Oettingen
Landkreis Donau-Ries, Bayern
| Ersterwähnung | 1484 |
| Lage | Ca. 300 m nordöstlich bei der Evangelischen Diakoniestation, Gunzenhauser Straße 1. |
| Patrozinium | Anna |
| Weiteres | 1484 Erwähnung von Leprosenhaus und Kapelle. 1608 Neubau des Hauses, Renovierung der Kapelle und Erweiterung des Friedhofs. 1670 und 1674 Erwähnung zweier Lepröser im kirchlichen Sterbebuch. 1710 Rechnung der Leprosen- und Kapellenstiftung. 1723 Erwähnung des Siechenhauses. 1786 Umwandlung des Friedhofs zum städtischen Friedhof. 1805 Umwandlung des Siechenhauses in ein Armenhaus. 1826 Umwandlung des Armenhauses in ein Krankenhaus. 1847 Die Leprosen- und Kapellenstiftung existiert noch. 1864 Darstellung des Siechenhauses auf einer topographischen Karte. 1869 Schließung des Friedhofs. 1886 Erwähnung von Leprosenhaus, Kapelle und Friedhofsmauer. 1906 Reparaturen an Haus und Kapelle. 1945 Zerstörung des Leprosenhauses im Krieg. 1951 Neubau des ehemaligen Leprosenhauses als Kreisalters- und Bürgerheim und Instandsetzung der Kapelle. 1957 Aufhebung der St.-Anna- und Leprosenstiftung. 1960 Umbau des Kreisbürgerheims zu einer Schwesternschule. 1969 Renovierung der Kapelle. Verpachtung des Friedhofgeländes an einen Tennisclub. 1984 Verlegung der Schwesternschule ins Kreiskrankenhaus, dann Leerstand. 1994 Neubau einer Diakoniestation. 1999 Gründung des „Förderkreis St.-Anna-Kapelle e.V.“. 2009 Sanierung der Kapelle. 2025 Diakoniestation und Kapelle existieren noch. |