Amberg I

 

Bayern

Ersterwähnung Um 1380
Lage Ca. 500 m westlich nahe der Katharinenkirche, Fleurystraße 11.
Patrozinium Katharina
Weiteres Um 1380 Bau der Kapelle zu Ehren der heiligen Katharina 100 m westlich des bestehenden Frauensiechenhauses. Stiftung einer Priesterstelle. 1519 Guss der Glocke im Dachreiter des Frauensiechenhauses und Aufstockung des Hauses. 1522 Datierung des Portals in der Ummauerung. Umwandlung des Siechenhauses in ein Armenhaus. Unterbringung der leprakranken Frauen im Siechenhaus bei der Dreifaltigkeitskapelle (Amberg III). 1551 Neubau des Leprosenhauses als westlicher Anbau an die Katharinenkapelle. 1566 Anlage des Katharinenfriedhofs. 1583 Städtisches Verbot der Entbindung von leprösen Frauen im Leprosenhaus. 1842 Erwähnung des Hauses in einem amtlichen Bericht. Um 1900 Benennung des westlichen Stadtviertels als Katharinenviertel. 1945 Aufhebung der Leprosenstiftung. 2025 Das Leprosenhaus und die Kirche St. Katharina existieren noch.