Eichstätt
Landkreis Eichstätt, Bayern
| Ersterwähnung | 1307 |
| Lage | Ca. 1 km südöstlich, Ingolstädter Straße 36. |
| Patrozinium | Lazarus, Maria Magdalena |
| Weiteres | 1307 Weitere Erwähnung. 1323 bis 1345 Erwähnung des Propstes und Pflegers Heinrich. 1346 Zustiftung durch den Pfleger Heinrich. Um 1390 Der Siechhof hat zwei Pfleger. 1401 Bestätigung der Schenkung von Haus und Kapelle von Propst Heinrich durch Papst Bonifazius VIIII. 1417 Neubau des Wirtschaftsgebäudes. 1489 Aufstellung der Geld- und Sachleistungen der Bewohner mit Unterscheidung von Pfründnern und Elenden. 15. Jh. Wandlung zum städtischen Armenhaus. 1536 Erwähnung des Pflegers und Bildhauers Loy Hering. 16. Jh. Verwaltung durch vier Pfleger. 1606 Erwähnung eines des Aussatzes verdächtigen Bürgers, der sich in Nürnberg beschauen lassen soll. 1705 Bewirtschaftung des Siechhofes durch einen Siechenbauern und Erwähnung eines Siechen mit Familie. Renovierung des Wohnhauses. Nach 1705 Wohnung des Geistlichen der Siechenkapelle. 1740 Verpachtung des Siechhofes an einen Ratsherrn mit Verpflichtung zur Versorgung von Leprakranken. 1806 Aufhebung des Hauses, Profanierung der Kapelle und Überführung der Stiftung in andere Stiftungen. 1812 Das Anwesen geht in Privathände über. 1864 Darstellung des Siechhofes auf einer topographischen Karte. 1955 Leerstand der bisher landwirtschaftlich genutzten Gebäude. Nutzung des Benefiziatenhauses für Mietwohnungen. 1999 Notsicherung des Stadels. 2026 Benefiziatenhaus, Kapelle und Stadel existieren noch. |
| Link zur Webseite | Siechhof Eichstätt |