Bamberg I
Bayern
| Ersterwähnung | 1233 |
| Lage | Ca. 500 m südwestlich bei der Laurenzikapelle. |
| Patrozinium | Antonius, Laurentius |
| Weiteres | 1375 und 1412 Weitere Erwähnungen. 1425 Erwähnung von Sondersiechen und einer Kapelle. 1427 Stiftung einer Vikarie. 1463 Siechenhausordnung. 1488 Erneuerung der Siechenhausordnung. 1509 Bestätigung der Ordnung durch den Bischof und Verfügung, dass die Aussatz-Verdächtigen an der Leprosenschau zu Nürnberg jährlich am Palmsonntag teilnehmen sollen. 1519 Zustiftung. 1523 Erwähnung eines Friedhofs. 1589 Versammlung der mitteldeutschen Siechenmeister im Antoni-Siechhof. 1611 Darlehen des Antoni-Siechhofs von 1000 Gulden an den Liebfrauen-Siechhof (siehe Bamberg II). 1620 Vierzehn Insassen. Um 1625 Erwähnung von zwei Pflegern. 1628 Es leben 22 Insassen im Haus. 1628 und 1629 Hinrichtung zweier Pfleger wegen des Vorwurfs der Hexerei. 1629 Neubau der Kapelle als Laurenzikapelle. 1648 Fünf Insassen. 1658 Bewerbung um Aufnahme in das Haus. 1688 Drei Insassen. 1740 Erwähnung von Leprakranken. 1757 Aufgabe des St.-Antoni-Siechhofes als Leprosenhospital nach Zusammenlegung mit dem Liebfrauen-Siechhof. 1799 Beherbergung von fremden Siechen um Palmsonntag, die die Siechenversammlung in Nürnberg besuchen. 1803 Verkauf des Siechhofes. Übergang beider Siechhof-Fonds zum „Fonds für Unheilbare“. Es entsteht das Antonistift für unheilbar kranke Menschen. 1945 Zerstörung der Laurenzikapelle. 1953 Wiederaufbau der Laurenzikapelle. 2025 Antonistift (an anderem Standort) und Laurenzikapelle existieren noch. Laurenzistraße, |