Leprosorien in Deutschland



Die Umgestaltung der Seite

 

Die Seite LEPROSORIEN IN DEUTSCHLAND wurde Anfang 2019 neu gestaltet und erweitert. Durch Klicken auf den linken Schriftzug ÜBERSICHT kommen Sie auf eine Tabelle mit mehr als 1000 Leprosorien. Nähere Informationen zu einem bestimmten Leprosorium können Sie mit einem Klick auf DATENBLÄTTER abrufen. Der rechte Schriftzug führt Sie auf die Texte, Tabellen und Karten, wie sie von 1986 bis 2006 in der KLAPPER veröffentlicht wurden.

Leprosorien in Deutschland 

 

Man nimmt an, dass es im Mittelalter und kurz danach mehr als 1.000 Häuser und Anlagen gab, in denen Leprosekranke lebten und versorgt wurden. Die Gesellschaft für Leprakunde e. V. hat sich die Aufgabe gestellt nachzuforschen, wo es diese Einrichtungen gab, und Daten dazu zu sammeln.

 

Der Anfang der Datensammlung   

 

Zwischen 1986 und 2006 veröffentlichte der Historiker Jürgen Belker-van den Heuvel in der GfL-Zeitschrift "Die Klapper" Artikel, in denen er das Vorkommen mittelalterlicher Leprosenhäuser auf den Gebieten der heutigen Bundesländer dokumentiert. Die meisten dieser Einrichtungen sind inzwischen fast nur noch mithilfe historischer Quellen greifbar, da die bauliche Substanz im Laufe der Jahrhunderte verloren ging. In manchen Fällen weisen aber noch heute bestimmte Flur- oder Straßennamen auf die vormalige Existenz der Häuser hin. 

 

Die Weiterführung der Datensammlung

 

Auf Anregung von Dr. Ralf Klötzer, des Vorsitzenden der Gesellschaft für Leprakunde e.V., nahm Klaus Henning im Frühjahr 2017 diese Daten als Grundlage für die Weiterarbeit an dem Thema. Die Datenbank wird seitdem kontinuierlich ergänzt.