Übersicht über mehr als 1000 Leprosorien


Hier können Sie sich einen ersten Überblick mit grundlegenden Informationen über die weit mehr als 1.000 Leprosorien in Deutschland verschaffen. Über die Suchfunktion des Browsers (STRG + F) sind die Orte direkt auffindbar.

 

Zu etlichen Standorten ist ein Datenblatt hinterlegt mit weiteren Informationen zu dem dortigen Leprosorium und/oder eine Lagebeschreibung und/oder Links zu Webseiten zu dem Ort. Diese Standorte sind in der Spalte MEHR INFOS mit einem "X" markiert. Auf der vorherigen Seite im Menüpunkt DATEN ZU DEN LEPROSORIEN - ORTE VON A BIS Z können Sie auf die Informationen zugreifen.

 

Letzte Aktualisierung: Februar 2021

 

Klaus Henning GfL


 

Ort

Name

Lage

Ersterwähnung

Weiteres

Mehr Infos

Aachen (NRW)

Leprosenhaus Melaten, Domus infirmorum sancti Lazari

Westlich vor der Stadt, an der Straße nach Maastricht, // Nahe bei dem Weiler Seffent. // 2020 Nahe dem Universitätsklinikum, Schneebergweg.

1230

1900 Bauerngehöft: Gut Melaten // 2000 Reste der Kapelle erhalten

X

Aalen (Baden-Württemberg)

Sondersiechenhaus

Ca. 300 m südöstlich vor dem Ellwanger Tor an der Straße nach Ulm und Augsburg.

1447

Seit 1873 Städtisches Krankenhaus. Heute Alte Heidenheimer Straße 32.

 

Abensberg (Landkreis Kehlheim Bayern)

Leprosenhaus

Unbekant

1350

1996 Leichenhaus

 

Achern (Ortenaukreis, Baden-Württemberg)

Leprosenfonds

Unbekant

Unbekannt

 

 

Achern-Fautenbach (Ortenaukreis, Baden-Württemberg)

 

Unbekant

Unbekannt

 

 

Achern-Önsbach (Ortenaukreis, Baden-Württemberg)

 

Unbekant

Unbekannt

 

 

Achim (Landkreis Verden, Niedersachsen)

St.-Laurentius-Kirche

Ca. 200 m westlich bei der Kirche St. Laurentius, Kleine Kirchenstraße 5.

Unbekannt

2016 An der St.-Laurentius-Kirche wird ein Loch im Mauerwerk als Lepraspalte identifiziert. Kein Leprosenhaus bekannt.

 

Adelberg (Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg)

Siechenhaus

Unbekant

1537

 

 

Adelsheim (Neckar-Odenwald-Kreis, Baden-Württemberg)

Siechenhaus

Unbekant

Unbekannt

 

 

Ahaus (Kreis Borken, NRW)

Melatenhuis

Ca. 700 m südöstlich an der Straße nach Coesfeld an der Kreuzung der heutigen Straßen Adenauerring und Am Kalvarienberg nahe der Straße Am Seekenkamp.

1490

Später Pesthaus, nach Erlöschen der Pest als Wohnhaus vermietet. 1748 Verpachtung.  Heute (2020) Straßenname Am Seekenkamp.

X

Ahlen (Kreis Warendorf, NRW)

Leprosenhäuslein, Sekenhus

Ca. 800 m nordwestlich vor dem ehemaligen Westtor an der Kapellenstraße bei der Josefkapelle.

1530

1638 Bau einer Kapelle. // Um 1895 Abriss der alten Kapelle und Bau der heute noch existierenden neuen Kapelle.

X

Aichach (Landkreis Aichach-Friedberg, Bayern)

Leprosenhaus

In der unteren Vorstadt.

1447

Das Leprosorium hat bis 1787 bestanden.

 

Aken (Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Sachsen-Anhalt)

Siechenhof für Aussätzige, St. Georgenhospital

Unbekannt

14. Jh.

 

 

Albstadt-Ebingen (Zollernalbkreis, Baden-Württemberg)

Gutleuthaus mit Kapelle

Unbekant

1405

 

 

Aldenhoven (Kreis Düren, NRW)

Siechenhaus

Unbekant

1712

1711/12 Letzte Belege.

 

Alfeld (Landkreis Hildesheim, Niedersachsen)

Domus leprosorum

Vor dem Leinetor westlich der Stadt.

1442

Mitte 17. Jh. Pesthospital, dann Armenhaus.

 

Allensbach (Landkreis Konstanz, Baden-Württemberg)

Gutleuthaus

Östlich an der Landstraße nach Konstanz.

Unbekannt

Bis 1836 Armenhaus.

 

Alpirsbach (Landkreis Freudenstadt, Baden-Württemberg)

Gutleuthaus, Siechenhaus für Aussätzige

Unbekant

1299

17. Jh. Eingegangen.

 

Alsenz (Donnersbergkreis, Rheinland-Pfalz)

Gutleutehaus, Siechenhuas

Unbekant

Unbekannt

 

 

Alsfeld (Vogelbergkreis, Hessen)

Siechenhaus mit Kapelle, Siechenhaus St. Elisabeth

Am Rosengärtchen nach Hersfeld zu an der Hersfelder Straße vor dem Hersfelder Tor am Flüßchen Ingel.

1296

1526 Umwandlung in ein Hospital für arme und gebrechliche und unvermögende Leute. 30-jähriger Krieg: das Haus verfällt. 1661 Erwähnung des Siechenhofes im Zusammenhang mit einem Begräbnis.

X

Alsfeld-Liederbach (Vogelsbergkreis, Hessen)

Siechenhaus mit Brunnen

Nordöstlich des Dorfes.

Unbekannt

Bis 1690 Das Haus wird benutzt, danach Insassen nach Wetzlar verlegt.

 

Altdorf (Landkreis Nürnberger Land) oder (Landkreis Landshut, Bayern)

Siechenhaus

 

15. Jh.

 

 

Altenahr (Rheinland-Pfalz)

Siechenhaus, Sieghaus

Ca. 3,5 km nördlich auf der Kalenborner Höhe bei der Ortsgemeinde Kalenborn an der Straße nach Bonn. Lage nicht genau bekannt.

Um 1600

 

 

Altenburg I (Thüringen)

Siechenhaus

Vor dem Johannistor.

1437

 

 

Altenburg II (Thüringen)

Leprosenhaus

An der Zeitzer Chaussee.

Unbekannt

Versorgungshaus, später Siechenhaus.

 

Altlandsberg (Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg)

St.Jürgen-Hospital

Vor dem Berliner Tor.

Unbekannt

Im 30jährigen Krieg untergegangen.

 

Altshausen (Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg)

Gutleuthaus

Ca. 1,5 km südlich an der Straße nach Ebenweiler, wo heute das Jugendheim steht, Max-Planck-Straße 2.

1626

1789 Erweiterung des Armenhauses. 2001 Abriss.

 

Alzey (Landkreis Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz)

Gutleutehaus oder Aussätzigenhaus

Vermutlich ca. 2 km südöstlich an der Straße nach Worms an der Grenze der Stadtmark. Lage nicht genau bekannt.

Unbekannt

 

 

Amberg I (Bayern)

Leprosorium

Östlich der Stadt vor dem Nabburger Tor.

Vor 1433

Im 19. Jahrhundert Armenhaus.

 

Amberg II (Bayern)

Leprosorium

 

1634

Bis 1634 Leprosorium, ab 1634 Pesthaus.

 

Amöneburg (Landkreis Marburg-Biedenkopf, Hessen)

Siechenhaus mit Kapelle

Zwei Kilometer östlich von Amöneburg, außerhalb der Stadt an der unterhalb des Berges vorbeiführenden Handelsstraße, die aus dem Rhein-Main-Gebiet über die  Wetterau nach Norden führt.

1489

30-jähriger Krieg: Zerstört

X

Amorbach (Landkreis Miltenberg, Bayern)

Siechenhaus

 

Um 1600

 

 

Andernach I, Weißenthurm (Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz)

Die armen Siechen, Die Leprosen am Platzenborn, Siechenkolonie

Ca. 4 km südöstlich am Rhein beim Weißen Turm in der Stadt Weißenthurm an der Straße nach Koblenz. Lage nicht genau bekannt.

1601

1601 Zerstörung der Leprosenkolonie durch einen Brand und Umsiedlung der Leprosen ins benachbarte Leprosorium "Zum guten Mann" bei Kärlich.

X

Andernach II, Andernach-Namedy (Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz)

Leprosorium

Ca. 5 km nordwestlich zwischen Namedy und Fornich an der Straße am Rhein. Lage nicht genau bekannt.

1486

 

 

Angermünde (Landkreis Uckermark, Brandenburg)

St.Jürgen-Hospital

Nördlich der Stadt vor dem Prenzlauer Tor.

Unbekannt

Im 30jährigen Krieg zerstört

 

Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern)

Leprosorium, St. Georg- oder St. Jürgenhospital

 

1346

 

 

Annweiler am Trifels (Landkreis Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz)

Gutleutehaus

Westlich der Stadt. Lage unbekannt.

Vor 1611

 

 

Ansbach (Bayern)

Feldsichenspital, Siechenhaus

Nordöstlich der Stadt im Wolfstal.

1342

 

 

Arnsberg (NRW)

Leproserie

Südwestlich vor der Stadt im Walpketal, auch Seufzertal genannt, am Walpkebach, einem Nebenfluß der Ruhr.

13. Jh.

1652 Abbruch durch Kurfürst Maximilian Heinrich, der einen Tiergarten anlegen ließ.

 

Arnsberg-Neheim (Hochsauerlandkreis, NRW)

Leprosenhaus

Vor der Stadt beim Hof Odenhausen.

Unbekannt

 

 

Artlenburg (Landkreis Lüneburg, Niedersachsen)

 

Südlich von Artlenburg.

1352

1900 Letzte Erwähnung.

 

Aschaffenburg-Leider (Bayern)

Sondersiechenhaus im Leiderer Feld

Westlich der Stadt im Stadtteil "Leider", Ecke Leiderer Stadtweg / Kapellenstraße. Die Kapelle des Sondersiechenhauses steht noch.

13. Jh.

1552 Zerstört, danach wieder aufgebaut. 1602 Erneut verfallen. 1574 Eine Kapelle wird erwähnt. 2020 Die Kapelle existiert noch an der Ecke Leiderer Stadtweg und Kapellenstraße.

 

Ascheberg (Kreis Coesfeld, NRW)

Leprosenhaus, Siechenhaus

Ca. 500 m nordöstlich zwischen den heutigen Straßen Mühlenflut und Siekenkamp.

1661

Straßenname "Siekenkamp"

X

Aschersleben (Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt)

Leprosorium

Ca. 300 m südöstlich vor dem ehemaligen Wassertor, vermutlich an der heutigen Eislebener Straße. Lage nicht genau bekannt.

15. Jh.

1644 Eingerissen. 1719 neu erbaut.

 

Asperg (Landkreis Ludwigsburg, Baden-Württemberg)

 

Unbekant

Unbekannt

 

 

Aub (Landkreis Würzburg, Bayern)

Siechenhaus

 

 

 

 

Auerbach (Landkreis Deggendorf, Bayern)

Leprosenhaus

Unbekant

1330

 

 

Augsburg I (Bayern)

Leprosenhaus

Friedberger Straße, südöstl. der Stadt.

1264

 

 

Augsburg II (Bayern)

Leprosenhaus

Östlich von Augsburg vor dem Jakober Tor am Schlachbühel,

1448

 

 

Augsburg III (Bayern)

Leprosenhaus

Westlich an der Wertachburg, an der Brücke.

1448

 

 

Babenhausen (Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen)

Siechenhäuschen

Südwestlich an der Straße nach Dieburg, der heutigen Bundesstraße 26, wo der Länderbach die Straße kreuzt in der Nähe des Stadtteils Sickenhofen.

1570

1632 Siechenhaus vermutlich verwüstet. 2020 Sickenhofen ist ein Stadtteil von Babenhausen

X

Bacharach I (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz)

Leprosenhaus

Am Pützbach, an der nördlichen Gemarkungsgrenze

Unbekannt

 

 

Bacharach II (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz)

Leprosenhaus, Gutleuthaus

In südöstlicher Richtung bei Niederheimbach, an der südlichen Gemarkungsgrenze.

Unbekannt

 

 

Backnang (Rems-Murr-Kreis, Baden-Württemberg)

Siechenhaus

Unbekant

Unbekannt

 

 

Bad Abbach (Landkreis Kehlheim, Bayern)

Siechen- oder Leprosenhaus

In nördlicher Richtung vor dem Regensburger Tor.

1564

Ab 1770 Armenhaus. 1962 abgebrochen.

 

Bad Aibling (Landkreis Rosenheim, Bayern)

Leprosenhaus

In südlicher Richtung an der Rosenheimer Straße.

1510

1695/1698 zum Armenhaus umgebaut.

 

Bad Arolsen - Mengeringhausen (Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hessen)

Siechenhaus

In südwestlicher Richtung außerhalb der Stadtmauer am Arolser Weg vor dem Stadtteil Mengeringhausen.

1569

1569 Abgebrannt.  1588 Neu errichtet. 1633 Baufällig. 1680 Letzte Erwähnung im Kirchbuch von Mengeringhaus.

X

Bad Belzig (Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg)

 

Vor Brandenburger Tor.

Nach 1383

Nach 1555 Eingegangen, Spätgotische Kapelle auf dem Friedhof erhalten.

 

Bad Bergzabern (Landkreis Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz)

Gutleuthaus

Vor dem Unteren Tor.

14. Jh.

1750 Abgerissen.

 

Bad Brückenau (Landkreis Bad Kissingen, Bayern)

 

Unbekant

Unbekannt

 

 

Bad Buchau (Baden-Württemberg)

Sondersiechenhaus

Westlich im Stadtteil Kappel auf dem Weg nach Riedlingen.

1580

1783 Verkauft.

 

Bad Colberg - Heldburg (Landkreis Hildburghausen, Thüringen)

Siechenhaus

Vor der Stadt.

Unbekannt

1837 Abgebrochen.

 

Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz)

Gutleuthaus

Nordöstlich von Bad Dürkheim. Das Gutleuthaus war auf der Gutleutstraße zu erreichen, 200 m von der Fronmühlquelle entfernt.

1450

1587 Mit Spital vereinigt.

 

Bad Emstal - Merxhausen (Landkreis Kassel, Hessen)

Landeshospital für Frauen

Unbekant

Gründung 1535

1616 Eine Rechnung bezeugt, dass u.a. aussätzige Menschen in dieser Anstalt verpflegt wurden.

 

Bad Frankenhausen (Kyffhäuserkreis, Thüringen)

Siechenhaus für Lepröse

Unbekant

Unbekannt

 

 

Bad Hersfeld (Hessen)

Sondersiechenhaus mit Kapelle

Östlich der Stadt vor dem Peterstor nahe einer Fuldabrücke..2020 Straße "Am Siechen".

1273

1609 Zusätzlicher Neubau. 1807 Gebäude abgebrannt. 1819 Kapelle abgebrochen. 2020 Straße "Am Siechen"

X

Bad Honnef (Rhein-Sieg-Kreis, NRW)

Siechenhaus

In westlicher Richtung am Rhein gelegen.

1712

Bis 1712 stand das Haus am Rhein.

 

Bad Königshofen (Landkreis Rhön-Grabfeld, Bayern)

Siechhaus

Unbekant

1603

 

 

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz)

Gutleutehaus, Leprosenhaus,Gutleuthof, Hoff guoden leidt

Ca. 3 km westlich am Gräfenbach beim Gutleuthof, Hargesheimer Landstraße 199.

1553

1705 Abbruch.

X

Bad Krozingen, Bad Krozingen-Schlatt (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg)

Leprosenhaus

Die noch erhaltene Kirche steht am Südostrand des Dorfs, am Fuß eines Hügels, „Schlatter Berg“ oder „Lazaritenberg“ genannt, am Ostende der Lazaritenstraße. Im Norden entspringt die „Lazarusquelle“.

1271

1362 Nach dem Erlöschen der Lepra geht das Haus an den Komtur des Johanniterordens zu Freiburg über. Bis 1806 Kirche bleibt erhalten. 2020 Kirche, Friedhof, Teile der Ummauerung erhalten.

X

Bad Langensalza (Unstrut-Hainich-Kreis, Thüringen)

Siechenhaus, Leprosenhaus

Vor dem Erfurter Tor in südöstlicher Richtung.

1307

 

 

Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg)

Siechenhaus

Vor der Stadt.

1424

Später St. Rochus-Krankenhaus.

 

Bad Neustadt an der Saale (Bayern)

Sondersiechenhaus

 

1250

1641 Zerstört.

 

Bad Oldesloe (Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein)

St.-Jürgen-Hof

Ca. 400 m südwestlich vor dem Hamburger Tor auf einer Anhöhe (Mährischer Berg) bei der Bölck´schen Villa (Villa Victoria), Salinenstraße 3.

1289

Die Kapelle stand an der Stelle der Bölck´schen Villa (Villa Victoria).

X

Bad Reichenhall (Landkreis Berchtesgadener Land, Bayern)

Leprosenhaus

Außerhalb der Ringmauer bei St. Michael.

1389

1819 Krankenhaus

 

Bad Rippoldsau-Schapbach (Landkreis Freudenstadt, Baden-Württemberg)

 

Unbekant

Unbekannt

 

 

Bad Rodach (Landkreis Coburg, Bayern)

Haus für Sondersieche

 

Unbekannt

 

 

Bad Säckingen (Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg)

Leprosorium

Am südlichen Rand beim Dorf Stein an der Straße nach Basel.

13. Jh.

Ende 18. Jh. Auflösung, Stiftung mit Spital vereinigt.

 

Bad Salzungen (Wartburgkreis, Thüringen)

Siechenhaus

Vor dem Neutor. Auf einem Plan der Stadt von 1719 ist das "Neuthor" eines der beiden Stadttore Richtung Westen.

15. Jh.

Später Friedhofskapelle.

 

Bad Saulgau (Landkreis Sigmaringen, Baden-Württemberg)

Siechenhaus

Unbekant

1450

1784 Verkauf des Hauses.

 

Bad Schussenried (Landkreis Biberach, Baden-Württemberg)

Leprosenhaus, Siechenhaus

In östlicher Richtung zwischen Bad Schussenried und Olzreute.

1515

1792 Verkauf des Hauses.

 

Bad Schwartau (Schleswig-Holstein)

Siechenhaus für Frauen, Schwartauer Siechenhaus

Ca. 200 m nordlich bei der Georgskapelle an der Straße nach Eutin nahe dem Fluss Schwartau.

1258

Ende 14. Jh. Haus völlig verfallen. 1443 Umwidmung des Hauses als Heim für bedürftige Schwestern. Nach der Reformation Altersheim und zunehmend ein Armenhaus für Männer. 2020 St. Georg-Kapelle von 1508 erhalten.

X

Bad Segeberg (Schleswig-Holstein)

St. Jürgenshof

Ca. 600 m südöstlich an der Straße nach Lübeck und Bad Oldesloe auf der Höhe der Straße St. Jürgen. Lage nicht genau bekannt.

Seit 1152

1550 König Christian III. vereinigt sämtliche Hospitäler der Stadt und das des Klosters zu einem Hospital, das die Besitzungen aller erhielt.

X

Bad Sobernheim (Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz)

Gutleuthaus, Siechenhaus

Unbekant

Unbekannt

 

 

Bad Sooden-Allendorf (Werra-Meißner-Kreis, Hessen)

Siechenhaus

Mögliche Lage: im Bereich der Waldisstraße nördlich der Stadt in der Nähe des Flüsschens "Alte Hainsbach".

1363

15. Jh. Umbau zum Heilig-Geist-Hospital für Blinde, Krüppel und Arme.

X

Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels, Bayern)

Siechenhaus

Am Südwest-Ufer des Lauter-Baches

????

1756 Neu erbaut

 

Bad Tölz (Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen, Bayern)

Leprosenhaus

Westlich der Stadt am westlichen Ufer der Isar.

Um 1470

 

 

Bad Waldsee (Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg)

Siechen am Feld

Unbekant

1349

1778 Verkauf des Hauses.

 

Bad Wildungen (Hessen)

Siechenhaus für Aussätzige, Malatenhaus

Vor der Stadt.

1346

 

 

Bad Wimpfen (Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg)

Domus leprosorum

Vor der Stadt.

1293

 

 

Bad Windsheim (Landkreis Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim, Bayern)

Siechkobel, Siechenhaus

Östlich vor der Stadt.

1475

1633 Zerstört.

 

Bad Wurzach (Baden-Württemberg)

Leprosenhaus

Westlich der Stadt an der "Ravensburger Straße" (Bundesstraße 465).

1355

Von 1871 bis 1959 Die Leprosenkapelle dient als Gotteshaus. 2020 Das Leprosenhaus ist das Geburtshaus des Kunstmalers Sepp Mahler. Ein Teil der Räume ist heute das Sepp-Mahler-Museum.

 

Baden-Baden (Baden-Württemberg)

Gutleuthaus

Unbekannt

Vor 1559

Seit 1814 Altersheim.

 

Balingen (Zollernalbkreis, Baden-Württemberg)

Feldsiechenhaus, Siechenhaus

Richtung Nordosten an der Tübinger Straße gelegen.

1357

1700 Das Siechenhaus ist leer. Nach 1780 Das Siechenhaus ist verfallen. Seit 2012 Die ehemalige Siechenkapelle wird als orthodoxe Kirche genutzt. 2020 Straße "Im Siechengarten".

X

Bamberg I (Bayern)

St.-Antonius-Siechenhof

Auf dem Kaulberg.

12. Jh.

 

 

Bamberg II (Bayern)

Liebfrauen Siechhof

An der Siechenstraße im Nordwesten der Stadt.

1366

 

 

Bamberg III (Bayern)

Sebastiansiechhof

 

Unbekannt

Ab 1497 Franzosenhaus.

 

Barby (Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt)

Siechenhaus

Südlich vor dem ehemaligen Schulzentor bei der heutigen. Schulzenstraße. Lage nicht genau bekannt.

1505

 

 

Bardowick (Landkreis Lüneburg, Niedersachsen)

Nikolaihospital, heute Nikolaihof

Im Südosten Standort St.-Nikolaihof.

1251

Später Altenheim. 16. Jh.  Zweckänderung und letzte Erwähnung. 1988 Alte Bausubstanz: Kapelle, Männerhaus, evtl. Pastorat.

 

Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern)

Leprosorium

 

1307 o. 1317

Später Altersheim. 30-jähriger Krieg Zerstört.

 

Bayreuth (Bayern)

Siechhaus

Südöstlich in der Erlanger Straße.

Um 1450

1580 Erneuert. Von 1666 bis 1854 Lazarett.

 

Beckum (Kreis Warendorf, NRW)

Domus hospitalitatis leprosorum, Sikenhuis

Ca. 1 km östlich an der Stromberger Straße Ecke Siechenhausweg in der Nähe des Siechenbaches bei der Siechenhauskapelle.

1487

1795 Siechenhaus dient als Wache, die Kapelle als Lagerraum für Pulverfässer. 1845 bis 1918 Diverse Erneuerungen oder Wiederherstellungen.1970-er Jahre Renovierung der Kapelle. 2020 Kapelle wird für die Heilige Messe genutzt.

X

Beeskow (Landkreis Oder-Spree, Brandenburg)

 

Vor dem Fürstenwalder Tor?. Evtl. im Bereich der "Fürstenwalder Straße" Richtung Norden.

1375

1486 Kapelle umgebaut.

 

Beilngries (Landkreis Eichstätt, Bayern)

Siechenhaus

Ca. 200 m östlich an der Sulz beim heutigen Seniorenzentrum, Kelheimer Straße 1.

1445

Ab 1623 Lazarett. 1846 Die alte Krankenanstalt wird durch ein neues Krankenhaus ersetzt. 2021 Das Siechen- und Leprosenhaus steht heute noch.

X

Belecke (Ortsteil von Warstein, NRW)

Siechhaus oder Spital

1 km vor dem Tor in nördlicher Richtung an der Möhne.

1593

1718 Letzte Erwähnung.

 

Bendorf (Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz)

Leprosorium

Ca. 500 m südöstlich an der Kreuzung der Straße nach Vallendar (B 413) mit der Bahnhofstraße.

1495

 

 

Bengel-Springiersbach (Landkreis Bernkastel-Wittlich, NRW)

Seichenhaus

Ca. 1 km nordöstlich von Bengel auf dem Gelände des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts Springiersbach.

1493

Zwischen 1670 und 1675 Umfangreiche Restaurierungen. Vor 1789 Das Siechenhaus wird zu einem reinen Ökonomiegebäude umgebaut.

X

Bensheim I (Kreis Bergstraße, Hessen)

Sondersiechenhaus

In südlicher Richtung vor dem Heppenheimer Tor am Klingenbach? zwischen Bensheim und Heppenheim.

Unbekannt

 

 

Bensheim I+II (Kreis Bergstraße, Hessen) - Informationen könnten auf beide Bensheimer Häuser zutreffen. (Henning)

 

 

Unbekannt

 

X

Bensheim II (Kreis Bergstraße, Hessen)

Siechenhaus, Pestilenzhaus

Vor der Stadtmauer nach Norden Richtung Auerbach im Viertel "in der Au"? an der Lauter/am Winkelbach. Der Fluß heißt bis Bensheim Lauter, dann Winkelbach. Zwischen dem Stadtteil Schönberg und der Mozartstraße verläuft der Fluß unterirdisch. Standort evtl. auf der Höhe der Darmstädter Straße / Seminarstraße.

1518

1619: Verkauf.

 

Berching (Landkreis Neumarkt Oberpfalz, Bayern)

Sondersiechenhaus

Südlich der Vorstadt an Straße nach Beilngries.

1340

Später Lazarett, bis 1902 Krankenhaus.

 

Bergen auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern)

St. Jürgenstift für Leprakranke mit Kapelle

Außerhalb der Stadt an der alten Stralsunder Landstraße in südwestlicher Richtung.

1380

 

 

Bergheim-Quadrath-Ichendorf (Rhein-Erft-Kreis, NRW)

Seegenplatz, Seechenkotten

Etwa 0,5 km in östlicher Richtung vor dem Ort an der alten Heerstraße, der via regia, von Ichendorf nach Königsdorf.

Zw. 1196 u. 1226

1712 Abbruch infolge des Prozesses gegen die Große Siechenbande.

X

Berkenthin (Kreis Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein)

St. Jürgen-Hospital

Ca. 400 m nördlich von Groß Berkenthin an der Straße nach Lübeck. Lage nicht genau bekannt.

1420

 

 

Berlin

Domus leprosorum

Ca. 1 km nordöstlich vor dem ehemaligen Georgentor an der Wegegabelung nach Bernau (Norden) und Alt Landsberg (Osten), evtl. auf Höhe der heutigen Kreuzung Mollstraße und Otto-Braun-Straße. Lage nicht genau bekannt

1272

Ein älteres Leprosorium lag möglicherweise näher an der Stadt. 1272 Schon im Jahre der Ersterwähnung scheint dieses ältere Hospital nicht mehr seiner ursprünglichen Bestimmung als Siechenhaus für fremde Aussätzige gedient, sondern eher die Aufgabe eines Altersheimes für arme Berliner Bürger gehabt zu haben.

 

Bernau (Landkreis Barnim, Brandenburg)

Hospital St. Georg

Im Nordwesten vor dem Mühltor an der Mühlenstraße.

1328

1738 Neu gebaut. 2020 Es gibt das Mühlentor und die Mühlenstraße.

 

Bethen (Ortsteil von Cloppenburg, Niedersachsen)

Sykenhaus

Nördlich von Cloppenburg im heutigen Ortsteil BethenIn an der alten flämischen Handelsstraße.

1492 o. 1516

1540 Das Haus besteht nicht mehr.

 

Beverungen (Kreis Höxter, NRW)

Sieckenhaus

Östlich außerhalb der Stadt am Springbach zwischen dem heutigen Thöneschen (früher Heinewaldschen) Haus und der Weser.

1797

Nach dem 30-jährigen Krieg Zerfallen, diente wohl trotzdem Armen als Unterkunft.

X

Biberach an der Riß (Baden-Württemberg)

Sondersiechenhaus, Feldsiechen

Unbekant

1307

 

 

Biedenkopf (Landkreis Marburg-Biedenkopf, Hessen)

Siechenhaus

Vor der Stadt am Billerbach? an der Siechhecke?.

1417

1563 Pesthaus.

 

Bielefeld I (NRW)

Leprosenhaus St. Johannis. Siechenhaus

Nördlich vor dem ehemaliges Niederntor (auch Schildescher Pforte genannt) an der Straße nach Herford. Lage nicht genau bekannt.

1355

1461 Kein Leprosenheim mehr, Umwandlung in eine Armenanstalt.

X

Bielefeld II (NRW)

Leprosenhaus // Leprosenhuis

Ca. 3 km östlich an der Kreuzung der heutigen Eisenbahnlinie Bielefeld-Lage-Detmold mit der Heeper Straße. Lage nicht genau bekannt.

1475

1695 Die Kapelle dient als Strohscheune, danach wird die Besitzung zu einer kleinen bäuerlichen Stätte. 1750 Vernichtet.

X

Bietigheim (Baden-Württemberg)

Siechenhaus

Unbekant

1556

 

 

Billerbeck (Kreis Coesfeld, NRW)

Leprosenhaus, Siechenhaus

Ca. 200 m nordwestlich vor dem ehemaligen Mühlentor an der Osterwicker Straße. Lage nicht genau bekannt.

1661

 

X

Bingen (Rheinland-Pfalz)

Gutleuthaus, Domus leprosorum, Siechenhaus zu St. Georg an der Brücke

Ca. 800 m südlich an der Nahebrücke. Lage nicht genau bekannt.

1491

1555 und 1640 Auf Stadtansichten sichtbar. 2020 Brückenkapelle (Drususbrücke), die möglicherweise von den Leprosen genutzt wurde.

X

Blankenheim (Kreis Euskirchen, NRW)

Platz vur die gebrechliche und außsetzliche leuthe

Außerhalb der Siedlung.

1564

Vermutlich bestand kein dauerhaftes Leprosorium, sondern es wurde ein Ort für Feldsiechenhütten vorgehalten.

 

Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg)

Sondersiechenhaus

Vor der Stadt.

1537

 

 

Bleckede (Landkreis Lüneburg, Niedersachsen)

St.Jürgen-Hospital

 

Vor 1354

Später Tuberkuloseheim. 1903 Elektrizitätswerk.

 

Blieskastel I (Saarpfalz-Kreis, Saarland)

Siechenhaus, Kotten

Evtl. ca. 200 m nördlich an der Straße nach Lautzkirchen bei der heutigen Heilig-Kreuz-Kapelle. Lage nicht genau bekannt.

1469

 

 

Blieskastel II (Saarpfalz-Kreis, Saarland)

Kotten

Vermutlich ca. 600 m östlich zwischen Webenheim und Mimbach. Lage nicht genau bekannt.

1574

 

 

Blieskastel III (Saarpfalz-Kreis, Saarland)

Kotten

Vermutlich ca. 2 km südwestlich an der Straße nach Saargemünd. Lage nicht genau bekannt.

Unbekannt

 

 

Blomberg (NRW)

Siechenhaus

Südwestlich von Blomberg außerhalb der Stadtmauern, an der Grenze der Feldmark bei Wilbasen/Siebenhöfen.

1496

Nach 1496 Das Siechenhaus geht in den Besitz des Landesherrn (der Grafen zur Lippe) über. 1724 Stadt kauft das Siechenhaus bei Wilbasen, danach Verfall. 18. Jh. Aufgehoben.

X

Bocholt (Kreis Borken, NRW)

Siechenhaus, Melatenhaus, Siekenhaus

Ca. 300 m südlich vor dem ehemaligen Neutor auf Höhe der heutigen Siekenhofstraße. Lage nicht genau bekannt.

1422

 

 

Bochum-Wattenscheid (NRW)

Melatenhaus der Leprosen an der Neukirche, Nyes melatenhus

Im Süden von Wattenscheid am Hellweg bei Höntrop. (Henning)

1443

1710 Verordnung des Regierungsrates über die Landesaustreibungen der sogenannten Leprosen, wonach das Leprosorium nur noch als Armenhaus genutzt werden durfte. 2000 Kapelle noch vorhanden.

X

Bockenem (Landkreis Hildesheim, Niedersachsen)

 

Am Nettedamm? vor der Stadt. Vermutlich nördlich in Richtung Nette, einem Ortsteil von Bockenem.

1349

1900 Armenhaus.

 

Bodenwerder (Landkreis Holzminden, Niedersachsen)

Altes Siechenhaus

Am rechten Weserufer vor dem letztem Schlagbaum.

1245

1812 Niedergerissen.

 

Bogen (Landkreis Straubing-Bogen, Bayern)

Siechenhaus

Unbekant

1490

 

 

Boizenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern)

St. Georgskapelle

Vor der Stadt.

1301

1630 Noch vorhanden.

 

Bonn - Bad Godesberg I (NRW)

Siechenhaus

Nördlich von Bad Godesberg im Ortsteil Plittersdorf. Nördlich von Plittersdorf.

16. Jh.

1569 bis 1579 Zerstört.

 

Bonn - Bad Godesberg II (NRW)

Siechenhaus

Vermutlich an dem nach Rüngsdorf führenden Weg, an der heutigen Karl-Finkelnburg-Straße östlich von Godesberg.

1737

18. Jh. Abgerissen.

 

Bonn I, Auf der Höhe (NRW)

Siechenhof, Maladenhof, Siechenhof, up der hoy

Vor dem Köln-Tor: "auf der Höhe" an der alten Römerstraße nach Köln. Nahe beim Hochgericht.

1364

Ab 1715 Verwendung der Rentengefälle für Hausarme und andere Bedürftige. 1885 Abbruch der Kapelle und Neubau einer größeren Kapelle an gleicher Stelle.

 

Bonn II (NRW)

Siechenhaus vor dem Stockentor, Siechheuseren, Seeghaus

Vermutlich südöstlich der Stadt Richtung Bad Godesberg in der Nähe des Zollturms. Im heutigen Stadtbild wahrscheinlich an der Kreuzung Friedrich-Wilhelm-Straße mit der Friedrich-Ebert-Allee nahe dem alten Bundestag.(Uhrmacher)

1569

1569 Erwähnung der vormaligen Siechenhäuser in einer Grenzbeschreibung. 1579 Das Leprosorium wird nicht mehr genannt.

 

Bonn III (NRW)

Siechenhaus St. Baldrichklusen oder St. Walrichsklusen

Innerhalb des ehemaligen römischen Militärlagers, vor dem Kölntor der Stadt Richtung Norden in den Weingärten des Stifts Dietkirchen.

1583

1583 bis 1588 Truchsessischer Krieg. Vermutlich im Krieg zerstört.

 

Bonn-Beuel (NRW)

Leprosorium

Im Süden weit außerhalb der Siedlung.

1726

1726 Flurnamen "Am Siechhaus" und "Am Opferstock". 1824 Beide Flurnamen erscheinen nicht mehr.

 

Bopfingen (Ostalbkreis, Baden-Württemberg)

Sondersiechenhaus

Nordwestlich vor der Stadt "auf der Kappel".

1495

19. Jh. Krankenhaus.

 

Boppard (Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz)

Domus leprosorum, Sieches, Siechhaus

Ca 2 km südöstlich an der Straße nach Bad Salzig gegenüber dem ehemaligen Dorf Camp (heute Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen). Lage nicht genau bekannt.

1597/98

1705 Noch als Siechenhaus erwähnt.

X

Borgentreich (Kreis Höxter, NRW)

Siechenhaus für Lepröse

Vor dem Emmerketor?. Vermutlich nordöstlich in Richtung der heutigen Emmerkertorstraße.

1504

 

 

Borgentreich-Borgholz (Kreis Höxter, NRW)

Siechenhaus

Unbekant

18. Jh.

17. Jh. Verfallen.

 

Borgholzhausen (Kreis Gütersloh, NRW)

Leproserie

Unbekant

1647

1647 Durch Brand zerstört.

 

Borken (NRW)

Leprosenhaus, Sekenhaus, Ziekenhys, Sekenhaus an der Koningstiege

Ca. 800 m nordöstlich am Ramsdorfer Postweg vor der Abzweigung der Max-Planck-Straße.

1490

1681 Die letzten Leprosen sterben, danach Verpachtung. 1805 Kapelle zum Abbruch verkauft. 1865/67 Abbruch des Hauses. 1991 Es werden Fundamentreste bei Grabungen nachgewiesen. Seit 2019 Gedenktafel am ehemaligen Standort.

X

Borna (Landkreis Leipzig, Sachsen)

Hospital

Südwestlich vor dem ehemaligen Altenburger Tor. Lage nicht genau bekannt.

1564

1637 Abgebrannt.

 

Bornheim-Roisdorf (Rhein-Siegkreis, NRW)

Siechenhaus

Südöstlich, vermutlich an der Einmündung der Siegesstraße in die Bonner Straße.

1689

 

 

Bornheim-Uedorf (Rhein-Sieg-Kreis, NRW)

Siechenhaus; “... von den Leprosen…"

In Uedorf an der Landstraße von Hersel im Süden nach Widdig im Norden der Stadt.

1659/60

 

 

Bornheim-Waldorf (NRW)

 

 

Unbekannt

 

 

Brakel (Kreis Höxter, NRW)

Leprosenhaus

Vor dem Suthemer Tor? bei der Siechenbrücke?.// Evtl. an der Straße "Zum Siechenbach" nahe dem Flüsschen "Siechenbach" in südwestlicher Richtung.

1504

 

 

Bramsche (Landkreis Osnabrück, Niedersachsen)

Siechenhaus

 

Mitte 16. Jh.

Seit 1917 Krankenhaus.

 

Brandenburg an der Havel (Brandenburg)

St. Gertrud-Hospital

Unbekannt

Unbekannt

Ab 1560 Im ehemaligen Franziskanerkloster.

 

Braunschweig (Niedersachsen)

Siechenhaus

Ca. 800 m östlich vor dem ehemaligen Magnitor an der Straße nach Magdeburg bei der Kapelle St. Leonhard.

1230

 

 

Breisach (Baden-Württemberg)

Gutleuthaus

Vor den Toren.

1375

 

 

Bremen

Ecclesia leprosorum, Domus leprosorum, Arme lude des huses to dem spittale, Hospitale der Utsettischen

Ca. 300 m nordöstlich vor dem ehemaligen Bischofstor an der heutigen Rembertistraße beim St.-Remberti-Stift.

1306

Im 15. und 16. Jh. lebten Leprakranke und gesunde Pfründner im Leprosorium. Später Armen- und Altenheim.

 

Breuberg-Neustadt (Odenwaldkreis, Hessen)

Gutleuthaus

Unbekant

1554

 

 

Brilon (Hochsauerlandkreis, NRW)

Siechenhaus

in südwestlicher Richtung vor dem Oberen Tor oder Lederker Tor am Weg nach Lederke (ehemaliges Dorf) und Altenbüren.

Vor 1350

 

 

Bruchsal (Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg)

Leprosenfonds

Unbekant

Unbekannt

Das Vermögen ist später in den Armenfonds eingeflossen.

 

Brüggen (NRW)

 

Weit außerhalb der Kernsiedlung von Brüggen

Unbekannt

 

 

Büdingen (Wetteraukreis, Hessen)

Siechenhaus, Den Außsetzigen im guten Hauß zu Büdingen

Im Nordwesten außerhalb der Mauern am Kälberbach in der Nähe der Remigiuskirche.

1533

1578 Man benötigte das Leprahaus zur Isolierung Pestkranker. 1635 Letzte Erwähnung.

X

Bühl (Landkreis Rastatt, Baden-Württemberg)

Gutleuthaus

Vor dem Oberen Tor.

Unbekannt

Vor 1628 Verschwunden.

 

Büren (Kreis Paderborn, NRW)

 

Unbekant

1620

 

 

Burg (Landkreis Jerichower Land, Sachsen-Anhalt)

Georghospital

In nordöstlicher Richtung vor dem Magdeburger Tor.

1299

 

 

Burg auf Fehmarn (Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein)

St. Jürgen-Hospital

Ca. 500 m südöstlich bei der St.-Jürgen-Kapelle am Kapellenweg.

1439

Die St.-Jürgen-Kapelle ist noch erhalten.

X

Burgdorf (3 mal in Niedersachsen)

Siechenhaus

Vor dem Hannoverschen Tor

Unbekannt

1900 Armenhaus. 1988 Fachwerkbau mit Lazarusrelief.

 

Burghausen (Landkreis Altötting, Bayern)

Domus leprosorum

Ein Kilometer vor dem Stadttor.

1332

 

 

Burgsteinfurt (Stadt Steinfurt, NRW)

Melatenhaus, Lazarushaus, Klepphaus, Siechenhaus

Ca. 600 m nordwestlich an der Ochtruper Straße bei der Straße Kleppgarten. Lage nicht genau bekannt.

Mitte 15. Jh.

1764 Das Klepphaus wird verkauft und abgerissen. 2020 Straßenname Kleppgarten.

X

Burladingen-Melchingen (Baden-Württemberg)

Leprosenhaus

Unbekant

Unbekannt

 

 

Butzbach (Wetteraukreis, Hessen)

Feldsiechenhaus, Gutleuthaus

Richtung Süden nach Niederweisel vor dem Weiseler Tor neben der Wendelinskapelle (ehemalige Hospitalkapelle).

1310

1635 Letzte Erwähnung, Untergang im 30-jährigen Krieg.

 

Bützow (Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern)

Leprosenhaus St. Georgshospital

Unbekant

1286

Nach 1544 Kapelle eingegangen.

 

Calau (Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Brandenburg)

Siechenhaus

Richtung Osten vor dem Cottbusser Tor.

Unbekannt

1627 Zerstört. 1649 Wieder aufgebaut.

 

Calw (Baden-Württemberg)

Gutleut- und Siechenhaus

Unbekant

Vor 1423

 

 

Castrop-Rauxel (Kreis Recklinghausen, NRW)

Leprosen- oder Siechenhaus

In westlicher Richtung an der Straße nach Herne, nahe der Bladenhorster Straße, vor dem Abhang der Steinhaardt?, westlich des Schlaans (heute Naturschutzgebiet).

Zw. 1469 u. 1499

Um 1750 Schließung der zuletzt als Armenhaus genutzten Anstalt.

X

Celle (Niedersachsen)

Leprosenhaus

Im Osten der Stadt vor dem Steintor (Steintorstraße) an der Braunschweiger Heerstraße (heutige Bundesstraße 214)

1392

1658 Zur Pfarrkirche erweitert, Leprosenhaus wird später Armenhaus.

 

Cham (Bayern)

Sundersieche pey Chamb

Unbekant

1379

 

 

Chemnitz (Sachsen)

Siechenhof zum heiligen Geist

Nordwestlich vor dem ehemaligen Klostertor. Lage nicht genau bekannt.

1365

Später Altenheim. 1836 Abgebrochen.

 

Coburg (Bayern)

Siechenhaus

Richtung Süden vor dem Ketschentor (Ketschendorf ist heute ein Stadtteil von Coburg).

1336

 

 

Cochem (Rheinland-Pfalz)

Siechenhauß

Ca. 300 m südlich an der Mosel bei der Pestkapelle St. Rochus, genannt Peterskapelle, am Fuße der Reichsburg.

1576

 

 

Coesfeld (NRW)

Leprosenhaus: arme uetzettschen menschen voer Coesfel. (Klapper) // Haus "der armen seyken verwyseden lüde"

Ca. 1,5 km südöstlich vor dem ehemaligen Münstertor an der Straße nach Münster am Honigbach. Lage nicht genau bekannt.

1435

1900 Kleines Kötterhaus. 1993 Anstelle des früheren Anwesens befindet sich heute ein Wohnhaus mit Garten zwischen der Gaststätte Zur Klinke und einem Autohaus.

X

Corvey (Stadt Höxter, NRW)

Leprosenhaus, Insula prope leprosorum

Unbekant

1508

 

 

Cottbus (Brandenburg)

Hospital

Im Nordosten vor dem Sandower Tor.

14. Jh.

 

 

Crailsheim (Landkreis Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg)

Siechenhaus

Unbekant

1477

Verkauft als Armenhaus.

 

Damgarten, Ribnitz-Damgarten (Mecklenburg-Vorpommern)

St. Georg- oder St. Jürgenhospital

Unbekannt

1352

 

 

Dannenberg (Elbe) im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen

St.Jürgen-Hospital

Im Nordwesten vor dem Marschtor.

Unbekannt

Später Armenhaus. 1885 Abgebrochen.

 

Dassel (Landkreis Northeim, Niedersachsen)

Siechenhaus

In östlicher Richtung an der Straße nach Einbeck.

Unbekannt

18. Jh. Herberge.

 

Dassow (Landkreis Nordwestmecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern)

 

Westlich vor Dassow an der Siechenhauskurve der heutigen B 105 an der Straße von Lübeck nach Wismar im Gemeindegebiet von Schwanbeck auf der linken Seite der Stepenitz.

Unbekannt

 

X

Deggendorf (Bayern)

Leprosenhausstiftung

Unbekant

1469

 

 

Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern)

Leprosorium St. Georg oder St. Jürgenhospital mit Kapelle

Unbekant

1269

Kapelle hat bis 1731 bestanden.

 

Dessau (Sachsen-Anhalt)

St. Georgshospital

Südöstlich bei der Kirche St. Georg Ecke Georgenstraße/Askanische Straße.

1402

1512 Kapelle und Hospital werden erneuert. 1712-1717 Kapelle wird durch einen Kirchenneubau ersetzt. 1945 Kirche brennt bis auf die Grundmauern nieder. 1961-1966 Wiederaufbau.

 

Detmold (NRW)

Leprosenhaus, Siechenhaus

Unbekant

1460

Noch 1631 erwähnt.

 

Dettelbach (Landkreis Kitzingen, Bayern)

Siechhaus

Außerhalb der Stadt.

Unbekannt

 

 

Dieburg (Hessen)

Siechenhaus "den guthen leuthen" oder Leprosorium

Westlich der Stadt Nähe Mainzer Straße (heute 2020 evtl. Alte Mainzer Landstraße).

1362

 

 

Dietfurt an der Altmühl (Landkreis Neumarkt, Bayern)

Siechenhaus

In südöstlicher Richtung am Weg nach Mühlbach.

15. Jh.

 

 

Dillenburg (Lahn-Dill-Kreis, Hessen)

Gutleuthaus, Asyl für Aussätzige und Pestkranke

Vor den Toren der Stadt nahe beim ehemaligen Dorf Feldbach?. Evtl. Richtung Süden bei der:"Hof-Feldbach-Straße" bzw.dem Wohngebiet "Hof Feldbach".

1310

Vermutlich Abriss zur Zeit der Errichtung des neuen Siechenhauses.

 

Dillingen an der Donau (Bayern)

Leprosenhaus

Vor dem oberen Tor.

1359

Das Pfründner- und Armenhaus wird bis Mitte des 18. Jh. Erwähnt.

 

Dingolfing I (Bayern)

Leprosenhaus

Unbekant

Vor 1421

1750 Krankenhaus.

 

Dingolfing II (Bayern)

Siechkobel

Unbekant

1464

 

 

Dinkelsbühl (Landkreis Ansbach, Bayern)

Siechen-, Feldsiechen-, Sondersiechenhaus

Unbekant

Ende 13. Jh.

 

 

Dinslaken (Kreis Wesel, NRW)

Melatenhuis

Südlich der Altstadt an der Kreuzung der Duisburger Straße mit der Alleenstraße, zwischen dem ehemaligen Gutshaus Bärenkamp und dem Averbruch.

1553

1703 Letzte urkundliche Erwähnung. Zwischen 1716 und 1734 In einem Rechnungsbuch erscheinen "Haus- und Melaten-Arme". 1800 abgebrochen.

X

Dischingen (Landkreis Heidenheim, Baden-Württemberg)

Siechenhaus/Lepro-sodochium

Unbekant

1407

Später Armenhaus.

 

Ditzingen-Heimerdingen (Landkreis Ludwigsburg, Baden-Württemberg)

Gutleuthaus

 

1424

 

 

Döbeln (Landkreis Mittelsachsen, Sachsen)

Hospital Zum fernen Siechen

Vermutlich östlich an der Straße nach Dresden. Lage nicht genau bekannt.

Unbekannt

 

 

Donauwörth (Landkreis Donau-Ries, Bayern)

Siechenhaus

Richtung Süden vor der Donaubrücke.

1330

1695 Das Haus ist leer

 

Dorfen (Landkreis Erding,Bayern)

Leprosenhaus

Unbekant

1406

 

 

Dormagen (Rhein-Kreis Neuss, NRW)

Leprosenhaus

Unbekant

Unbekannt

 

 

Dornhan (Landkreis Rottweil, Baden-Württemberg)

Gutleuthaus

Unbekant

1564

 

 

Dornum-Nesse (Landkreis Aurich, Niedersachsen)

 

Unbekant

Unbekannt

 

 

Dornum-Roggenstede (Landkreis Aurich, Niedersachsen)

 

Unbekant

Unbekannt

 

 

Dornum-Westeraccum (Landkreis Aurich, Niedersachsen)

 

Unbekant

Unbekannt

 

 

Dorsten (Kreis Recklinghausen, NRW)

Domus leprosorum

Ca. 1,5 km südwestlich an der Straße nach Kirchhellen am Birkhahnweg.

13. Jh.

Um 1670 Das Leprosorium besteht noch. 1961 Neubau der Kapelle nach Zerstörung im 2. Weltkrieg.

X

Dorsten-Wulfen (Kreis Recklinghausen, NRW)

Seikenhaus, ...nostri leprosis…

Unbekannt

1649

1800 Das Leprosorium besteht noch.

X

Dortmund (NRW)

Domus leprosorum, Leprosenhaus auf der Gracht, St. Johannis-Siechenhof

Im Osten vor der Stadt am Hellweg ein Kilometer vor dem Ostenthor im Gelände der Funkenburg, einem ehemaligen Ausfluglokal, zwischen Werder- und Klönnestraße, dem Standort des Leprosoriums.

1263

1322 Die spezielle Bestimmung des Siechenhauses für Leprakranke verschwindet. 1388 Belagerer beziehen das Siechenhaus. Die Krankheit war wohl schon erloschen. Ab 1500 Krankenhospital, Armenfürsorgeanstalt. 1786 Versteigerung des Leprosoriums zugunsten des Waisenhauses.

X

Drensteinfurt (Kreis Warendorf, NRW)

Siechenhaus

Ca. 700 m nordöstlich an der Straßengabelung Sendenhorst-Albersloh bei der Loretokapelle..

1651

1651 Gründung der Johanniskapelle neben dem Siechenhaus. 1726 Johanniskapelle abgerissen. Neubau der Loretokapelle. 2020 Kapelle und Wohnhaus neben der Kapelle sind erhalten.

 

Dresden I (Sachsen)

Bartholomäushospital für aussätzige Frauen

Ca. 600 m westlich am heutigen Freiberger Platz.

Nach 1250

 

 

Dresden II (Sachsen)

Neubau für Männer und Frauen

Nordöstlich vor der Brücke. Lage nicht genau bekannt.

1517

 

 

Duderstadt (Landkreis Göttingden, Niedersachsen)

Domus leprosorum

Vor dem Westertor an der Hahle gelegen. In nordwesticher Richtung vermutlich da, wo sich die Hahle und die Göttiger Straße Richtung Westerode kreuzen.

1347

1747 Altersheim. 1908 Krankenhaus.

 

Duisburg (NRW)

Melatenhaus, Melatenhuys, Kinderen

Südlich ca. 1 km vor dem Marientor im "kleinen Hochfeld" bei der Kreuzung der Straßen nach Köln und Ratingen in unmittelbarer Nähe des Dickelbaches, heute Siechenhausstraße im Stadtteil Hochfeld.

1405

1691 Leerstand nach dem Tod des letzten Leprosen. 1720 Eingestürzt. 2020 Straßenname "Siechenhausstraße".

X

Dülmen (Kreis Coesfeld, NRW)

Siechenhaus, Domus leprosorum

Ca. 600 m südöstlich vor dem Lüdinghauser Tor beim Kriegerehrenmal nahe der Kreuzkapelle.

1414

Ab 1814 Nach Auszug des letzten Siechen Armenwohnungen. 1895 Abbruch. 1897 Am selben Ort wird ein Kriegerdenkmal errichtet. 2020 Kreuzkapelle vorhanden.

X

Düren I (NRW)

Domus leprosorum,Siechenhoff, Malaitschen huse, Melaten, Leprosorium Mirwieler

Westlich der Stadt auf dem linken Rurufer etwa 1,5 km vom Stadtzentrum nahe dem Dorf Mariaweiler.

1358

1712 Niederlegung auf Befehl des Herzogs als Folge des Prozeßes gegen die "Große Siechenbande".

X

Düren II (NRW)

Siechhuys

Ca. 3 km nordöstlich am Weg nach Meisheim? vor dem Kölntor.

1554

1711 Haus abgerissen, Kapelle war bis 1731 vorhanden.

 

Dürmentingen (Landkreis Biberach, Baden-Württemberg)

Siechenhaus

In nordwestlicher Richtung an der Straße nach Heudorf (Stadtteil).

Vor 1610

1674 Leprosenheirat.

 

Düsseldorf (NRW)

Siechenhaus

Ca. 1,5 km nördlich bei der Einmündung der Collenbachstraße in die Nordstraße beim früheren Collenbach’sche Gut, Nordstraße 116 in Derendorf.

1556/57

1580/81 Das Gebäude wird erweitert. 1712 Schließung als Folge des Prozesses gegen die Große Siechenbande. 1720 Abbruch.

X

Düsseldorf-Wittlaer (NRW)

Siechenhaus, Lazari an der Lahr.

Ca. 3 km nördlich an der Landstraße von Düsseldorf nach Duisburg. Lage nicht genau bekannt.

1626

1845 Es waren angeblich noch Reste des Siechenhauses sichtbar.

 

Ebern (Landkreis Haßberge, Bayern)

Siechenhaus

In östlicher Richtung am Wege nach Eyrichshof (Stadtteil).

1463

 

 

Eberswalde (Landkreis Barnim, Brandenburg)

Hospital

Vor dem Untertor.

1359

Um 1620 Verfallen.

 

Ebrach (Landkreis Bamberg, Bayern)

Siechhaus, Siechenkapelle

Unbekant

1352

 

 

Eckendorf (Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz)

Leprosorium

Unbekannt

Unbekannt

1718 Ein Siechenhaus für die Kranken bestand noch.

 

Edenkoben (Rheinland-Pfalz)

 

Unbekant

14. Jh.

 

 

Eggenfelden (Landkreis Rottal-Inn, Bayern)

Leprosenhaus

Vor der Stadt.

1393

 

 

Ehingen a. d. Donau (Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg)

Leprosenhaus, Siechenhaus

Unbekant

1327

1808 Aufgelöst. 1812 Verkauf des Hauses.

 

Eichstätt (Bayern)

Siechhof, Leproserie

Ca. 1 km südöstlich, Ingolstädter Straße 36, jenseits der Altmühl.

1307

15. Jh. Wandlung zum städtischen Armenhaus und Altersheim. 2021 Der Siechhof mit Leprosenhaus und Kapelle ist noch vollständig erhalten.

X

Einbeck I (Landkreis Northeim, Niedersachsen)

Leprosorium, Siechenhaus

In südöstlicher Richtung am Weg nach Salzderhelden vor dem Altendorfer Tor.

Nach 1200

Später Altenheim. 1988 Kapelle ist erhalten.

 

Einbeck II (Landkreis Northeim, Niedersachsen)

 

 

Um 1400

Seit 16. Jh. Armenhaus.

 

Eisenach I (Thüringen)

Aussätzigenhaus, Männersieche

Unbekant

1204

 

 

Eisenach II (Thüringen)

Aussätzigenhaus, Weibersieche

Unbekant

1226

 

 

Eisleben (Landkreis Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt)

Siechenhaus

Vor der Stadt an der alten Heerstraße.

1373

 

 

Eixen (Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern)

St. .Georg oder St. Jürgen

Unbekant

1386

 

 

Ellingen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Bayern)

 

Nördlich vor der Stadt.

Unbekannt

Reste: Jörgentor.

 

Ellwangen (Ostalbkreis)

Siechenhaus

Unbekant

1335

 

 

Eltville (Hessen)

Siechenhaus mit Kapelle

Außerhalb der Kappelpforte im Bereich der heutigen Straße "Im Marixgarten" südwestlich der Stadt.

Unbekannt

 

 

Elzach (Landkreis Emmendingen, Baden-Württemberg)

Gutleuthaus

Unbekant

Unbekannt

 

 

Emden (Ostfriesland, Niedersachsen)

Lazarus-Haus, Ziekenhuis

Vor dem Herrentor Richtung Nordosten.

1408

Bis ca. 1620 Überreste. 1988 "Heerens Hotel".

 

Emmendingen (Baden-Württemberg)

Sondersiechenhaus, Malazzehaus

Südöstlich vor der Stadt.

14. Jh.

 

 

Emmerich (Kreis Kleve, NRW)

Siechenhaus, Melatenhaus, Melatenhuys

Richtung Nordwesten vor dem alten Steintor am Weg nach Elten, In der Nähe der Hinrichtungsstätte nahe der Steinmühle.

1364

1736 Das Leprosenhaus besteht höchstwahrscheinlich noch, denn in einem Pachtvertrag wird ein Grundstück "achter het Melatenhuys" genannt.

X

Endingen am Kaiserstuhl (Landkreis Emmendingen, Baden-Württemberg)

Leprosenhaus

Unbekannt

Vor 1589

Später Armenspital.

 

Engen (Landkreis Konstanz, Baden-Württemberg)

Leprosenhaus

Unbekannt

Vor 1503

 

 

Eppstein (Main-Taunus-Kreis, Hessen)

Gut-Leut-Hof, Aussätzigenheim, Siechenhaus

 

1310

 

 

Erbach (Odenwaldkreis, Hessen)

Gutleuthaus

Unbekannt

1310

 

 

Erbendorf (Landkreis Tirschenreuth, Bayern)

Siechenkobel

Unbekannt

1435

 

 

Erding (Bayern)

 

Südöstlich vor der Stadt am Ortsrand von Klettham.

1465

Später Armenhaus.

 

Erftstadt (Rhein-Erft-Kreis, NRW)

Leprosorium

In südöstlicher Richtung zwischen den heutigen Stadtbezirken Lechenich und Bliesheim.

1678

 

 

Erfurt I (Thüringen)

Domus leprosorum

Vor dem Lübertor?.

1227

 

 

Erfurt II (Thüringen)

Leprosenhospital

Im Norden der Stadt im heutigen Stadtteil Ilversgehofen.

1265

 

 

Erfurt III (Thüringen)

Leprosenhaus

Südöstlich vor dem Schmidtstädter Tor?. Straßen: Schmidtstedter Flur. Schmidtstedter Straße, Schmidtstedter Ufer, Alt-Schmidtstedter Weg.

13. Jh.

 

 

Erfurt IV (Thüringen)

Domus infirmorum ante Krampfentor

Westlich vor dem Krämpfentor? Vermutlich Richtung der heutigen Krämpfervorstadt.

1293

 

 

Erfurt V (Thüringen)

Siechenhaus für aussätzige Weiber

Westlich vor dem Krämpfentor? Vermutlich Richtung der heutigen Krämpfervorstadt.

1389

 

 

Erkelenz-Gerderath (Kreis Heinsberg, NRW)

Blateshaus

Nordwestlich zwischen Gerderath und Wasserberg, Ortsteil Myhl am Schnittpunkt der Fernstraßen Neuß-Maastal und Köln-Erkelenz-Roermond.

1560

 

 

Erkelenz-Kückhoven (Kreis Heinsberg, NRW)

Leprosen von Kuckhoeven

Unbekannt

1638

 

 

Erkelenz-Oerath (Kreis Heinsberg, NRW)

Siechen alhier, Siechen zu Ercklens

Nordwestlich von Erkelenz vor dem Oerather Tor an der Kreuzung der Straße Köln-Roermund mit der Straße nach Venlo kurz vor dem Dorf Oerath.

1567

1719 Der Rat beschließt den Abbruch und Verkauf des Siechenhauses nach dem Tod des letzten Bewohners. Das zugehörige Land wurde auf 12 Jahre verpachtet. 1722: Endgültiger Verkauf.

 

Erkelenz-Oestrich (Kreis Heinsberg, NRW)

Siechenhuys, Sieckhuys, Leprose von dem Sieckhuys buyten Erkelenz