Nürnberg I

 

Bayern

Ersterwähnung 1234
Lage Ca. 800 m nordwestlich bei der St.-Johanniskirche.
Patrozinium Johannes der Täufer, Johannes der Evangelisten, Christophorus, Antonius, Franziskus, Katharina, Margareta, Elisabeth
Weiteres UNDATIERT Überdachter Laufgang zwischen Siechkobel und Kapelle im ersten Stock. 1234 Ersterwähnung in einer Königsurkunde Heinrichs VII. 1238 Päpstliche Genehmigung zur Anlage eines Friedhofs. 1252 Weihe der Kapelle. 1307 Stiftung einer wöchentlichen Messe durch Königin Elisabeth. 1377 Weihe der neu erbauten Kapelle. 1395 Weihe des Langhauses. 1422 Hausordnung für zwölf Frauen. 1446 Anbau einer Sakristei an der Südseite der Kapelle. 1494 Darstellung von Haus und Kapelle von Albrecht Dürer. 1526 Nutzung als städtischer Friedhof. 1528 Albrecht Dürer wird auf dem Johannisfriedhof beigesetzt. 1575 Verlegung der Sondersiechenspeisung vom Weinstadel (Nürnberg V) nach St. Johannis. Um 1790 Weitere Erwähnung des Siechkobels. 1806 Umbau des Siechkobels zum Wirtshaus. 2025 St. Johanniskirche und Friedhof existieren noch.