Konnte wegen Bewohnung nicht geprüft werden. (Druzynski) Nikolaus (Klapper)
Lychen (Landkreis Uckermark, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor Stegarder Tor (Klapper) 15. Jh. (Klapper)   Georg (Klapper)
Magdeburg (Sachsen-Anhalt) Leprosenhaus St. Georg, Aussätzigenhof (Klapper) Südwestlich vor der Stadt. (Klapper) Vor 1170 (1291) (Klapper) Eigentum der Seidenkrämer (Klapper) // 1812: Abgerissen (Klapper) Georg (Klapper)
Mainbernheim (Bayern) Siechenhaus (Klapper)   Vor 1510 (Klapper)    
Mainburg (Bayern) Leprosenhaus Bei der Michaelskapelle (Klapper) nach 1679 erweitert    
Mainz (Rheinland-Pfalz) Aussätzigen-Hospital, Gutleuthof (Klapper) Vor dem Gautor, Nähe Rodelberg. (Klapper) // Auf den ältesten bekannten Stadtansichten ist vor dem Gautore, wo südwestlich die nach Marienborn führende Straße die alte Landwehr durchquert, ein Leprodochium eingezeichnet. (Archiv Staerk) 1261 Ersterwähnung (Klapper) // 1261 Ersterwähnung  (Archiv Staerk) Später Pesthaus. (Klapper) Georg (Archiv Staerk)
Malsch (Baden-Württemberg) Aussätzerhäuser (Turowski)        
Marbach (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) An der Wildermuthstraße (Klapper) 1574 (Klapper)    
Marburg I (Hessen) Untere Sieche für Männer. (Klapper) Am Zahlbach vor dem Weidenhäuser Tor. (Beck, Klapper) 1335 (Klapper) // 1334: Urkundliche Ersterwähnung der sogenannten Unteren Sieche für Männer, ihrer dem hl. Jost geweihten Kapelle und eines Friedhofes. (Beck) 1993 Kapelle dient heute gottesdienstlichen Zwecken. (Beck) Jost (Beck, Klapper)
Marburg II (Hessen) Obere Sieche für Frauen. (Beck, Klapper) Am Zahlbach vor dem Weidenhäuser Tor. (Beck, Klapper) 1335: Errichtung der Oberen Sieche für Frauen mit einer Kapelle und einem Friedhof. (Beck) Kapelle zum Wohnhaus umgebaut. (Klapper)  
Markdorf (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus, Gutleuthaus am Feld (Klapper)   1510 (Klapper)    
Markt Indersdorf-Siechhäusern (Landkreis Dachau, Bayern) Die armen veltsiechen (Klapper) Bei Staßbach (Klapper) 1166 (?) (Klapper) // Der Ort wurde 1435 als „Siechhauß“ erstmals erwähnt. Dem Namen nach handelte es sich um ein Siechenhaus für Leprakranke. (Wikipedia)    
Marsberg (Hochsauerlandkreis, NRW) Leprosorium, Siechenhaus Vor dem Diemeltor am Weg nach Paderborn und Warburg. (Klapper) 1348 (Klapper)   Josef
Mayen (Rheinland-Pfalz) Leprosenhaus (Klapper)   1355 (Klapper) // 1355 Urkundliche Ersterwähnung (Staerk, Uhrmacher) 1707 Aufgehoben (Klapper)  
Medebach (Hochsauerlandkreis, NRW) Leprosenhaus, Klapperhaus Vor dem Niederen Tor. (Klapper) 13. Jh. (Klapper)    
Meerbusch-Büderich (bei Düsseldorf, NRW) Siegenhaus (Uhrmacher) Im Weitzfeld an der Holländischen Straße auf einem Grundstück des Wanheimerhofes. Uhrmacher) Keine Erwähnung (Uhrmacher) 1672 Im Krieg zerstört. (Uhrmacher)  
Meersburg (Bodenseekreis, Baden-Württemberg) Lepraschau, Leprosenpflege (Klapper)   1502 (Klapper) // 1524 Es wird Armenleute- und Leprosenpflege genannt. (Staerk)    
Meinhard (Werra-Meißner-Kreis, Hessen) Siechenhaus (Klapper) Vor dem Brückentor (Klapper) // Westlich von Meinhardsruhe unterhalb des jetzigen Kiefernwaldes dicht an der später  zwischen Neurode und Grebendorf  verlaufenden Gemarkungsgrenze. Die Anlage lag auf dem Grundstück, das seit 994 im Besitz des Eschweger Kanonissenstiftes St. Cyriakus der Benediktinerinnen war. (Beck) 1673: Noch erwähnt. (Beck, Klapper)    
Meiningen (Thüringen) Siechenhaus. (Klapper)   13. Jh. (Klapper)    
Melchingen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)        
Melle (Landkreis Osnabrück, Niedersachsen) Leprosenhaus (Klapper) Südlich der Stadt (Klapper)      
Mellrichstadt (Landkreis Rhön-Grabfeld, Bayern) Siechen- oder Leprosenhaus für Aussätzige (Klapper)   1356 Erbaut (Klapper)    
Melsungen (Schwalm-Eder-Kreis, Hessen) Guteleuthaus mit Kapelle, Sondersiechenhaus (Klapper) // Siechenhaus, St.-Georg-Hospital (Beck) Vor dem Kasseler Tor an der Fulda. (Beck, Klapper) // Nordwestlich der Stadt in der Nähe des Wedesborn. (Beck) 1470 (Klapper) // 1470 Urkundliche Ersterwähnung des Siechenhauses vor dem Kasseler Tor in einem Zinsregister. (Beck) // (Beck) Armenhaus (Klapper) Georg (Klapper)
Memmingen (Bayern) Siechenhaus (Klapper) Östl. vor der Stadt, an Str. nach Augsburg (Klapper) 1372 (Klapper) Später auch Blatternhaus (Klapper) // Ab 16. Jh. Auch Spital angeschlossen (Klapper) Leonhard (Klapper)
Mengen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)   14. Jh. 1813 Kapelle abgebrochen (Klapper)  
Meppen (Niedersachsen) Den armen luden in den sekenhus, Gertrudenhospital (Klapper)   1458 (Klapper)   Gertrud (Klapper)
Merklingen (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper)   Vor 1510 (Klapper)    
Merzig-Hilbringen (Saarland) Gutleuthaus (Klapper) Westlich von Merzig (Klapper)      
Mesekenhagen-Gristow (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georgs- oder St. Jürgenhospital (Klapper)   1319 (Klapper)   Georg, Jürgen (Klapper)
Messkirch (Baden-Württemberg) Leprosenhaus, Gutleuthaus (Klapper) Außerhalb der Stadt, jenseits der Ablach (Klapper)     Unser lieben Frauen (Klapper)
Metelen (Kreis Steinfurt, NRW) Lazarushaus (Klapper)   1650 (Klapper)    
Michelstadt (Odenwaldkreis, Hessen) Gutleuthaus (Klapper) Außerhalb der Stadt an der Landstraße nach Bad König (Beck, Klapper) 1753:  Urkundliche Ersterwähnung in einem Rißbuch (Beck) 1770 Untergang des Hauses. (Beck)  
Miltenberg (Bayern)   Vor der Stadt, Eichenbühler Straße (Klapper)   Mitte 18. Jh. Nicht mehr bestanden (Klapper)  
Mindelheim (Landkreis Unterallgäu, Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Bei Frauenkapelle, an Str. nach Memmingen (Klapper) 1360 / 1496 (Klapper) Ende 18. Jh. Eingegangen (Klapper) Liebfrauen (Klapper)
Minden (NRW) Domus leprosorum, Armen seken außerhalb der Mauern. (Klapper) Vor dem Simeonstor. (Klapper) Vor 1309 (Klapper) Später allgemeines Armen- und Krankenhaus. (Klapper) // 19. Jh. Gebäude war noch erhalten. (Klapper) Nikolai // Jürgen
Mittenwalde (Landkreis Dahme-Spreewald, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor dem Berliner Tor (Klapper) 1394 (Klapper) 1394 Kapelle neu gebaut (Klapper) // 1805 Hospital hat noch bestanden (Klapper) Georg (Klapper)
Möckmühl (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) Am Kreben (Klapper) 1528 (Klapper)    
Moers (Kreis Wesel, NRW)   Im Westerbruch. (Uhrmacher)      
Möhringen (Baden-Württemberg) Leprosorium (Klapper) An Straße nach Engen, auf rechtem Donauufer (Klapper) 1584 (Klapper)    
Mölln (Kreis Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein) St. Jürgenspital (Klapper) Vor dem Steintor (Klapper) 1289 (Klapper)    
Mönchengladbach (NRW) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt an der Schiehsroden. (Uhrmacher) 1603 (Klapper) // 1603: Urkundliche Ersterwähnung in der Leprosenordnung des Herzogtums Jülich. (Uhrmacher)    
Monschau (NRW) Under des Leprosenhauß (Klapper) // Leprosen hauß (Uhrmacher) An der Rur (Uhrmacher) 1596/1597 Urkundliche Ersterwähnung in einer Rentmeisterrechnung (Uhrmacher)    
Moosburg a.d. Isar (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Am Helfenbrunn (Klapper) 1313 / 1359 (Klapper)    
Moringen (Landkreis Northeim, Niedersachsen) Nikolaus-Hospital (Klapper) Kapelle vor dem Einbecker Tor (Klapper)     Nikolaus (Klapper)
Mörsch (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)   1596 (Klapper)    
Mosbach (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper) Nordöstlich vor der Stadt (Klapper) Um 1430 (Klapper)    
Mühldorf (Bayern)   Bei der "Sauschwemme" (Klapper) Um 1400 / 1428 (Klapper) 1811 Wegen Baufälligkeit aufgelöst (Klapper)  
Mühlhausen I (Unstrut-Hainich-Kreis, Thüringen) Hof für Sondersiechen. (Klapper) In Aemilienhausen. (Klapper) 1343 (Klapper)    
Mühlhausen II (Unstrut-Hainich-Kreis, Thüringen) Leprosenhaus (Klapper)   15. Jh. (Klapper)    
Mühlheim a. d. Donau (Baden-Württemberg) Gutleuthaus, Leprosorium (Klapper) Außerhalb der Stadt (Klapper)   Armenhaus (Klapper)  
Mülheim a. d. Ruhr (NRW)     1594 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher)    
Mülheim-Kärlich und Urmitz (Verbandsgemeinde Weißenthurm, Rheinland-Pfalz) Zum guten Mann, Siechenhaus (Uhrmacher, Klapper) // Aussätzigenhaus zum Hl. Nikolaus. (Uhrmacher) Am Rheinufer bei Urmitz (Klapper) // In der Pfarrei Kärlich, direkt am Rhein in der Nähe von Mühlheim, dort auf einem Hügel innerhalb eines bedeutenden vorgeschichtlichen Ringwalls. (Uhrmacher) 1399 (Klapper) // 1389 Urkundliche Ersterwähnung in einem Kartular der Koblenzer Karthause. (Uhrmacher) 1666 Von Koblenzer Leprosen übernommen / 1746 Kapelle neu erbaut / 1750 leer (Klapper) // Nach 1785 Siechenhaus und Kapelle verfielen; die Kapelle wurde später erneuert und besteht bis heute. (Uhrmacher) Nikolaus (Klapper)
Münchberg (Bayern) Siechenhaus (Klapper) An Straße nach Hof (Klapper) 1451 (Klapper) 1790 Abgerissen (Klapper)  
Müncheberg (Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor dem Küstriner Tor (Klapper) 1574 (Klapper) 1835 Vergrößert (Klapper) Georg (Klapper)
München I (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) An Gasteig (Klapper) 1213 / 1259 / 1570 (Klapper) 1859 Verlegt ins ehemal. Irrenhaus Giesing (Klapper) Nikolai (Klapper)
München II (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Schwabing (Klapper) 1386 / 1480 (Klapper) Später Armenhaus (Klapper) Nikolai (Klapper)
Munderkingen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper) Am Weg nach Rottenacker (Klapper) 1383 (Klapper) 1824 Kapelle abgebrochen (Klapper) Jakob (Klapper)
Münnerstadt (Bayern) Sondersiechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1340 (Klapper)    
Münsingen (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) am Weg nach Auingen (Klapper) 1554 (Klapper)    
Münster - Kinderhaus (NRW) Domus leprosorum (Klapper) 5 km nördlich vor der Stadt an der Gabelung zweier Fernhandelswege. (Klapper 1333  Urkundliche Ersterwähnung (Pieper, Klapper) Ab 1662 Gebäude ist Waisen- und Arbeitshaus für Kinder und Jugendliche, zwischenzeitlich auch Isolierhaus (Pest/Ruhr) // 1682 Als städt. Armenhaus erwähnt. // 2017 Lepramuseum. (Klapper) Gertrud von Nivelles, Elisabeth (Pieper)
Münstermaifeld (Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz) Siegheusgen (Uhrmacher)   1685: Urkundliche Ersterwähnung.in einer Flurbezeichnung "ahm Siegheusgen", Existenz ist ungesichert. (Uhrmacher)    
Münster-Venne (NRW) Leprosenhaus 14 km südwestl. vor der Stadt. (Klapper) 1249 (Klapper) Filiale des Magdalenen Hopitals. (Klapper) Johannes der Täufer
Münzenberg (Wetteraukreis, Hessen) Spital St. Nikolaus (Beck) Außerhalb der Stadt (Beck) 1427: Erwähnung des Spitals St. Nikolaus, das vermutlich ein Leprosorium war. (Beck)   Nikolaus (Beck)
Mutterstadt (Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinland-Pfalz) Domus leprosorum, Guten Leute (Klapper) // Domus leprosorum (Archiv Staerk)   1275 Eine Urkunde nennt ein domus leprosorum (Archiv Staerk) Hinter den guten Leuthütten, Bei der Gutleutshütte (Klapper)  
Nabburg (Bayern) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper)      
Nagold (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus, Gutleuthaus (Klapper) Südwestlich vor der Stadt (Klapper) 1447 (Klapper) 1815 Abgebrochen (Klapper)  
Nassau (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz)     Um 1600 Urkundliche Ersterwähnung. (Uhrmacher)    
Nastätten (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz)     Urkundliche Ersterwähnung vermutlich um 1600 (Uhrmacher)    
Nauen (Landkreis Havelland, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor dem Dammtor (Klapper)     Georg (Klapper)
Neresheim (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) Am Weg nach Ohmenheim (Klapper) Um 1500 (Klapper)    
Nettetal-Kaldenkirchen (Kreis Viersen (NRW) Blaten hauß, Syckenhaus (Uhrmacher) Am Hülst, an einem Weg, der noch zu Beginn des 19. Jh. "Blatenhaus Weg" hieß. (Uhrmacher)   1824 Das Syckenhaus ist noch belegt. (Uhrmacher)  
Neubrandenburg (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern) Leprosorium mit St. Georgskapelle (Klapper) Vor dem Treptower Tor (Klapper) 14. Jh. (Klapper) Spital-Kapelle St.Georg, 1. Hälfte des 15. Jahrhundert erhalten (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Neubukow (Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern) Leprosorium (Klapper) Außerhalb der Stadt an der Heerstraße gelegen (Klapper) 1406 (Klapper) 1609 Armenhaus (Klapper) // 1831 Als besonderes Stift bestanden (Klapper) Georg (Klapper)
Neuburg a.d. Donau (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   1543 (Klapper) Mit Spital vereinigt (Klapper)  
Neuenburg (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper) „Extra muros (Klapper) 1465 (Klapper)    
Neuenstein (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper)   1629 Neu erbaut (Klapper)  
Neuerburg (Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz) Leprosenhaus, Siechenhaus (Klapper)   Existenz ist ungesichert.(Staerk, Uhrmacher)   Ohne eigene Kapelle. (Klapper)
Neuffen (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper)   Um 1605 (Klapper)    
Neukalen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georghospital mit Kapelle (Klapper)   1400 (Klapper) 1637/38 Kapelle verwüstet (Klapper) // Hospital um 1850 eingegangen (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Neumarkt / St. Veit (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) In der Hörberiger Str. (Klapper) Ende 15. Jh. (Klapper)    
Neumarkt i.d.Opf. I (Bayern) Siechenhaus (Klapper)   1349 (Klapper) 1504 Zerstört (Klapper)  
Neumarkt i.d.Opf. II (Bayern) Sunder- und Felssiechenhaus (Klapper) Nördl. der Stadt, beim heutigen Krankenhaus (Klapper)   Ab 1806 Krankenhaus / 1841 Abgebrochen (Klapper)  
Neunburg vorm Wald (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   1487 (Klapper) 19. Jh: Armenhaus (Klapper) Anna (Klapper)
Neunkirchen (Saarland Leprosorium Zwischen Neunkirchen und seinem Stadtteil Wellesweiler trägt in der Nähe der Blies eine Quelle den Namen Kotenbrunnen. (Staerk)      
Neuöttting (Bayern) Sondersiechenhaus (Klapper) Am Wöhrd, vor dem oberen Tor (Klapper) 1510 (Klapper)   Anna (Klapper)
Neuruppin (Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor dem Altruppiner Tor (Klapper) 1362 (Klapper) Anfang 19. Jh. Neubau (Klapper) Georg (Klapper)
Neuss (NRW) Domus leprosorum, Sekenhuis (Uhrmacher, Klapper) Vor dem Rheintor am Wege nach Seitzhausen, in der Nähe der Erftbrücke, an der ehemaligen römischen Uferstraße. (Uhrmacher, Klapper) 1346 (Klapper) // 1355 Urkundliche Ersterwähnung  (Uhrmacher) 1712 Schließung (Siechenbande). Der letzte Insasse mußte ins Bonner Leprosorium Auf der Höhe übersiedeln. (Uhrmacher) // 1713: Abgetragen (Klapper) Barbara (Klapper)
Neustadt (Thüringen) Es gibt 3 Sondersieche, Aussätzigenhaus. (Klapper) Außerhalb der Stadt, neben dem Laurentiushospital. (Klapper) 1458 (Klapper) Im 16. Jahrhundert 10 Leute untergebracht (Klapper) Lorenz (Klapper)
Neustadt a. Kulm (Bayern) Feldsiechenhaus (Klapper)   Mittelalter (Klapper) Seit 1774 Spital (Klapper)  
Neustadt a.d. Aisch (Bayern) Siechhaus (Klapper) Vor dem Nürnberger Tor (Klapper) 1561 (Klapper) 1852 Abgebrochen (Klapper)  
Neustadt a.d. Weinstraße (Rheinland-Pfalz) Feldsiechenhaus (Klapper) Außerhalb der Stadt. (Klapper) 14. Jh.: Ersterwähnung (Staerk, Klapper)    
Neustadt a.d.D. I (Bayern)   Am Weg nach Mauern (Klapper) 16 Jh. (?) (Klapper)    
Neustadt a.d.D. II (Bayern) Siechenhaus (Klapper)   1412 / 1457 (Klapper)   Nikolaus (Klapper)
Neustadt am Rübenberge (Niedersachsen) Nikolaistift (Klapper) Vor dem Nikolaitor, nördlich der Stadt (Klapper) Mittelalter (Klapper)   Nikolaus (Klapper)
Neustadt bei Coburg (Bayern) Sondersiechenhaus (Klapper)   1510 (Klapper) Bis 1632 bestanden (Klapper)  
Neustadt in Holstein (Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein) Sekenhus (Klapper) Auf dem Holm (Klapper) 1418 (Klapper)    
Neustadt/Saale (Bayern) Sondersiechenhaus (Klapper)   1250 (Klapper) 1641 zerstört (Klapper)  
Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern) Leprosorium, St. Jürgenhospital mit Kapelle (Klapper)   1421 (Klapper) Später Armenhaus (Klapper) Jürgen (Klapper)
Neuwied-Heddesdorf (Rheinland-Pfalz) Siechensiedlung seit 1162 (Schönhofen)       Nikolaus (Schönhofen)
Nidda (Wetteraukreis, Hessen) Gutleuthaus (Klapper) // Siechenhaus, Vor der Vorstadt Rauna zwischen Karlshof und dem neuen Flutgraben (Klapper) // Auf der Siegwiese zwischen Karlshof und dem neuen Flutgraben. (Beck) 1596 (Klapper) // 1596 Urkundliche Ersterwähnung (Beck) 30-jähr. Krieg Zerstörung (Klapper) // 1634 Das Haus wird von Soldaten des Kardinalinfanten von Spanien eingeäschert. (Beck)  
Nideggen (Kreis Düren, NRW) Siechhaus, Leprose uffm Sandt. (Klapper) // Seighauß, Leprosen uffm Sandt vor Nideggen, Leprosorium. (Uhrmacher) Zwischen Nideggen und Berg, auf dem Weg nach Aschenbroich. (Klapper) // Zwischen Nideggen und Berg vor Nideggen an der Kreuzung der Monschau-Frankfurter- mit der Düren-Trierer-Straße, hier knapp außerhalb des Gebietes der Stadt Nideggen in der Herrschaft Thum. (Uhrmacher) 1632 (Klapper) // 1557  Urkundliche Ersterwähnung in einer Nideggener Prozeßakte, hier werden drei Morgen Land beim seighauß genannt. (Uhrmacher) 1712 Niederlegung (Siechenbande). Einkünfte und Erlös wurden an das Düsseldorfer Hospital übertragen. (Uhrmacher)  
Niederalteich (Bayern) Leprosenhaus "1 Hube pro leprosis" (Klapper)   1263 (Klapper)    
Niederheimbach (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) Leprosenhaus, Siechenhaus (Klapper) Auf dem heutigem Bahnhofgelände (Klapper) // Vermutlich oberhalb des Bahnhofs (Uhrmacher) 1553 Gründung (Klapper) // 1553: Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) 1567 Zuletzt erwähnt (Klapper) // 1673 Letzte Erwähnung des Leprosenhauses (Uhrmacher)  
Niederzier (Kreis Düren, NRW)   Am Heerweg. (Uhrmacher) 1602: Urkundliche Ersterwähnung in einem Pachtvertrag (Uhrmacher) 1644 Das Siechenhaus bestand nicht mehr, da die Parzelle erneut verpachtet wurde. (Uhrmacher)  
Nienborg (Gemeinde Heek, NRW) Klapperhuys, Seeken oder außetzigen hauße zur Nienborgh (Klapper) // Klepperhaus, Leprosenhaus, Melatenhaus (Wermert) Zwischen Heek und Nienborg gelegen. (Klapper) // Heeker Bauerschaft Averbeck (Klapper 2013) // Von Heek aus gesehen vor dem Hof Sporkmann (Wermert) 1510  Stiftung der Nienborger Familie von Keppel (Wermert) Später Armenhaus (Klapper) // 18. Jh. Letzte Erwähnung (Wermert)  
Nordhausen I (Thüringen) Leprosenhaus (Klapper)   13. Jh. (Klapper)   Georgi (Klapper)
Nordhausen II (Thüringen) Leprosenhaus (Klapper)   Vor 1281 (Klapper)   Cyriaci (Klapper)
Nördlingen (Bayern) Siechen-, Sondersiechenhaus (Klapper) Vor dem Baldingen Tor, an der Rothenburger Straße nördl. der Stadt (Klapper) 1289 / 1376 (Klapper) 1647 zerstört / 1690 als Lazarett wieder errichtet (Klapper) Johannis (Klapper)
Northeim (Niedersachsen) St.Georg-Hospital (Klapper) An der Rhume, nahe der Brücke gelegen (Klapper) 1432 (Klapper) Mitte 18. Jh. Neubau, Kapelle erhalten (Klapper) Georg (Klapper)
Nottuln (Kreis Coesfeld, NRW) Leprahus (Klapper) Zum Kloster gehörig. (Klapper)   16./17. Jh. Es sind Insassen bezeugt, die als aussätzig bezeichnet werden. (Klapper)  
Nürnberg I (Bayern) Domus leprosorum (Klapper)   1234 (Klapper)   Johannis (Klapper)
Nürnberg II (Bayern) Siechkobel St.Jobst / Leprosenhaus (Klapper)   1308 / 1338 (Klapper)   Jobst (Klapper)
Nürnberg III (Bayern) Siechkobel / Leprosenhaus (Klapper)   1317 (Klapper)   Leonhard (Klapper)
Nürnberg IV (Bayern) Siechkobel / Leprosenhaus (Klapper)   1344 (Klapper)   Peter und Paul (Klapper)
Nürnberg V (Bayern) Sondersiechenstiftung für Fremde (Klapper)   1394 (Klapper)    
Nürnberg VI (Bayern) Siechenhaus für Feldsieche (Klapper)   1448 (Klapper)    
Nürtingen (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1315 (Klapper) Seit 1861 Krankenhaus (Klapper)  
Oberdiebach-Rheindiebach (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) Leprosorium   Existenz nicht gesichert. (Uhrmacher)    
Oberkirch (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)   14. Jh. (Staerk)    
Oberndorf a. Neckar (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)   1379 (Klapper) Später Armenhaus (Klapper) Leonhard, Hl. Kreuz (Klapper)
Obersießbach (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   nach 1645 (Klapper)    
Oberviechtach (Bayern) Siechenhaus (Klapper)   1593 (Klapper)    
Ochsenfurt (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   14. Jh. / 1477 (Klapper)    
Ochsenhausen (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) Neubau in Goldbach (Klapper) 1608 (Klapper) 1770 Pfründerzahl 18 Personen (Klapper)  
Oebisfelde (Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt) Siechenhaus St. Katharinen (Klapper) In Kaltendorf (Klapper) Vor 1517 (Klapper)   Katharina (Klapper)
Oelde (Kreis Warendorf, NRW) Siechenhaus “mit Aussatz behaftet”. (Klapper) Vor den Toren, heute: Brandenburger Weg. (Klapper) 1687 (Klapper) 1900 Abgebrochen (Klapper)  
Oestrich-Winkel (Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen) Leprosorium   1106 Urkundliche Ersterwähnung (Archiv) // 1109 Urkunde von Bodmann entdeckt. Unmittelbar am rechten Rheinufer soll bei Winkel nach Bodmann das älteste Siechenhaus Deutschlands gestanden haben. Zedler meint, es sei eine Fälschung. (Staerk)    
Oettingen I (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) An der Wörnitzbrücke (Klapper) 1484 (Klapper)   Leonhard (Klapper)
Oettingen II (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Nordöstl. der Stadt, jenseits der Wörnitz (Klapper) 1608 (Klapper) Später Blatternhaus (Klapper) Anna (Klapper)
Offenbach (Hessen) oder Mittenaar - Offenbach (Lahn-Dill-Kreis, Hessen) Siechhaus (Klapper) Vor der Stadt, unweit der Straße von Frankfurt nach Nürnberg (Klapper) // Auf der Ecke der Wald- und Geleitstraße neben der Wasenmeisterei. (Beck) 1603 Es heißt: ein Acker am Sighaus. (Beck) 1670 Es heißt ein acker am sichhauß. (Beck)  
Offenburg (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper) Vor den Stadtmauern (Klapper) 14. Jh. (Klapper) 1882 Zusammen mit Elendenherberge in Armenfonds aufgegangen (Klapper)  
Öhringen (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus (Klapper) Westlich vor der Stadt (Klapper) 1445 (Klapper)    
Oldenburg (Niedersachsen) Sekenhus, huses der utsettischen (Klapper) Vor Hl. Geist, nördlich der Stadt (Klapper) 1345 (Klapper) // 1325 (Turowski)                         1581 Gertruden-Armenhaus (Klapper) // 1838 Abgebrannt, Kapelle erhalten (Klapper) Gertrud (Klapper)
Oldenburg in Holstein (Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein) St. Jürgen-Hospital (Klapper) Vor dem Dolgentor (Klapper) 1325 (Klapper) // Seit 1325 ist „vor dem Dolgentor“ ein mittelalterliches Leprosorium nachweisbar, das „St.-Jürgen-Hospital“ genannt wurde. (Wikipedia)    
Olfen (Kreis Coesfeld, NRW) Tuguriolum (Hütte) für die Leprosen (Uhrmacher)   1661 (Klapper) // 1661: Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher)    
Oppenheim (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) Guten Leute, Siechenhaus (Klapper), Gutleuthäuschen (Turowski) Links von der Straße nach Dienheim vor den Toren der Stadt.(Archiv Staerk) 1297 (Klapper)    
Ortenberg (Wetteraukreis, Hessen) oder Stadtteil von Marburg Gutleutehaus mit Badestube (Klapper) Vor dem Untertor. (Beck, Klapper) 1466 Ersterwähnung (Staerk, Klapper) // 1462 oder 1466 Ersterwähnung eines Gutleuthauses vor dem Untertor. (Beck)    
Oschatz (Sachsen) Hospital mit Georgskapelle (Klapper)   Vor der Reformation: Urkundliche Ersterwähnung (Klapper)   Georg (Klapper)
Oschersleben (Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt) Hospital St. Georg, Jürgenhof (Klapper) Am Südende des Dammes (Klapper) 1219/1252 (Klapper) 1575 Abgerissen und neu erbaut, Kapelle (Klapper) // 1794 Abgetragen (Klapper) Georg (Klapper)
Osnabrück (Niedersachsen) Domus leprosorum, Siechenhaus (Klapper) Nordöstlich der Stadt, a.d. Süntelbecke, heute Poggenbach, vor dem Hasetor (Klapper) 1278 (Klapper) Ab 1770 Gast- und Kaffeewirtschaft, heute Handwerkskammer. (Klapper) Maria (Klapper)
Osterburg (Landkreis Stendal,Sachsen-Anhalt) Leprosenhaus, St. Georgshospital (Klapper) Vor dem Stendaler Tor (Klapper) 1397 (Klapper) 1636 Abgerissen (Klapper) Georg (Klapper)
Osterhofen (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) Mittelalter (Klapper)    
Osterode am Harz (Landkreis Göttingen, Niedersachsen) Siechenhof (Klapper) Westlich der Stadt, am Rötteberg, an der Sösenbrücke (Klapper) 1360 (Klapper) 1864 Altenheim (Klapper) // Später Neubau als zweigeschossiger Fachwerkbau (Klapper) Eobaldi (Klapper)
Osterwieck (Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt) Siechenhaus (Klapper)   15. Jh. (Klapper)    
Ottobeuren (Bayern) Sondersiechenhaus (Klapper) An Str. nach Memmingen (Klapper) 1324 / 1534 (Klapper) Später Hospital (Klapper)  
Ottweiler (Landkreis Neunkirchen, Saarland) Siechenhaus, Gutleuthaus (Klapper) // Gutleuthaus (Uhrmacher) Am alten St. Wendeler Weg gelegen. (Klapper, Uhrmacher)) Im 30-jähriger Krieg: Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher)    
Paderborn (NRW) Siechenhaus S, leprosis pauperisbus probe Balhorne. (Klapper) Vor dem Westerntor (Klapper) 1333 (Klapper) 1740 Armenhaus (Klapper) Georg
Pantelitz-Pütte (Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern) Den Aussätzigen bei Pütte, St. Jürgenshaus (Klapper) Kapellenberg, zwischen den alten Kirchendörfern Pütte und Pantelitz gelegen (Klapper) 1336 (Klapper) 1559 Letzte Erwähnung (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Pasewalk (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) Georgenhospital für Aussätzige mit Kapelle, 1491 erwähnt (Klapper) Vor dem Prenzlauer Tor (Klapper) 1408 (Klapper) 1657 Niedergebrannt (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Passau I (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) bei Biburg 1160 (Klapper) 1637 Neu gebaut (Klapper) // 1970 Abgerissen (Klapper) Aegidius (Klapper)
Passau II (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Heutiges Bahnhofsgelände (Klapper) Mittelalter (Klapper)    
Passau III (Bayern) Siechenhaus (Klapper) Beiderwiese (Klapper)     Ursula (Klapper)
Passau IV (Bayern) Siechenhaus (Klapper) Im Burgholz (Klapper)      
Pegnitz (Bayern) Siechenhaus (Klapper)   1402 (Klapper)    
Peine (Niedersachsen) Siechenhaus, Horst-Stiftung (Klapper)   Mittelalter (Klapper) 19. Jh. Armenhaus (Klapper)  
Penkun (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georgenhospital (Klapper) Vor dem Stettiner Tor (Klapper)   1712 Abgebrannt (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Perleberg (Landkreis Prignitz, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor dem Parchimer Tor (Klapper) 1316 (Klapper)   Georg (Klapper)
Pfaffenhofen a.d. Ilm (Bayern)   Vor der Stadt, an der Straße nach München (Klapper) Ende 15. Jh. (Klapper) 1805 Abgebrochen (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Pfarrkirchen (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   16. Jh. (Klapper) 1962 Wegen Straßenerweiterung abgebrochen (Klapper) Alexius (Klapper)
Pforzheim (Baden-Württemberg) Leprosenhospital (Klapper)   1348 (Klapper, Staerk)   Georgen (Klapper)
Pfreimd (Bayern) Siechenhaus (Klapper) Östl. der Stadt, jenseits der Pfreimd an Gabelung der Str. nach Weinberg / Trausnitz (Klapper)     Johannis (Klapper)
Pfullendorf (Baden-Württemberg) Leprosenhaus, Gutleuthaus (Klapper) Auf freiem Feld, westlich der Stadt. (Klapper) Vor 1346 (Klapper) // 1346 (Staerk) 1859 Vereinigung Spital- und Leprosenfonds (Klapper) // Seit 1876 Gastwirtschaft. (Klapper) Katharina (Klapper)
Pfullingen (Baden-Württemberg) Arme Feldsieche, Gutleuthaus (Klapper) Weit außerhalb an Arbachmündung (Klapper) 1289 (Klapper) 1609 Leer und vermauert (Klapper) // 1740 Abgebrochen (Klapper) Katharina // Pantaleon
Plau am See (Landkreis Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern) Siechenhaus, St. Georgshospital mit Kapelle (Klapper)     Kapelle bis 17. Jahrhundert bestanden (Klapper) Georg (Klapper)
Plauen (Vogtlandkreis, Sachsen) Leprosenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1255 (Klapper)    
Plettenberg (NRW Leprosenheim (Klapper) Am Untertor unmittelbar an der Stadtmauer. (Uhrmacher)     Nicolai (Klapper)
Plochingen? (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper)   1366 (Klapper)    
Potsdam (Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor dem Kietztor (Klapper) 1486 (Klapper) 1545 Kapelle abgerissen (Klapper) Gertrud (Klapper)
Pottenstein (Bayern) Siechenhaus (Klapper)     Später Bürgerhospital (Klapper)  
Prenzlau (Landkreis Uckermark, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor dem Schwedter Tor (Klapper) 1325 (Klapper)   Georg (Klapper)
Pritzwalk (Landkreis Prignitz, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1300 (Klapper)   Georg (Klapper)
Pulheim (Rhein-Erft-Kreis, NRW) Siechenhaus (Klapper)   1527 (Klapper) // 1527: Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) 1712 (vermutlich): Niederlegung in Folge des Prozesses gegen die Große Siechenbande. (Uhrmacher)  
Pulheim-Brauweiler (Rhein-Erft-Kreis, NRW) Leprosorium Das Siechenhaus wurde neben der Sakristei errichtet. (Uhrmacher) 1567 bis 1579 Ersterwähnung (Uhrmacher)    
Putlitz (Landkreis Prignitz, Brandenburg) Hospital (Klapper)   1492 (Klapper)   Georg (Klapper)
Quakenbrück (Landkreis Osnabrück, Niedersachsen) St. Antoni-Armen- und Siechenhaus (Klapper)   1354 (Klapper)    
Quedlinburg (Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt) Leprosenhaus, Johannes-Hospital (Klapper) Am Bleichenberg (Klapper) 1229 (Klapper)   Johannes (Klapper)
Querfurt (Saalekreis, Sachsen-Anhalt) Sondersiechenhaus, St.Georg-Hospital (Klapper) Am Steintor (Klapper)     Georg (Klapper)
Radebeul (Landkreis Meißen, Sachsen)          
Radevormwald (NRW) Siechenhaus (Klapper) ?        
Rain a. Lech (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Vor dem Schwabtor (Achtor) an Str. nach Donauwörth (Klapper) 1481 (Klapper) 1632 Wegen Festungsbauten abgebrochen (Klapper)  
Rambin auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) St. Jürgenhaus, Leprosorium (Klapper) Bei dem Kirchdorf Rambin gelegen (Klapper) 1334 (Klapper) Besteht heute noch als Altenheim (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Ramstein (Ramstein-Miesenbach, Landkreis Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz) Gutleuthaus, Kotten (Klapper)   1600 (Klapper) // 1600: Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) // 1600 Wort Gutleuthaus wird erwähnt, angrenzendes Gelände hat die Bezeichnungen Kottengarten, Kottenbruch, Kottenwiesen (Staerk)    
Rastatt (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)     Später Spital (Klapper)  
Rathenow (Landkreis Havelland, Brandenburg) Hospital (Klapper) Nahe dem Jederitzer Tor (Klapper)   1591 Verbrannt (Klapper) // 1609 Als Armenhaus neu errichtet (Klapper) Gertrud (Klapper)
Ratingen-Aaper Wald (Kreis Mettmann, NRW) Siechenhaus (Klapper) // Liesgensbrücker Siechenhaus, Siechenhaus am Aap (Uhrmacher) Im Süden der Stadt auf dem linken Ufer des Schwarzbachs an der Liesgenbrücke beim Aaper Wald in der Nähe der Fahnenburg; dort an der Kreuzung der Ratingen-Düsseldorfer Landstraße mit dem Weg nach Bauenhaus (Uhrmacher) 1492 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher, Klapper) 1712 Niedergelegt im Zusammenhang mit den polizeilichen Untersuchungen der Straftaten der Großen Siechenbande. Das Leprosium hatte als Schlupfwinkel der Bande gedient. (Uhrmacher) Maria, Lazarus (Klapper)
Ratingen-Hollenter (Kreis Mettmann, NRW) Hollenter Siechenhaus (Uhrmacher) Nordöstlich der Stadt im Wald im sogenannten Hollenter in der ehemaligen Honschaft Eggerscheidt. (Uhrmacher) 1579/1580 Urkundliche Ersterwähnung in einer Rechnung. (Uhrmacher) 1712 Niedergelegt im Zusammenhang mit den polizeilichen Untersuchungen der Straftaten der Großen Siechenbande. Das Leprosium hatte als Schlupfwinkel der Bande gedient. (Uhrmacher)  
Ratzeburg (Kreis Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein) St. Jürgen-Hospital (Klapper) Am St. Georgsberg (Klapper) 1289 (Klapper) St. Georgskirche (Klapper)  
Ravensburg I (Baden-Württemberg) „Leprosi", Leprosenhaus An Straße zur Schussenbrücke (Klapper) 1279 (Klapper) Vor 1450 verlegt an die Straße nach Weingarten (Klapper) Georg (Klapper)
Ravensburg II (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper) An Straße nach Weingarten (Klapper) 1454 (Klapper) 1826 Kapelle abgebrochen (Klapper) Hl. Kreuz (Klapper)
Recklinghausen (NRW) Siechenhaus (Klapper) // Zeyckenhuse, Dat husken maleden. (Uhrmacher) An der Grenze der städtischen feldmark, in der Nähe der Landwehr am sogenannten Segensberg jenseits Hochlar. (Uhrmacher) 1527 (Klapper) // 1522 Urkundliche Ersterwähnung in einer Stadtrechnung. (Uhrmacher)    
Rees (Kreis Kleve, NRW) Melatenhof (Klapper) // Blatenhuys (Uhrmacher) An der Kreuzung des heutigen Melatenwegs mit der Haldener Straße, die von Kleve nach Wesel führt. (Uhrmacher) 1429 Urkundliche Ersterwähnung in einem Schöffenbrief (Uhrmacher) 1738 Verkauf des Leprosoriums für 401 Reichstaler. (Uhrmacher)  
Regensburg I (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   1266 / 1333 (Klapper)   Nikolaus (Klapper)
Regensburg II (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   1286 / 1296 (Klapper) Bis 1633 Bestanden (Klapper) Lazarus (Klapper)
Regensburg III (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   1320 (Klapper)    
Regensburg IV (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   14. Jh. (Klapper)    
Rehna (Landkreis Nordwestmecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern) Siechenhaus (Klapper) Vor dem Bülower Tor (Klapper) 1541 (Klapper)   Georg, Jürgen (Klapper)
Reichelsheim (1. Odenwaldkreis oder 2. Wetteraukreis, Hessen) Gutleuthaus (Beck)   Hinweis auf ein Gutleuthaus in einem populären Zeitschriftenaufsatz von Höreth. (Beck)    
Reichenau (Baden-Württemberg) Leprosenhaus, Leprosenpflege (Klapper)     Gemeinsames Leprosenhaus mit den Gemeinden Allensbach, Kaltbrunn (Klapper) // 1842 Leprosenfonds mit Waisenfonds und Armenkasse vereinigt (Klapper)  
Reichenbach (Vogtlandkreis, Sachsen) Siechenhaus für Aussätzige (Klapper)        
Reinheim (Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen) Höreth erwähnt ein Gutleuthaus (Beck)        
Remagen (Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) Domus leprosorum (Klapper) // Domus leprosorum oder Sieghäuhsgen (Uhrmacher) Außerhalb der Stadt am Elendsbronnen. (Klapper) // Am Elendsbronnen, einer Quelle der städtischen Wasserleitung.  (Uhrmacher, Archiv Staerk) 1347 (Klapper) // 1347: Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) 1670 Letzte Erwähnung des Siechenhauses im Lagerbuch der Stadt. (Uhrmacher) // 1670 Leprosorium taucht als seeghäuhschen oder sieghäuhsgen auf. (Archiv Staerk)  
Renchen (Baden-Württemberg) Gutleuthaus, Malazhaus (Klapper)   1313 (Staerk)    
Rendsburg (Schleswig-Holstein) St. Jürgen-Hof (Klapper) Im Dorfe Vinzier nördlich der Stadt (Klapper) 1465 (Klapper)    
Reutlingen I (Baden-Württemberg) "Leprosi" Feldsiechenhaus, Sondersiechenhaus (Klapper) Bei St. Peter, außerhalb der unteren Vorstadt (Klapper) 1289 (Klapper) Später Armenhaus (Klapper) Katharina (Klapper)
Reutlingen II (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper)   Mitte 14. Jh. (Klapper)    
Rheda-Wiedenbrück (NRW) Domus leprosorum (Klapper) In Wiedenbrück vor dem Ostentor, auf der Schafheide. (Klapper) 1504 (Klapper) Nach 1617 Eingegangen (Klapper) // 1787 Abgebrochen (Klapper) Georg, Antonius, Katharina (Klapper)
Rheinbach (Rhein-Sieg-Kreis, NRW) Siechenhusern (Uhrmacher) Nordwestlich der Stadt, weit vor dem Dreeser Tor an der Aachen-Frankfurter-Heerstraße. (Uhrmacher) 1525 Urkundliche Ersterwähnung im Flurnamen up der Aicherstrasse ahn den Siechenhusern (Uhrmacher)    
Rheinbach-Neukirchen-Kurtenberg (Rhein-Sieg-Kreis, NRW)     Zwischen 1678 und 1712 Ein Register der Pfarrkirche zu Wesseling erwähnt Sieche aus Curten, darunter 13 Kinder von Leprosen. Als Paten der Täuflinge erscheinen u.a. Leprose aus Curten. (Uhrmacher)    
Rheinberg (Kreis Wesel, NRW) Sieckhuyss (Uhrmacher) Aen der Nyer weyen by den sieckhuyss buyten Berck. (Uhrmacher) 1504 Urkundliche Ersterwähnung in einer Flurbeschreibung. (Uhrmacher)    
Rheinberg-Orsoy (NRW) Melatenhaus für Aussätzige (Klapper) // Melaiten huysse lanx der Beicke oder Dat Belaeten huyß (Uhrmacher) Am Abhang des Außenwalles der Stadtbesfestigung zum Lohbach; dort direkt am Rhein auf der Moerser Seite. (Uhrmacher) 1502 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) Beginn des 17. Jh. Das Haus wurde vermutlich beim Ausbau der Festung niedergelegt. (Uhrmacher)  
Rheinbischofsheim (Baden-Württemberg) Leprosenfonds (Klapper)     Später in Armenfond übernommen (Klapper)  
Rheinhausen (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)   1570 (Klapper)    
Rheinzabern (Landkreis Germersheim, Rheinland-Pfalz) Gutleuthaus (Klapper) Nördlich von Rheinzabern (Klapper)      
Ribnitz (Mecklenburg-Vorpommern) St. Georgshospital mit Kapelle, Leprosorium (Klapper)   Nach 1472 neu errichtet (Klapper) 1472 Neu errichtet (Klapper) // Kapelle im 16. Jh. verfallen (Klapper) Georg (Klapper)
Ribnitz-Damgarten (Mecklenburg-Vorpommern) St. Georg- oder St. Jürgenhospital, seit 1402 St. Jürgenkapelle (Klapper)   1352 (Klapper)   Georg, Jürgen (Klapper)
Richtenberg (Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georg- oder St. Jürgenhospital erwähnt (Klapper) Vor  Stralsunder Tor (Klapper) 1340 (Klapper)   Georg, Jürgen (Klapper)
Riedenburg (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Aicholding (Klapper)   1958 Abgerissen (Klapper)  
Riedlingen (Baden-Württemberg) „Zu den Feldsiechen„, Sondersiechen, Gutleuthaus (Klapper) An Straße nach Altheim (Klapper) 1349 (Klapper)   Katharina (Klapper)
Rinteln (Landkreis Schaumburg, Niedersachsen) Siechenhaus (Klapper) Vor dem Seetor (Klapper) 1617 (Klapper) Bis 17. Jh. (Klapper)  
Röbel (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georgenhospital (Klapper)   1577 (Klapper)   Georg, Jürgen (Klapper)
Rodach (Bayern) Haus für Sondersieche (Klapper) An DER Siechbrücke (Klapper)      
Roding (Bayern) Siechenhaus (Klapper)   1568 (Klapper)    
Roggenburg (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Turowski) Zwischen Ober- und Unterwiesenbach (Turowski) 18 Jh. (Turowski)    
Rohrdorf (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)        
Rosenfeld (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper) Im Herrgarten östlich der Stadt (Klapper) 15. Jh. (Klapper) Nach Reformation mit Spital vereinigt (Klapper)  
Rosenheim (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   16. Jh. (Klapper) Bis 1908 Bestanden (Klapper)  
Rostock I (Mecklenburg-Vorpommern) Leprosenhaus (Klapper) Vor dem Steintor (Klapper) 1260 (Klapper) Kapelle im 30jährigen Krieg zerstört (Klapper) Georg (Klapper)
Rostock II (Mecklenburg-Vorpommern) Siechenkirche Hl. Georg, Patronat der Stadt Rostock (Klapper) Rövershagen (Klapper) 1534-1694 (Klapper)   Georg (Klapper)
Roth bei Nürnberg (Bayern) Sondersiechenhaus (Klapper)   1349 / 1531 (Klapper) 1887 Abgebrannt (Klapper)  
Rothenburg o.d.T (Bayern) Leprosenhaus, "uzsetzel hus" (Klapper) Südl. der Stadt über Taubertal, an Straße nach Gebsattel (Klapper) 1329 (Klapper) 1348 Neubau / 1549 Dem Hl.-Geist-Hospital angegliedert / 1688 Zerstört / 1690 Wieder aufgebaut / Seit 1867 Erziehungsanstalt für verwahrloste und verwaiste Kinder (Klapper) Leonhard (Klapper)
Rothenfels (Bayern) alter Siechhobel Häuschen am Pfarrgarten      
Rottenburg (Baden-Württemberg) Feldsieche, Feldsiechenhaus, Gutleuthaus (Klapper) Am Wald zwischen Schadenweiler und Rohrhalden (Klapper) 1352 (Klapper) Später Armenhaus (Klapper) Katharina (Klapper)
Rottweil (Baden-Württemberg) Feldsiechenhaus (Klapper) Vor der Stadt westlich der Königstraße (Klapper) 1298 (Klapper) Heute Wohn- bzw. Geschäftsgebäude (Turowski) Allerheiligen (Klapper)
Rötz (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Östl. der Stadt am Weg nach Waldmünchen (Klapper)   Krankenhaus / 1882 Abgebrochen (Klapper)  
Rövershagen (Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern) Siechenkirche Hl. Georg, Patronat der Stadt Rostock (Klapper)   1534-1694 (Klapper)    
Rüdesheim (Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen) Sieghaus (Uhrmacher, Beck) Vor dem Eibinger Tor an einem ehemaligen Wasserlauf, dem sog.  Engergraben. Auch nach dem Urkataster von 1874/75 lag das ehemalige Leprosorium an dieser Stelle. (Uhrmacher) // Jenseits des Eibinger Tores am alten Wasserlauf "Engersgraben". (Beck) 1740 Urkundliche Ersterwähnung. (Uhrmacher) // 1740:  Urkundliche Ersterwähnung des Sieghauses mit eigenem "Todtenhof" jenseits des Eibinger Tores am alten Wasserlauf "Engersgraben". (Beck) // 1740 urkundlich im Giftbuch (Beck?) 1840 Spätestens um diese Zeit muß das Haus untergegangen sein. (Beck)  
Rudolstadt (Thüringen) Hospital (Klapper)   Vor 1484 (Klapper)   Lazarus (Klapper)
Runkel (Landkreis Limburg-Weilburg, Hessen)     1693 Ersterwähnung (Staerk)    
Rüthen (Kreis Soest, NRW) Siechenhaus An der Möhne, westlich der Harrinker Brücke. (Klapper) 1550 (Klapper) 1620 Verfallen // 1642 Neu aufgebaut // 1761/1762 Abgerissen (Klapper) Siechenkapelle (Klapper)
Rüthen-Kallenhardt (Kreis Soest, NRW) Seekenhaus, Sekenhüsken (Klapper) Bei Kallenhardter Mollen. (Klapper) 1563 (Klapper)   Siechenkapelle (Klapper)
Saalfeld (Thüringen)   Erfurter Fernweg außerhalb der Stadt; am Blankenburg (Klapper) 1264(?) / 1337 (Klapper) 1911 Bis auf Kapelle abgebrochen. (Klapper) Martin (Klapper)
Saarbrücken (Saarland) Siechenhaus, Koden, Kotten (Klapper) Im Tiefental, am Breitenbach, Nähe Deutschmühle (Klapper)   17. Jh. Verfallen (Klapper) St Georg Bruderschaft?  (Klapper)
Saarbrücken-St. Johann an der Saar (Saarland) Koden, Siechenhaus (Klapper)   1442 (Klapper)    
Säckingen (Baden-Württemberg) Leprosorium (Klapper) An Straße Basel-Zürich, beim Dorf Stein. (Klapper) 13. Jh. (Staerk, Klapper) Ende 18. Jahrhundert Auflösung, Stiftung mit Spital vereinigt. (Klapper)  
Sagard auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) Leprosenhaus (Klapper)   1352 (Klapper)    
Salem (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)        
Salzkotten (Kreis Paderborn, NRW) Siechenhaus Vor der Stadt (Klapper) 1656 (Klapper)    
Salzwedel (Altmarkkreis,Sachsen-Anhalt) Leprosorium, St. Georg-Hospital (Klapper) Vor der Stadt, am südöstlichen Ende der Perwer (Klapper) 1241 (Klapper)   Georg (Klapper)
Sandau (Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt) Domus leprosorum (Klapper) Auf dem Gutleutefeld, Gotenfelde (Klapper) 1308 (Klapper)    
Sangerhausen (Landkreis Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt) Leprosenhaus, Georgshof (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1252 (Klapper)   Georg (Klapper)
Saulgau (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper)   1450 (Klapper) 1784 Verkauf des Hauses (Klapper) Unser Lieben Frauen (Klapper)
Scheer (Baden-Württemberg) Aussätzige, Gutleuthaus (Klapper)   1531 (Klapper)   Georg (Klapper)
Scheßlitz (Bayern) Siechhaus (Klapper)   1398 / 1425 (Klapper)    
Schiffweiler (Landkreis Neunkirchen, Saarland) Leprosorium (ungewiß): Jedoch Unterbringung von Pestkranken im 30ig-jährigen Krieg. (Staerk)        
Schiltach (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus (Klapper)   1590 (Klapper)    
Schlatt (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)   Um 1228 (Klapper) 1362 An Johanniterorden verkauft (Klapper)  
Schleswig I (Schleswig-Holstein) Siechenhospital (Klapper) Stadtteil St. Jürgen (Klapper) 1344 (Klapper)    
Schleswig II (Schleswig-Holstein) Laurentius-Hospital, Sikenhus, Leprosenhaus St. Georg (Klapper) Galberg (Klapper) 1392 (Klapper)    
Schleswig III (Schleswig-Holstein) Kapelle St. Jürgen und St. Jobst (Klapper) Am Hesterberg (Klapper) 15. Jh. (Klapper)    
Schlier (Baden-Württemberg) Sondersieche (Klapper)   1635 (Klapper) Später Armenhaus (Klapper)  
Schlierbach (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)   Vor 1384 (Klapper)    
Schlitz (Vogelsbergkreis, Hessen) Siechenhaus (Klapper) // Leprosenhaus (Beck) Vor der Stadt auf dem Haidberg. (Klapper) 1589 (Klapper) // 1589 in einer Urkunde (Beck) 1712 Abgebrochen (Beck, Klapper)  
Schlotheim (Unstrut-Hainich-Kreis, Thüringen) Siechenhaus (Klapper)   1618 (Klapper)    
Schlüchtern (Mainz-Kinzig-Kreis, Hessen) Siechenhaus (Klapper) // Aussätzigenhaus (Beck) Vor der Stadt, südwestlich an der Kinzig (Klapper).// Außerhalb des Ortes am Röther Wasser und an einer Straße. (Beck) 1399: Urkundliche Ersterwähnung des Aussätzigenhauses. (Beck) // 1672 Ersterwähnung (Staerk) Ende 18. Jh. Verfallen Beck, (Klapper)  
Schmalkaden (Thüringen) Sondersiechenhaus (Klapper)   1594 (Klapper) 1900 Landeskrankenhaus (Klapper)  
Schmölln (Landkreis Altenburger Land, Thüringen) Leprosenhaus (Klapper)        
Schnaittach (Bayern) Siechenhaus (Klapper)   1589 (Klapper)    
Schnakenbek (Kreis Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein) St. Jürgen-Hospital (Klapper) Am Nordufer der Elbe auf dem Sandkrug (Klapper) 1352 (Klapper)    
Schömberg (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1501 (Klapper)    
Schönfließ (Gemeinde Mühlenbecker Land, Landkreis Oberhavel, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor dem Steintor (Klapper)   Mit Kapelle (Klapper) Georg (Klapper)
Schongau (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Am Gehsteig nach Hohenfurch (Klapper) 1660 (Klapper)   Hl. Dreifaltigkeit (Klapper)
Schöppingen (Kreis Borken, NRW)   Klophaus (Klapper)      
Schorndorf (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1456 (Klapper) 1634 zerstört (Turowski) Hl. Kreuz (Klapper)
Schotten (Vogelbergkreis, Hessen) Gutleuthaus (Beck, Klapper) Südöstlich vor der Stadt (Klapper) 16. Jh. (Klapper) // 16. Jh.: Nachweis eines Siechenhauses. (Beck) Heute Städtisches Krankenhaus (Klapper)  
Schrecksbach (Schwalm-Eder-Kreis, Hessen) Siechenhaus (Klapper) // Leprosorium Vor der Stadt zwischen Schönberg und Röllshausen. (Klapper) //  An einem Kreuzwege liegt das Klappergärtchen (Beck) 1583 (Klapper) // 1583 Urkundliche Ersterwähnung (Beck) Armenhaus (Klapper)  
Schrobenhausen (Bayern) Leprosenstiftung mit Leprosenhaus (Klapper) Südl. der Stadt im Vormarkt (Klapper) Um 1450 (Klapper) Bis 1878 bestanden (Klapper)  
Schrozberg-Bartenstein (Landkreis Schwäbisch-Hall, Baden-Württemberg) Leprosorium (Handzettelnotiz)       Georg (Notiz)
Schwabach omus leprosorum (Klapper)   Um 1400 (Klapper) 1876 Abgebrochen (Klapper)  
Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg) Leprosorium (Klapper) Westlich vor der Stadt (Klapper) 1277 (Klapper) Später Armenhaus (Klapper) // 1841 Abgerissen (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Schwäbisch-Gmünd (Baden-Württemberg) Feldsiechenhaus (Klapper) // St. Katharina (Klapper)   1326 (Klapper) 1814: Militärhospital (Klapper) Katharina (Klapper)
Schwalenberg (Kreis Lippe, NRW) Siechenhaus   1589 (Klapper) 1636 Armenhaus (Klapper)  
Schwalmstadt-Ziegenhaim (Hessen) Sondersiechenhaus (Klapper) Vor den Toren der Stadt, heute im Stadtteil Ziegenhain. (Klapper) 1539 (Klapper)    
Schwandorf Siechenhaus (Klapper) Außerhalb der äußeren Naabbrücke (Klapper)      
Schweinfurt I Domus leprosorum versus Swinfurthe (Klapper) Vor der Stadt am Steinweg (Klapper) 1233 / 1294 (Klapper) 1242/43 Zerstört / 1279 Aufgebaut / 1362 Durch Stiftung an Karmeliterorden / 1556 Waisenhaus, dann Armenhaus (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Schweinfurt II   Vor der Stadt, Schultestr. bei Oberndorfer Landwehr (Klapper) 1427 (Klapper)    
Schweinfurt III Siechenhaus (Klapper) Bei Mainberg (Klapper) 1539 (Klapper) 1544 Zerstört / 1557/58 Aufgebaut (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Schwelm (Ennepe-Ruhr-Kreis, NRW) Siechenhaus Östlich der Stadt am Schievelbusch. (Klapper) Es bestand ein Siechenhaus, genauere Angaben sind nicht überliefert. (Uhrmacher)    
Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) St. Jürgenhospital (Klapper)   1288/1298 (Klapper) 1533 Kapelle eingestürzt (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Seehausen: a) Landkreis Stendal) oder b) Ortsteil der Stadt Wandsleben-Börde im Landkreis Börde (Sachsen-Anhalt) Leprosenhaus, St. Georgshospital (Klapper) Vor dem Viehtor (Klapper) 15. Jh. (Klapper) 1547 Aufgehoben (Klapper) Georg (Klapper)
Seeheim-Jugenheim (Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen) Guteleuthaus (Klapper) An der alten Römerstraße (Klapper) // Diverse Angaben 1632, 1641 und 1712 (Beck) 1549 In einer Gemeinderechnung (Beck)    
Selb Siechhaus, Aufnahme von Leprosen (Klapper) Vor dem Erkersreuther Tor (Klapper) 16. Jh.    
Seligenstadt (Landkreis Offenbach, Hessen) Siechenhaus (Klapper) Niederfeld: nördlich der Stadt am Main vor dem Steinheimer Tor (Beck) 1596 (Klapper) // 1536 in einer Flurbezeichnung (Beck)    
Senden (Kreis Coesfeld, NRW) Leprosorium ?   Angeblich im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Pest 1624/25 wurde im Dorf eine Quarantänezone namens „Klapperhagen“ eingerichtet, um die heutige Eintrachtstraße. (Bernhardt)    
Sendenhorst (Kreis Warendorf, NRW) Geringes Leprosenhäuslein (Klapper) // Siechenhusen in der ailche (Uhrmacher) Vor der Westerpforte der Stadtbefestigung, auf einer Karte Ende des 18. Jh. verzeichnet. (Uhrmacher) 1455: Urkundliche Ersterwähnung in den Stadtrechnungen: Hus in der ailche, da die ußsetzigen lude innen wonent. (Uhrmacher) 1722 Letzte Erwähnung. (Uhrmacher)  
Seßlach Mons leprosorum (Klapper)   1361 (Klapper) Siechkapelle (Klapper) Nikolaus oder Rochus (Klapper)
Sibratshofen Leprosenhaus (Klapper) An der Weidach erweitert (Klapper) 1616 (Klapper)    
Siegburg (Rhein-Sieg-Kreis, NRW) Leprosenhaus (Klapper)    Vor dem Holztor an der Zeithstraße. (Klapper) // Vor dem Holztor am Zinkelpütz (Uhrmacher) 1518: Urkundliche Ersterwähnung in einer Kirchenrechnung (Uhrmacher)    
Siegen (NRW) Melaatshus, Plaatshus, Malaten-Häuschen, Siechenhaus, Hus in der ailche ußetzigen lude inne wonent. (Klapper, Uhrmacher) An der Alche (Klapper) // Vor der Kölner Pforte am Ufer der Sieg nahe der Mündung des Alchebaches. (Uhrmacher) 1455 (Klapper) // 1453: Urkundliche Ersterwähnung in einem Güterverzeichnis (Uhrmacher)    
Sigmaringen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper) Beim Dorf Laiz (Klapper)      
Simmern (Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz) Leprosenhaus, Siechenhaus (Klapper) 1900: Laut einem Bericht eine halbe Stunde vor der Stadt. (Uhrmacher) // Die Flurnamen aus den städtischen Almosenrechnungen beziehen sich auf einen Ort ca. 500 m südlich der Stadt. (Uhrmacher)   16. Jh. Siechenhaus ist untergegangen. (Uhrmacher)  
Simmertal (Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz) Gueten leut haus, Siech haus (Uhrmacher) Südlich des Ortes Simmertal (hieß bis in die Neuzeit Simmern bzw. Simmern unter Daun) in Richtung Martinstein. (Uhrmacher) 1570: Urkundliche Ersterwähnung in einer Stiftung an das Gutleuthaus. (Uhrmacher)    
Sindelfingen (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper)   1559 (Klapper)    
Sinzig (Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) Siechenhaus oder Melatenhaus (Klapper) // Westumer Siechenhaus (Uhrmacher) Auf der Straße zwischen Sinzig und Westum auf auf dem Helenenberg, unmittelbar an einem Bach (Klapper, Uhrmacher)   18. Jh. Das Siechenhaus wird niedergelegt.(Uhrmacher)  
Sipplingen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)        
Soest (NRW) Domus leprosorum, Siechenhaus (Klapper) // Domus leprosorum in Marbeke, Die armen leprosen to der Marbecke, Die armen Melaten zur Marbeke. (Uhrmacher) Zwei km westlich der Stadt vor dem Jakobitor in Richtung Ampen bei Marbecke am Hellweg. (Uhrmacher, Klapper) 1251 Urkundliche Ersterwähnung anläßlich einer Schenkung an das Leprosorium. (Uhrmacher) Später Armenhaus (Klapper) // 30-jähr. Krieg Mehrfach verwüstet und schließlich zerstört. (Uhrmacher)  // 7-jähriger Krieg Kapelle zerstört (Uhrmacher, Klapper) Johannes der Täufer, Georg (Klapper) // Maria, Margareta, Johanndes der Täufer  (Uhrmacher)
Solingen (NRW) Sichen Hauß (Klapper, Uhrmacher) 1684/1688: An der Burgerlichen Landstraße nahe bym Schlagbaum. (Klapper, Uhrmacher) Vor 1684/1688 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher)    
Sondershausen (Kyffhäuserkreis, Thüringen) Siechenhaus, Leprosenhaus (Klapper)   1391 (Klapper)    
Sonsbeck (Kreis Wesel, NRW) Siechenhaus oder Nostri leprosi (Klapper) Vor der Stadtbefestigung, außerhalb der Stadtmauer. (Klapper, Uhrmacher)      
Sonthofen (Landkreis Oberallgäu, Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Grüntenstr. 33  (Klapper) 1585 (Klapper) 1834 Mit Spitalstiftung vereinigt. (Klapper)  
Sontra (Werra-Meißner-Kreis, Hessen) Siechenhaus (Klapper) 700 m nördlich der Stadt in der Nähe des Sontrabaches Beck, Klapper) //  An der Straße nach Elbersdorf und 1499 verlegt vor die Neustadt (Beck) 1544 (Klapper)   Nikolaus (Beck)
Spaichingen (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper)   vor 17. Jh.    
Spalt (Bayern) Armensondersichenstiftung (Klapper)   1452 (Klapper)    
Spangenberg (Schwalm-Eder-Kreis, Hessen) St.-Elisabeth-Hospital (Beck) // Sondersiechenhaus (Klapper) Elisabethhospital an der Straße nach Elbersdorf verlegt vor die Neustadt (Klapper) 1388 (Klapper) 1499 Vor die Neustadt verlegt, später Pfründnerhospital (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Speyer (Rheinland-Pfalz) Gutleuthaus, Hospitale leprosorum sancti nicolai. (Klapper) Außerhalb der Stadt, nahe dem Tafelbrunnen, am Weg nach Berghausen. (Klapper) 1473 (Klapper) // 1239 Ersterwähnung (Archiv Staerk)   Nikolaus (Klapper)
Spremberg (Landkreis Spree-Neiße, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor dem Forster Tor (Klapper) 15. Jh. (Klapper)   Georg (Klapper)
Springiersbach (Kloster bei Bengel in der Eifel, NRW) Seichenhaus (Uhrmacher) Auf dem Gelände des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes in Springiersbach, abseits des Klosterberings. Nach dem Urkataster von 1829 überbaute das Gebäude den Springiersbach. (Uhrmacher) Zwischen 1493 und 1529 Erbauung. (Uhrmacher) Vor 1789 Das Siechenhaus wird zu einem reinen Ökonomiegebäude umgebaut. (Uhrmacher)  
St. Georgen (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)     Später Armenhaus (Klapper)  
St. Goar (Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz) Leprosenhaus, Siechenhaus (Klapper)   Die Existenz ist ungesichert. (Archiv Staerk, Uhrmacher)    
St. Wendel (Saarland) Siechenhaus, Gutleutehaus (Klapper) Vor dem unteren Tor der Stadtbefestigung an der Blies. (Uhrmacher) 1505 (Klapper) // 1505: Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) 1610 Abbruch des Siechenhauses und Bau eines neuen Aussätzigenhauses in der Nähe durch die Familie Dahm. (Uhrmacher) // Ab dem 30ig-jähr. Krieg verfiel das Gebäude. (Uhrmacher)  
Stade (Niedersachsen) Siechenhof, Gertrudenstift (Klapper)   1307 / 1319 (Klapper) 1712 Zerstört (Klapper) Gertrud (Klapper)
Stadthagen (Landkreis Schaumburg, Niedersachsen) St. Johannes-Siechenhof (Klapper) Vor dem Niederntor (Klapper) 1312 (Klapper) Ende 16. Jh. Armenhaus / 1980 Restauriert und Nutzung als Wohnhaus (Klapper) Johannes (Klapper)
Stadtoldendorf (Landkreis Holzminden, Niedersachsen) Leprosenhaus (Klapper) Vor dem Burgtor (Klapper)   1875 Bis zu diesem Jahr bestand das Haus (Klapper)  
Staffelstein (Bayern) Siechenhaus (Klapper) Am SW-Ufer des Lauter-Baches (Klapper)   1756 Neu erbaut (Klapper)  
Staufen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus, Gutleuthaus (Klapper) Außerhalb der Ringmauer (Staerk) 13. Jh. (Staerk) Bis 1730 Genutzt / 1786 abgerissen (Klapper) Magdalena (Staerk)
Staufen (Baden-Württemberg) Leprosorium, Seelenherberge (Staerk) Außerhalb der Ringmauer, nördlich der Stadt (Staerk)      
Steinau (Hessen) // (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) Siechenhaus, Aussätzigenhaus (Klapper) Vor dem westlichen Dorfausgang, Nähe Niederdorf (Klapper) 1541 (Klapper)    
Steinbach (Baden-Württemberg) Erwähnung ohne weitere Angaben (Staerk)        
Steinfurt-Burgsteinfurt (NRW) Melatenhaus, Lazarushaus, Klift- und Klepphaus, Siechenhaus (Klapper) // Klepphaus und Kleppgarten, Siechenhaus Lazarushaus, Leprosenhaus, Aussätzigenhaus. (Archiv Rübel) Ca. 600 m nördlich vor der Stadt. (Klapper) // Das Haus lag an der jetzigen Lindenstraße. (Archiv Rübel) // Im Bereich des Kleppgartens nördlich der Stadtmauern. (Weyand) Mitte 15. Jh.: Ersterwähnung (Klapper) // 1554:  Urkundliche Ersterwähnung in einer Rechnung (Archiv Rübel) // Mitte 15. Jh. Gründung (Weyand) 1764 Das Klepphaus wird verkauft. (Archiv Rübel) // 1764: Das verfallene Haus wird abgebrochen (Weyand)  
Steinheim (Kreis Höxter, NRW) Siechenhaus Im Norden (Klapper)      
Steißlingen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)        
Stendal (Sachsen-Anhalt) Leprosenhaus St. Georg (Klapper) Vor dem Ünglinger Tor (Klapper) 1290 (Klapper)   Georg (Klapper)
Sternberg (Landkreis Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern) Domus leprosorum (Klapper)   Vor 1361 (Klapper) Nach 1659 Abgebrochen, Kapelle 1905 abgerissen (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Stetten a. Kalten Markt (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)   1614 (Klapper)    
Stockach (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)        
Stollhofen (Baden-Württemberg) Leprosenfonds (Klapper)     Später in Armenfonds übernommen  
Stralsund I (Mecklenburg-Vorpommern) Leprosorium St. Georgshospital oder St. Jürgenshospital am Strande (Klapper) Vor dem Kniepertor östlich des Friedhofs, Nähe Brunnenaue und Bootsstation (Klapper) 1275 (Klapper) Später Altenheim, zwischenzeitlich waren auch Pestkranke untergebracht (Klapper) Georg / Jürgen (Klapper)
Stralsund II (Mecklenburg-Vorpommern) St. Jürgenhaus (Klapper) Pütte-Pantelitz, Kapellenberg, zwischen den Dörfern als Stralsunder Filiale gelegen (Klapper) 1336 (Klapper)   Georg, Jürgen (Klapper)
Straubing (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   1343 (Klapper)   Nikolaus (Klapper)
Strausberg (Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor dem Landsberger Tor (Klapper) 14. Jh. (Klapper) Mit Kapelle (Klapper) // Im 30jährigen Krieg Spital zerstört (Klapper) Georg (Klapper)
Stromberg (Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz) Leprosorium Zwischen dem Schneckenmühlenweg und der Daxweiler Hohl (Uhrmacher)      
Stühlingen (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt. (Klapper) 1527 (Staerk, Klapper) 1636 Abgebrochen. (Klapper)  
Stuttgart (Baden-Württemberg) Leprosorium ussetzelhaus Südwestlich vor der Stadt (Klapper) 1280 (Klapper)    
Sulz a. Neckar (Baden-Württemberg) Feldsiechenhaus, Sondersiechenhaus, Gutleuthaus (Klapper)   1402 (Klapper) 1611 Letzte Erwähnung (Klapper) Kapelle Unser Lieben Frauen (Klapper)
Tangermünde (Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt) St. Jürgen-Hospital (Klapper) Südlich der Stadt (Klapper)     Georg (Klapper)
Tauberbischofsheim Leprosorium (Klapper) An der Tauberbrücke (Klapper)   1789 Abgerissen (Klapper) Leonhard (Klapper)
Telgte (Kreis Warendorf, NRW) Domus leprosorum (Klapper) Vor dem Münster Tor "up der Hulle buten Telget" (Klapper) 1415 (Klapper) Ende 18. Jh. Aufgehoben // Seit 1844 Rochus Hospital (Klapper) Maria, Rochus, Gertrud, Ursula
Templin (Landkreis Uckermark, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor dem Berliner Tor (Klapper) 1492 (Klapper) 1492 Abgebrannt (Klapper) Georg (Klapper)
Tessin (Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georg/Jürgenhospital (Klapper) Zu Basse, einem Gut bei Tessin (Klapper)   1637 Verwüstet (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Teterow (Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georgskapelle (Klapper)  Vor dem Rostocker Tor (Klapper) 1514 (Klapper) Ende des 17. Jh. St. Georgsarmenhaus (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Tettnang (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus (Klapper)   1555 (Klapper)    
Thiersheim (Bayern) Aussatz erwähnt (Klapper)   1502 (Klapper)    
Tiengen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper) Vor unterem Tor (Klapper) Vor 1500 (Klapper) Später als Spital genutzt (Klapper)  
Titz (Kreis Düren, NRW) Siechenhauß (Uhrmacher) In der Nähe der Ortschaft Höllen (Uhrmacher) 1672 Urkundliche Ersterwähnung in einer Flurbeschreibung. (Uhrmacher) 1712 Abruch des Leprosoriums, erwähnt in einem Rödinger Kirchenbuch. (Uhrmacher)  
Traunstein (Bayern) Leprosenhaus (Klapper)   1431 (Klapper)    
Trendelburg (Landkreis Kassel, Hessen) Sondersiechenhaus (Klapper) Südwestlich der Stadt in Richtung Sielen (Klapper)   Bestand bis Mitte 18. Jahrhundert. (Klapper)  
Trent auf Rügen (Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern) Leprosorium (Klapper)     Zw. 1560 u. 1570 Abgebrochen (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Treuenbrietzen (Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg) Hospital (Klapper) Vor dem Leipziger Tor (Klapper) 1416 (Klapper) 1636 Zerstört (Klapper) // 1713 Neu errichtet (Klapper) Gertrud (Klapper)
Treysa (Schwalm-Eder-Kreis, Hessen) Sondersiechenhaus mit Kapelle (Klapper) Vor der Stadt, auf dem Sande neben der Schwalmbrücke. (Klapper) / 1650 Merian: "auf dem Sande" // Später vor den Toren der Stadt am Schwalmberg an der Niederrheinischen Straße. (Beck) 1494 (Klapper) // 1494  Urkundliche Ersterwähnung in einer Urkunde der Grafschaft Ziegenhain. (Beck) 1792 Erwähnung eines Siechengartens. (Beck) // 1993 Mauerreste am Schwalmberg. (Beck) Wendelin (Klapper)
Triberg (Baden-Württemberg) Leprosenfonds (Klapper)     Später mit Spitalfonds vereinigt (Klapper)  
Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern) St. Jürgenhospital mit Kapelle (Klapper) Vor dem Steintor (Klapper) Vor 1346 (Klapper) 1790 Kapelle abgebrochen (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Trier I (Sankt Jost) (Rheinland-Pfalz) Siechenhaus (Klapper) Außerhalb der Stadt, nahe am Fluss Biewer. (Klapper) // Nördlich von Trier am linken Moselufer unmittelbar vor dem Ortsteil Biewer. (Uhrmacher) 1283 (Klapper) // 1283: Urkundliche Ersterwähnung: der Trierer Domherr Wilhelm von Dawels überträgt den Leprosen in Estrich und Biewer in seinem Vermächtnis je 5 solidi.   (Uhrmacher) 1900 Kapelle noch erhalten. (Klapper) Jost (Klapper) // Joducus, Jost (Uhrmacher)
Trier II (Estrich) (Rheinland-Pfalz) Siechenhaus (Klapper) // Domus leprosum, Leprosen in Engistrich. (Uhrmacher) Estrich, bei Flyen, am Moselufer. (Klapper) // Südlich von Trier am rechten Moselufer zwischen Medard und Karthaus an einem Bach am Fuß des Berges. (Uhrmacher) 1283: Urkundliche Ersterwähnung: der Trierer Domherr Wilhelm von Dawels überträgt den Leprosen in Estrich und Biewer in seinem Vermächtnis je 5 solidi.   (Uhrmacher) 1786 Im Visitationsbericht wird vermerkt, daß früher nur wirkliche Aussätzige aufgenommen worden wären. Jetzt ließ man auch andere unheilbar Kranke zu. (Uhrmacher) // 1900 Als Mühle erhalten. (Klapper)  
Trochtelfingen (Baden-Württemberg) Leprosenheim (Klapper)   16. Jh. (Klapper)    
Trostberg (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) Zwischen Bundesstraße und der Au (Klapper) 1476 (Klapper)    
Tübingen (Baden-Württemberg) Domus leprosorum, Sieche am Feld, Gutleuthaus (Klapper)   1289 (Klapper) Später Armenhaus, Altersheim (Klapper) Unser Lieben Frauen (Klapper)
Tuttlingen (Baden-Württemberg)   Außerhalb bei St. Martinkirche gelegen (Klapper) Vor 1575 (Klapper) 1818 Abgerissen (Klapper)  
Überlingen (Bodenseekreis, Baden-Württemberg) Siechenhaus auf dem Berge, Leprosenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) // Auf dem Berge (Staerk) Um 1250 (Klapper) // 1250 Gründung (Staerk)   Katharina (Klapper)
Ueckermünde (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georghospital,  Siechenhospital (Klapper)   1359 (Klapper) Später Armenhaus, 1892 Krankenhaus (Klapper) Georg, Jürgen (Klapper)
Uelzen (Niedersachsen) Leprosorium (Klapper) Vor dem Lüneburger Tor (Klapper 1406 (Klapper) 1866 Städt. Krankenhaus (Klapper) // Kapelle noch vorhanden (Klapper) Viti (Klapper)
Uffenheim (Bayern)   Vor der Stadt (Klapper) 1360 (Klapper)    
Uffhausen (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)        
Ulm I (Baden-Württemberg) Leprosorium (Klapper) Nördlich vor der Stadt, an der Frauenstiege. (Klapper) 1246 (Klapper)   Katharina (Klapper)
Ulm II (Baden-Württemberg) Leprosorium (Klapper) An der Straße nach Albeck, Nördlingen (Klapper) 1326 (Klapper) Im 18. Jahrhundert abgebrochen ? / Im 19. Jh. Militärhospital ? (Klapper) Leonhard (Klapper)
Unkel (Landkreis Neuwied, Rheinland-Pfalz) Leprosorium   Eine Flurbeschreibung läßt auf ein mittelalterliches Leprosorium schließen. (Uhrmacher)    
Unlingen (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper)   1444 (Klapper)   Siechen-Kapelle (Klapper)
Unna (NRW) Seykenhus (Uhrmacher, Klapper) Vor der Stadt am Hellweg nach Marl, Nähe Uelzen. (Klapper) // Am Hellweg in Richtung Werl. (Uhrmacher) 1500: Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) 1750 Das Leprosorium war abgebrochen und die Kapelle, in der bis zu Beginn des 18. Jh. noch gepredigt wurde, eine Ruine. (Uhrmacher) Maria, Georg, Pantaleon, Elisabeth, Cosmas und Damian (Uhrmacher, Klapper) // Jakob, Stefan (Uhrmacher)
Urach (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus (Klapper)   15. Jh. (Klapper) 1634 Abgebrannt (Klapper)  
Usedom (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) St. Georg- oder St. Jürgenhospital mit Kapelle (Klapper) Wahrscheinlich in der Nähe des heutigen Jürgensees (Klapper) 1480 (Klapper)   Georg, Jürgen (Klapper)
Usingen (Hochtaunuskreis, Hessen) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper)      
Uslar (Landkreis Northeim, Niedersachsen)     1373 ?, 1504 (Klapper)   Anna, Hl. Kreuz (Klapper)
Vacha (Wartburgkreis, Thüringen) Leprosenhaus (Klapper) An der Werrafurt. (Klapper) 1348 (Klapper)    
Vaihingen (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper)        
Vechta (Niedersachsen) Siechenhaus (Klapper) Südlich der Stadt, an der Straße nach Lohne, Münsterstraße (Klapper) 1475 (Klapper) Kapelle noch erhalten (Klapper) Seekenkapitel mit Friedhof (Klapper)
Velburg (Bayern) Siechenhaus (Klapper) Südlich der Stadt, an der Straße nach Altenveldorf (Klapper)      
Velen-Ramsdorf (Kreis Borken, NRW) Leprosorium in Ramstrup (Uhrmacher)   1651 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher) 1722 Nicht mehr vorhanden (Klapper)  
Verden I (Niedersachsen) Domus leprosorium (Klapper) Vor dem Nordtor (Klapper) 1340 (Klapper) 1600 Neubau (Klapper)  //  Bis 1903 Prövnerinnenhaus, dann Umbau zur Zigarrenfabrik (Klapper) Georg (Klapper)
Verden II (Niedersachsen)   V.d. Suderende, V.d. Neuen Tore, bei Crawells Kreuz (Klapper) 1449 (Klapper)    
Viechtach (Bayern) Siechen- oder Leprosenhaus (Klapper) Am Fuß der Hafnerhöhe (Klapper)      
Viersen (NRW) Siechenhaus, Isolierhaus, Blaethuys (Klapper) Südöstlich der Germarkungsgrenze (Klapper) 1657 (Klapper)    
Viersen-Dülken (NRW) Siechenhaus, Isolierhaus, 1545 Blatterhaus  (Klapper) // Blaten Houißgen (Uhrmacher) Südöstliche Gemarkungsgrenze. (Uhrmacher) 1545 Urkundliche Ersterwähnung (Uhrmacher)    
Villingen (Baden-Württemberg) „Die armen sundern siechen an dem Felde, Sondersiechenhaus, Gutleuthaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1322 (Staerk) Im 30jährigen Krieg abgebrochen / Stiftung im 18. Jahrhundert in Armen- und Krankenhaus eingeflossen (Klapper)  
Vilsbiburg (Bayern) Siechen- oder Leprosenhaus (Klapper) Außerhalb des Marktes (Klapper) 1571 (Klapper)    
Vilshofen (Bayern) Siechen- oder Leprosenhaus (Klapper)   1449 / 1480 (Klapper) 1730 Armenanstalt / 1813 Abgebrannt (Klapper)  
Vogelbach (Ortsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau, Landkreis Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz) Leprosorium   1547 "uffs codte" ist belegt. Vermutlich ist damit das 1272 dem Kloster Werschweiler übergebene Spital gemeint. (Staerk)    
Vohburg (Bayern) Leprosorium (Klapper) In Vorstadt Baizen (Klapper) Mittelalter (Klapper) Später Krankenhaus, dann Altersheim (Klapper)  
Volkach (Bayern) Leprosen-, Siechenhaus (Klapper) 1/4 Std. vor der Stadt (Klapper) 1472 (Klapper) Bis 1880 Bestanden (Klapper)  
Vreden (Kreis Borken, NRW) Melatenhus, Klephus (Klapper) Vor dem Mühlentor an der Berkel (Klapper) 15. Jh.. (Klapper)    
Wachtendonk (Kreis Kleve, NRW) Maladtsenhuys (Klapper) // Das melatsche Haus. (Uhrmacher) Südwestlich der Stadt an der Hauptstraße nach Wankum. (Klapper, Uhrmacher) 1550 Das Haus ist auf einer Karte von Jakob Deventer abgebildet. (Uhrmacher) 1737 noch vorhanden, 1743 ehemaliges maldtsenhuys (Klapper) // 1766 Auf einer Karte ist das Melatenhaus nicht mehr verzeichnet. (Uhrmacher)  
Waiblingen (Baden-Württemberg) Siechenhaus (Klapper) Vor der Stadt (Klapper) 1350 Erster Bau (Klapper) 1973 Letzte Erwähnung (Klapper)  
Waldbrunn-Ellar (Landkreis Limburg-Weilburg, Hessen) Siegen Haus (Uhrmacher)   1713 Auf einer Karte des Fürstentums Hadamar von Weber findet sich die Bezeichnung "Beim Siegen-Haus". (Beck, Uhrmacher))    
Waldfeucht (Kreis Heinsberg, NRW) Melatenhaus, Leprosenheim Vor der Stadt (Klapper) 1628 (Klapper)    
Waldkirch (Baden-Württemberg) Gutleuthaus (Klapper)        
Waldmünchen (Bayern) Siechenhaus (Klapper)   1453 (Klapper) Später Spital, dann Armenhaus (Klapper)  
Waldshut (Baden-Württemberg) Leprosorium (Klapper)        
Waltershausen (Landkreis Gotha, Thüringen) Leprosenhaus (Klapper)   13. Jh. (Klapper)    
Wangen im Allgäu (Baden-Württemberg) Leprosenhaus zum Sattel, Feldsiechen (Klapper) An Lindauer Straße, ca. 1 km vor der Stadt (Klapper) 1413 (Klapper) 1800 Verkauf des Hauses (Klapper) Nikolaus (Klapper)
Warburg I (Kreis Höxter, NRW) Hospitale leprosorum buten den muren vor deme Molhuser dore. (Klapper) Östlich vor dem Molhäuser oder Kasseler Tor. (Klapper) 14. Jh. (Klapper)    
Warburg II (Kreis Höxter, NRW) Siechenhaus, Leprosorium Westlich vor dem Pappenheimer Tor (Klapper) 1622 (Klapper) 1622 Zerstört (Klapper)  
Warendorf- Freckenhorst (NRW) Domus leprosorum, Siechenhorst, Arme aussätzige Leute bei Warendorf (Klapper) Vor Freckenhorster Tor am Weg nach Freckenhorst (Klapper) 1288 (Klapper) Später Armenhaus / 1724 Neubau /1834 verkauft (Klapper) Georg
Warstein (Kreis Soest, NRW) Siechenhaus Alten-Warstein (Klapper) Vor 1494 (Klapper)   Maria, Antonius
Wassenberg (Kreis Heinsberg, NRW) Siechenhaus, Insassen: “Lepröse” (Klapper) An Straße Köln-Roermond bei Gerderath (Klapper) 1560 (Klapper)    
Wasserburg a. Inn (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) In Vorstadt St. Achaz über dem Inn (Klapper) 1437 (Klapper) Kirche St. Achatz existiert noch (Turowski) // Was hat die Kirche mit Lepra zu tun? (Henning 2019)  
Wasserstrüdingen (Bayern) Siechhaus (Klapper) Vor der Stadt am Friedhof (Klapper) 1535 (Klapper)    
Wasungen (Landkreis Schmalkalden-Meinigen, Thüringen) Leprosenhaus (Klapper) Vor dem Obertor. (Klapper) 1494 (Klapper) Im 30-jährigen Krieg zerstört. (Klapper)  
Wegeleben (Sachsen-Anhalt) Siechenhof (Klapper) Nordöstlich der Stadt, vor dem Halberstädter Tor (Klapper) 15. Jh. (Klapper)    
Weiden (Bayern) Siechenhaus (Klapper) Vor dem oberen Tor am Siechenweiher (Klapper) 1439 (Klapper) 1635 Abgebrannt (Klapper) Kapelle (Klapper)
Weil der Stadt (Baden-Württemberg) Sondersiechenhaus (Klapper)   1499 (Klapper) 1695 Abgebrannt (Klapper) Jakob (Klapper)
Weilerswist (Kreis Euskirchen, NRW) Siechenhaus        
Weilheim (Bayern) Leprosenhaus (Klapper) 1 km nördl. der Stadt bei Töllern (Klapper) 1409 / 1466 (Klapper) Später Armenhaus (Klapper) Johannes (Klapper)
Weilrod (Hochtaunuskreis, Hessen) Leprosenhaus (Beck)   1526 Flurbezeichnung "Elendskapelle" könnte auf ein Leprosenhaus hinweisen (Beck)    
Weimar (Thüringen) Curia leprosorum, Siechenhaus (Klapper) Oberweimar, vor dem Erfurter Tor. (Klapper) 1323 (Klapper)    
Weingarten (Baden-Württemberg) Leprosenhaus (Klapper) Außerhalb von Altdorf (Klapper) 1345 (Klapper) 18. Jh. Spital (Klapper)  
Weinheim (Baden-Württemberg) Leprosenfonds (Klapper)     Später in Armenfonds geflossen (Klapper)  
Weinsberg (Baden-Württemberg) ussätzelhaus (Klapper)