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Karte: © OpenStreetMap-GfL
Karte: © OpenStreetMap-GfL

In Beckum stieß ich gleich dreimal auf Namen im öffentlichen Raum, die etwas mit Siechen zu tun haben.

Da wäre zunächst die Straße Am Siechenbach (im Bild oben links), die parallel zur Bahnlinie verläuft. 

Der Siechenhausweg ist ganz rechts auf der Karte zu sehen. Er führte an der ehemaligen Beckumer Leprosenanstalt vorbei, die 1487 erstmals erwähnt wurde. Von dieser Anlage ist nur die St. Quirinus-Kapelle (Kreuz unten rechts) erhalten. Sie wurde 1523 geweiht und wird nach wie vor für Gottesdienste genutzt.

Der dritte Name bezieht sich auf ein Flüsschen, das in unmittelbarer Nähe beider Straßen parallel zur Bahnlinie verläuft: der Siechenbach. Dieses Gewässer ist eines der drei wichtigsten Bachläufe, die die Werse in Beckum bilden.

Die Bildergalerie gibt einen Eindruck vom heutigen Standort.

Ein Datenblatt über das Leprosorium in Beckum ist in Vorbereitung.

Autor und Bilder: Klaus Henning, GfL 


Der Grafiker Christoph Sandkötter (Münster-Wolbeck) hat im letzten Jahr im Auftrag der Gesellschaft für Leprakunde e.V. Entwürfe für ein Logo erstellt. Nach Diskussionen im Vorstand, Einwänden, Anpassungen und geänderten Entwürfen konnte auf der diesjährigen Mitgliederversammlung im April das neue Logo vorgestellt werden. Der Grafiker war anwesend und stellte es vor. Er gab einige Erklärungen zu der Entstehungsgeschichte und zum Logo selbst.


Wie aus dem Nichts tauchten sie im Januar vor den Schrifttafeln des Lazarushäuschens auf und verschwan-den nach ein paar Tagen auch wieder: ein Hirte, zwei Schafe und ein Hund.

 

Links ist das gesamte Ensemble dargestellt und unten sind Nahaufnahmen dieser witzigen Figuren zu sehen.

 

In ganz Münster tauchen diese putzigen Zeitgenossen passend zum jeweiligen Ausstellungsort von Zeit zu Zeit auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Horst Jahnke




Ein SOS aus der Zukunft erreicht das Münsterland, da es den Menschen an Kulturgütern fehlt. Wissenschaftler finden die ersehnte kulturelle Vielfalt in der Vergangenheit – bei uns. Eine Dosis digitalisierter Kultur unserer Zeit soll in die Zukunft gesendet werden. Heute wählen wir aus, was in der Zukunft interessant sein soll. Vorbereitet wird das Regionalprojekt vom Kulturbüro Münsterland e.V. (früher Grünes Band). Das Lieblingsobjekt eines jeden Museums wird  mit Hilfe eines 3D-Scanners digitalisiert. Alle gesammelten Objekte wandern 2019 als digitale Ausstellung durch das ganze Münsterland.

 

Beteiligt an dem Projekt sind Museen und Ausstellungshäuser im Münsterland. Aus Münster beteiligen sich sieben Museen: das Archäologische Museum, das Geomuseum, das Lepramuseum, das LWL-Naturkunde-museum, der Mühlenhof und die Villa ten Hompel.

 

Mehr zum Projekt und zu der Geschichte dahinter finden Sie unter: www.apokalypse-muensterland.de 

 

Besucher des Museums wählten die Lepra-Puppe als markantes Exponat für das Projekt aus. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Zeitungsartikel der WESTFÄLISCHEN NACHRICHTEN vom 21. Dezember 2018.

 

 

Hier geht´s zum Artikel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto Klaus Henning


13. Juli 2019 (Samstag)

10. Kinderhauser Tagung Geschichte und Rezeption der Lepra


07. September 2019 (Samstag)

Nacht der Museen: 16 bis 24 Uhr


08. September 2019 (Sonntag)

Tag des offenen Denkmals: 11 bis 18 Uhr