Kulmbach
Landkreis Kulmbach, Bayern
| Ersterwähnung | 1398 |
| Lage | Ca. 300 m westlich bei der Nikolaikirche. |
| Patrozinium | Nikolaus |
| Weiteres | 1424 Weitere Erwähnung. 1450 Unterbringung von Pestkranken in der Kapelle. 1531 Erwähnung der Kapelle als Siechenkapelle. 1533, 1535 u. 1541 Erwähnungen von Zuwendungen an die Siechen. 1553 Zerstörung der Kapelle im Krieg. 1556, 1557 u. 1558 Todesfälle im Siechenhaus. 1566 Erwähnung von zwei Siechenhauspflegern. 1569 Erlaubnis zum Almosensammeln montags und freitags in der Stadt. 1576 Neubau der Kapelle. 1582 Zustiftung. 1589 Aufnahme eines auswärtigen Kranken. 1598 Erwähnung eines Siechenhauspflegers. 1599 Abbruch des Siechenhauses. Neubau 200 m nordöstlich, Hans-Hacker-Straße 1. 1600 Anlage des Friedhofs bei der Kapelle. 1603 Aufnahme eines Pfründner-Ehepaares im neuen Siechenhaus. 1622 und 1634 Zustiftungen. 1665 Verlängerung der Kapelle. 1894 Erwähnung des ehemaligen Siechenhauses als Armenhaus mit 18 Personen. 2025 Die Nikolaikirche (ehemalige Siechenkapelle) existiert noch. Straßenname Am Siechengrund. |